schwarze Katze

heute sah ich eine schwarze Katze auf der Straße, denke es ist Bärli.

Nein, ich schaute genau hin, es ist offensichtlich ein junges Kätzchen, und sieht meiner Shiva sehr ähnlich, am liebsten hätte ich sie behalten. Auch sehr schlank und pechschwarz, kein weißes Fleckchen. Später sah ich sie nochmal bei uns im Garten.

Die Erinnerungen an Shiva tun immer noch weh. Bärli kann Shiva nicht ersetzen. Ich mag ihn auch, aber Shiva war ständig um mich rum und lief mir im Haus meist hinterher. Als ich sehr krank war, wachte sie 3 Tage an meinem Bett. Das sind alles bleibende Eindrücke.

Jetzt ist sie schon ein gutes Jahr tot.

Shiva war eine „Mamakatze“ alles was mir gehörte liebte sie.

für mich unfassbar

das Gewitter wütete gestern. Shiva rette sich ins Haus, sie sass in der Terrassentüre und harrte der Dinge die da kommen. Dann fing es zu hageln an. Sie hatte Angst, ging mit mir zur Haustüre, sah mir zu, wie ich Fotos machte.

Sie fraß die letzten Wochen sehr schlecht. Meist schleckte sie nur das Gelee vom Katzenfutter, oder wir kochten Fisch, Huhn, ….. Nierenfutter verweigerte sie immer. Die letzten Tage konnte ich sie mit gar nichts mehr locken.

Sie trank sehr viel, überall im Garten hatte ich Töpfe mit Wasser aufgestellt. Diesen Sommer war sie so wild wie nie, sie fing Mäuse am laufenden Band. An einem Tag 8 Stück. Sie wollte nachts nicht heim gehen, während sie sonst im Winter sehr häuslich war. 

Am Sonntag sahen wir ihr zu, wie sie eine Maus fraß. Wir dachten, naja, viel trinken, normal, Medizin bekam sie, auch wenn sie sie nie mochte und es ihr davor graute, und oft erbrach sie sie auch. Das Wetter ist heiß, Bärli frißt auch sehr wenig, damit trösteten wir uns. Da sie die letzten Tage wirklich nur etliche Schlecker zu Hause machte, dachten wir, die frißt eben Mäuse, denn manch eine war angefressen. Aber sie wurde immer dünner.

Weil sie wegen dem Unwetter daheim war, versuchte ich wieder ihr Futter zu geben, nichts, ich hob sie hoch und dachte mir, „mein Gott, die wiegt gar nichts mehr. Nur Fell und Knochen.“ Ich entschied spontan, wir gehen zum Tierarzt. Shiva war immer extrem zierlich, hatte selten Zeiten, in denen sie über 3 kg wog. Wir hatten nie das Gefühlt sie würde leiden, sie war fidel.

Ich rief Spätnachmittags beim TA an und fragte, ob ich noch kommen könne. Dort fragen sie dann immer was mit dem Tier ist. Ich meinte, „ich brauche für Shiva Aufbauspritzen etc.“

Um kurz vor 18 Uhr saßen wir im Wartezimmer. Shiva sass ganz brav und ruhig im Transportkasten. Es war fast 20 Uhr bis wir dran kamen. 

Die Tierärztin untersuchte sie und meinte, „sie habe einen harten Bauch und sie sei zu schwach Stuhl abzusetzen.“ Dazu konnte ich nichts sagen, weil Shiva bei der Hitze ständig draussen war. 

Die Ärztin nahm ihr Blut ab und bestimmte den Nierenwert, in der Zwischenzeit hängte sie sie an einen Tropf. Wir waren dann zu dritt, Herrchen, Frauchen und Katze im Untersuchungsraum für ca. 1 Stunde. Shiva legte sich in ihr Körbchen, drehte sich zusammen, fing zu schnurren an, während der Tropf langsam tropfte. Herrchen kraulte sie am Kopf, das liebte sie und wenn ein Auto vorbei fuhr, und sie aufschaute, brauchte ich nur zu sagen, „Shiva, alles gut“, dann kuschelte sie sich wieder ins Kissen. Sie benahm sich überhaupt nicht so, als wäre sie beim Tierarzt. 

Es hatte für mich den Anschein, „ich bin jetzt die letzte Zeit so viel unterwegs gewesen, habe Mäuse gefangen, das war harte Arbeit, ich ruhe mich nun aus.“ So friedlich, so entspannt.

Dann sagte ich zu meinem Mann, „was ist, wenn jetzt die Werte richtig schlecht sind?“

„Ach was“, sagt er. 

Um 21 Uhr kommt die Ärztin und zeigt mir das Ergebnis von der Blutuntersuchung. Sie sagt, sie wundert sich, dass die Katze noch lebt. Ihr Gerät zeigt gar keinen Kreatininwert mehr an. 

Sie sagt, „wir können sie jetzt einige Tage an den Tropf hängen, aber in Kürze sind sie wieder da.“

Vor Kurzem hatten wir das mit dem Sohn besprochen, es sind ja seine Katzen. Er meinte auch, nochmals so eine Schinderei, wie letztes Mal vor ca. 2 Jahren, wollen wir nicht. Damals waren die Nierenwerte gerade mal etwas unter normal. Aber ihr ging es sichtlich schlecht. Nach einer Zahnbehandlung musste das Narkosemittel wieder raus.

Shiva lag ganz ruhig auf ihrem Kissen, mein Mann kraulte sie, sie drückte ihr Köpfchen an seine Hand, die Ärztin spritzte in den Zugang das Narkosemittel, es ging ganz schnell. Nie im Leben hätte ich gedacht, dass ich sie nur noch tot nach Hause bringe.

Es ist nicht meine erste Katze, die wir einschläfern lassen mussten, aber Shiva hatte einen erste Klasse Tod, aber das tröstet mich auch nicht drüber hinweg.

Wir haben Bärli Shiva gezeigt. Er wollte nicht hinschauen, er rannte weg, auch ein zweiter Versuch scheiterte. Bärli wird sie vermissen, sie gingen immer zu zweit auf Jagd. Es waren Geschwister, immer zusammen. Shiva war die dominante Katze, fraß als erstes, aber Bärli sass dann ohne Neid daneben und wartete, oder wir nahmen zwei Schüsseln und stellten sie weiter auseinander. Hatte Shiva aufgefressen, rannte sie gleich futterneidisch zu Bärli, der ging dann weg, das machte ihm gar nichts aus. Frauchen schaute schon, dass er auch zu seinen Sachen kam. Das wußte er.

Draussen neckte Bärli oft seine Schwester, dann bekam er wieder ein paar hinter die Ohren, er schüttelte sich und trottete davon.

Jetzt ist es, als hätte ich keine Katze mehr. Denn Bärli will nicht ins Haus, da muss es schon sibirische Verhältnisse haben, sogar fressen will er am liebsten nur auf der Terrasse. Ein Schmuser war der noch nie. Ca. alle 2 Wochen kommt er mal und holt sich ein paar Streicheleinheiten ab, das reicht dann wieder für längere Zeit.

Shiva war meine klügste Katze von allen, Kira war schlau, aber Shiva hat sie noch um Welten übertroffen. Und 8 Mäuse in 24 Stunden hat noch keine Katze vor ihr bewerkstelligt.

Es tut weh. 

Ich sagte, „heute feiern die Mäuse ein Freudenfest, denn Bärli ohne Zähne fängt allein keine Maus mehr!“

Nachts hatten wir wieder ein Gewitter. An seinem Geburtstag, um 5 Uhr morgens hob mein Mann im Garten ein kleines Viereck aus, nahe dem Weiher. Genau als alles gerichtet war, kam Bärli vorbei. Mein Mann hat Shiva nochmals aus dem Betttuch gewickelt, Bärli schnüffelte kurz am Tuch und ging dann vorbei.

Wir haben Shiva dort eingegraben, keine andere Katze hat je soviel Weiherwasser getrunken wie sie. Ich wollte sie nicht neben Kira legen, sie mochten sich nicht. Hier am Weiher ist später einmal noch Platz für ihren Bruder. Die beiden waren schließlich ein Shivaleben zusammen. Das dauerte 11 Jahre und 9 Monate. Es war genau 6 Uhr als wir sie begruben, und die Kirchenglocken haben geläutet. 

Ich werde noch lange Xmal am Tag zur Terrassentüre schauen, und es sitzt keine schwarze Katze mehr davor, die am Fenster hängt, als wäre der Teufel hinter ihr her und nicht schnell genug rein kommt. Ich vermisse sie.

Niemand klopft mehr an mein Rollo, wenn ich am PC sitze …… 

Als ich heuer die Lungenentzündung hatte, wich sie mir Tage nicht von der Seite und schlief auf einem Sessel neben meinem Bett, erst als es mir besser ging, wollte sie wieder aus dem Haus.

Sie ist meine fünfte Katze die ich betrauere und keine von ihnen ist vergessen!

danke, dass wir mit dir so viele Sachen erleben durften, mein Shivalein!

Schreck lass nach

nachts wollten Shiva und Bärli nochmals raus, obwohl das Wetter wirklich mies war, es regnete.

Kurz drauf jammert Shiva an der Terrassentüre, ich habe wegen dem Wetter Mitleid mit ihr, denke, ach bei der Nässe und Kälte, das ist nichts für Shivalein. Ich stehe auf, öffne die Türe und eh ich es recht wahr nehme, lässt sie eine dicke fette Maus im Wohnzimmer laufen. Natürlich ist das Luder nicht mehr raus mit ihrer Beute.

Ich aus dem Wohnzimmer gerannt, Türe hinter mir geschlossen, Kübel geholt, die Hetze beginnt. Die Maus rennt unter den Sessel, ich schieb ihn zur Seite, Shiva packt die Maus, ich kann der  den Kübel nicht der Katze überstülpen, die lässt natürlich das Vieh wieder aus. Boah, wie ich das hasse, immer wieder das gleiche Spiel.

Shiva packt sie wieder, lässt sie laufen, ich erwische die Maus nicht usw. Endlich rennt die Maus Richtung Terrassentüre, da sehe ich, die Tür steht einen Spalt offen. Im Eifer des Gefechts kann ich nicht genau sagen, ist die Maus durch den Spalt entkommen oder nicht. Jetzt hoffe ich schwer, dass der Nager entkommen ist. Nicht, dass die Sache noch ein Nachspiel hat! Grrrrrrr

Ich würde gerne wissen wollen, woher die immer solch dicke, fette, große Mäuse holt. Unsere Kira war auch eine fleißige Jägerin, die brachte aber meistens Spitzmäuse an.

mit von der Partie

mein Shivalein liebt es um diese Jahreszeit kuschelig. Das Wetter ist der kleinen, feinen Madame zu rau.

Jetzt ist sie im Gegensatz zu den Sommermonaten wieder sehr anhänglich. 

Höre ich mir eine Meditation an, und sie ist irgendwo im Haus, bekommt sie das sofort mit und legt sich dazu. Sie genießt das richtig.

Bin ich im Nähzimmer, dauert es nicht lange und sie kommt angeschlichen, leider will sie sich immer auf den neuen und frisch gewaschenen Stoffen niederlassen, das mag ihr Frauchen gar nicht. 

Eines Tages bekam sie unterm Tisch ein Fellkissen, und wenn ich hartnäckig bleibe, legt sie sich schließlich dort nieder. Dann schnurrt sie mit der Nähmaschine um die Wette. 

Ab und an müssen wir auch spielen, Stoffreste mag sie sehr.

du nervst

Das Wetter ist mies, Regen, nass und fast schon kalt. Jedenfalls finde ich es sehr ungemütlich. Jacken und dicke Socken sind angesagt. Die Nachbarn haben schon geheizt. Am liebsten würde ich es auch tun.

Shiva kann dieses Wetter ebenfalls nicht leiden. Dann ist sie nervig ohne Ende. Sie ist felsenfest davon überzeugt, dass ich dafür verantwortlich bin. Sie will zu dieser Tür raus, zu jener rein, sie will auf den Schoß , möchte doch wieder raus, will anderes Futter als momentan in der Schüssel ist, obwohl sie es vor 10 Minuten noch lecker fand, jetzt ist es ungenießbar, „gib mir was neues.“ „Lass mich rein, lass mich raus, warum ist das Wetter immer noch nicht besser, Frauchen? Mir ist so fad. Mein Bruder nervt.“ Kommt er ihr zu nahe, wird sie rabiat, faucht und haut ihm ein paar runter.

Ah sie ist unausstehlich!

Du bist Schuld!

wir hatten einen sehr trockenen Frühling und Sommeranfang wie selten.

Diese Woche regnete es nachts, viel zu wenig. Heute haben wir den schönsten Landregen. 

Ich hatte bereits Mitleid mit all den Pflanzen auf Feld und Flur. Die Natur kann sich endlich entspannen und neue Kraft tanken. Und ich brauch einmal nicht gießen! Halleluja!

Meine Shiva ist allerdings sehr nervig, ich habe immer den Eindruck, sie macht mich für schlechtes Wetter verantwortlich. Sie motzt und meckert, hockt sichtlich beleidigt vor der Terrassentüre, rennt dann schnell um den Stock, kommt wieder und beschwert sich abermals, schaut mich anklagend an und fordert. 

„Frauchen sieh zu, dass die Sonne wieder scheint!“ 🙂

Du bist SCHULD an meiner Verzweiflung!

 

 

Böses Mädchen

 

so niedlich Katzen sein können, man darf nicht vergessen sie sind und bleiben kleine Raubtiere.

Um halb 7 mogens ging unsere ausgeschlafene Shiva Gassi. Um 7 Uhr dann eine Gaudi vor meiner Küchentüre, Gott Lob hab ich nicht sofort geöffnet. Steht sie doch draussen mit einem Vogel im Maul und jammert um Einlass. 

6 Katzen hatte ich inzwischen, aber die Vogeljagd konnte ich noch keiner austreiben.