weil ich ja sonst nichts zu tun habe ;-)

nahm die Erdbeeren im Garten ab, Nachbarin liegt im Krankenhaus, also dort auch die Erdbeeren gepflückt. Auf dem Rückweg gehe ich an meiner Pfefferminze vorbei. Sie steht schön da. „Eine Schande sie verkommen zu lassen“, denke ich. Ich mag aber keinen Pfefferminztee.

Ernte sie trotzdem zur Hälfte ab. Vor Jahren machte ich einmal Pfefferminzzucker. 

Minze gewaschen

trocken getupft

in den Mixer mit Rohrohrzucker und zu einer Paste verarbeitet

auf ein Backblech gestrichen

und bei niederer Temperatur und mit Kochlöffel in der Ofentüre über viele Stunden alles getrocknet

2 Tage dauerte das.

vor der Trocknung

Die eine Hälfte habe ich im getrockneten Zustand wieder in den Mixer gefüllt und zu Staubzucker vermahlen, schmeckt gut z. B. über Erdbeeren oder Pfannkuchen, wenn man Minzgeschmack mag.

Die andere Hälfte habe ich im groben Zustand in ein Glas verfrachtet, das sind meine kleinen Naschereien zwischendurch.

Nascherei

Von den 1,5 kg Erdbeeren kochte ich nochmals Marmelade, man könnte den Pfefferminzzucker auch dafür verwenden, habe ich auch schon gemacht, schmeckte gut. Mindesten 2 kg Erdbeeren habe ich noch eingefroren, aber in der Gefriertruhe nehmen sie mir zu viel Platz weg. Also lieber wieder gleich verarbeiten.

Die Konkurrenz schläft nicht

Seit gestern regnet es leicht und heute nieselt es vor sich hin.

Keine Frage, die Natur ist dankbar darüber. Auch ich, denn ich brauche nicht gießen. 

Alles steht so richtig in seinem Saft, es ist eine Freude, wenn man in den Garten geht.

Heute konnte ich ein ganzes Nudelsieb voll Erdbeeren ernten. Das macht so richtig Spaß.

Aber die Konkurrenz schläft nicht, besonders schöne Erdbeeren höhlen mir die Kellerasseln aus, davon habe ich mehr als genug im Garten. Naja, es hält sich noch in Grenzen, und man muss anderen schließlich auch etwas gönnen können. 🙂

Was ist dort drüben an meinem Salat? Bei genauerer Betrachtung, wie könnte es anders sein, eine, nein, gleich zwei Nacktschnecken. Diese Biester sind plötzlich wie aus dem Nichts über Nacht eingefallen. Weiß der Geier aus welchen Schlupflöchern sie gekrochen kamen, und ich finde, die sind gar nicht so langsam, wie man immer denkt. 

Ihnen gönne ich gar nichts, das gebe ich offen zu, da werde ich zum Monster, genau wie bei meinen Ameisen, die leider zu Hauf bei mir wohnen. Seit sie mir am Gemüse Läuse züchten, habe ich das Kriegsbeil ausgegraben. 😉

Ich bin fleißig am Ameisenmittel mischen und streuen.

Vor Jahren las ich, dass Ameisen Basen nicht vertragen. Mische zwei Drittel Zucker und ein Drittel Natron im Mixer und mixe alles zu Puder. Ich verstreue dieses weiße Pulver auf Ameisenstraßen, und was soll ich berichten? Ich finde es hilft. Und die Chemie blieb aussen vor. :-