weiße Pracht

ich kann mich nicht mehr erinnern, wann wir so viel Schnee hatten. Mein Mann sagte am 24.01. als wir eine Runde spazieren gingen. „Siehste, ich sag es doch, wir sollten eine Eingabe machen und Weihnachten um einen Monat nach hinten verlegen.“ Stell dir vor, heute wäre Hl. Abend, und wir hätten diese weiße Pracht, das wäre doch romantisch. Tja, aber auf uns hört halt keiner.“ 😉

Und ich muss bald zur Behandlung in die Oberpfalz fahren, kein angenehmer Gedanke bei diesem Wetter. :-/

Sogar Bärli zog es heute vor, die Nacht im Haus zu verbringen, nachdem er bereits wieder einige Nächte draussen verbrachte, hatte nur um die 0 Grad und das ist für ihn kein Problem, da geht er noch lange nicht heim, der ist hart im Nehmen. 😉 Was er jedoch gar nicht leiden kann, sind die Wanderungen durch den „Tiefschnee“, er sinkt locker mal bis zum Bauch ein. :-)) 

unterwegs

musste in die Oberpfalz, es regnete und morts Verkehr.

Auf der Autobahn Stau, Lastzug hinter Lastzug, ich hasse es mitten drinnen zu stehen. Ich sah nichts.

Irgendwann löste sich der Stau auf, kein ersichtlicher Grund warum nichts vorwärts ging.

Zurück musste ich gegen 16 Uhr. Sagte, „sorry halt mich jetzt nicht weiter hier auf, ich will versuchen noch vor 16 Uhr die Innenstadt zu erreichen, wenn die Büros Schluss machen, stehe ich wieder ohne Ende, mir reicht es für heute.“

Es hatte stark geregnet, es war sogar Schneeregen. Auf der Straße riesige Pfützen, auf dem Weg zum Parkplatz hat mich doch ein junger Autofahrer von Kopf bis Fuß nass gespritzt, fuhr volle „Kanne“ durch die Pfütze. 🙁

Obwohl ich noch vor Büroschluss die Autobahn erreichte, waren alle Straßen verstopft und oft wurde die Ampel 3 und 4 mal rot, bis man weiter kam. Wenn man gefühlte 100 Ampeln vor sich hat, ist das sehr nervig. 😉

Nächstes Monat habe ich meine Termine wieder um 12 Uhr mittags, da ging es immer ganz gut um 11 Uhr rum durch die Stadt.

Solche Tage sind für mich ein riesiger Aufriss. Für 40 Minuten Termin 3 oder 4 Stunden auf der Straße. 🙁

Heute Nacht hat es geschneit.

der erste Schnee 2020


Grau

Grau ist jetzt die Welt,

der Winter hat sich eingestellt.

Die letzten Blüten hat er zu Boden gezwungen,

der Frost ist in die Erde gedrungen.

Eisig kalt zeigt sich die Welt,

leise Schnee vom Himmel fällt.

Jetzt kommt die stade (stille) Zeit,

in der man sich auf Weihnachten g’freit. (freut)

© Helga Kopp Nov. 2018

Jetzt ist sie da

 

die weiße Pracht. Herr Winter hat Einzug gehalten. Die dunkelste Jahreszeit hat begonnen.

Winter kann schön sein, wenn man auf der Sonnenseite der Donau lebt, da glitzert alles, es ist wie im Zauberland. Wir leben jedoch auf der Nordseite. Da braucht man am Tag schon elektrisches Licht, hier sieht man über Wochen keinen Sonnenstrahl mehr. Der Winter schlägt mir aufs Gemüt.

Ab mittags taute der Schnee auf den Straßen wieder. Es ist schmuddelig nass.

Überlegungen

War in der Stadt und entdecke in einem Schaufenster eine schöne ärmellose Sommerbluse. Der Preis war moderat, so ging ich hinein, sah mich ein wenig um und fand noch mehr, die mir gefielen. 

Die Verkäuferin sagt, kann ich ihnen behilflich sein, ich nenne meine Größe, sie sucht und bemerkt, „das ist alles Neuware, Herbst- und Winterkollektion. „

Ich: „Wiebitte, Winterware, Blusen ohne Arm?

Sie: „ Ja, darüber trägt man eine dicke Strickjacke, sehen sie!“ und zeigt mir gleich welche. 

Ich probierte einiges, aber mir gefiel nichts an mir, bedankte mich und verließ das Geschäft.

Noch immer klang mir im Ohr, „das ist die neueste Wintermode „- ärmellos – naja, wenn es mit dem Wetterchen in unseren Breiten so weiter geht, brauchen wir nicht länger Schafwollpullis und Daunensteppjacken, überlege ich. Eventuell wissen die Designer schon mehr als wir. 😉

Vielleicht kann irgendwer doch das Wetter beeinflussen, wie oft gemunkelt wird. „Wos gwiss woas ma net, dat d’ Bayer song!“ (Was genaues wissen wir nicht, würde der Bayer sagen) 🙂 Warten wir es ab – dann sehn wir es schon! 😉 Auf einen kalten Winter könnte ich persönlich gut verzichten.