gewagt

Ende Februar kommt der Deckel aufs Hochbeet, mein Mann hat ihn letzthin drauf geschraubt. Die Baumärkte waren noch nicht geöffnet, daher nahm ich beim letzten Einkauf ein Tütchen Salatsamen – Mainkönig – mit nach Hause. Sonst kaufte ich immer Pflänzchen.

Heute habe ich es gewagt und ihn ausgesät. Ab Februar ins Frühbeet steht schließlich auf dem Samentütchen. Mein Gemahl meinte zwar, ich solle noch etwas zuwarten, aber ……  :-), ich tu nicht immer was er sagt. *g*

Über den Samen habe ich Agnihotraasche ausgebracht und alles dann mit guten Wünschen dem Schicksal überlassen. Deckel zu und abwarten. 😉 Ich bin guter Hoffnung! Schließlich will ich Recht behalten. *g* 

ausprobiert

Einen Salat mit Pfirsichen.

Mangels dieser mussten bei mir Nektarinen herhalten. 😉

Eisbergsalat waschen und in Streifen schneiden

Pfirsiche/Nektarinen klein würfeln

Zwiebeln fein schneiden

gehackte Mandeln oder wie bei mir Pinienkerne in der trockenen Pfanne leicht rösten

Marinade

Senf, Honig, Balsamicoessig, etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer, gepresste Knoblauchzehe

Ziegenkäse aus der Salzlake nehmen, klein bröseln und mit dazu geben.

War gut. 🙂

Frühlingssalat

vom letzten Jahr steht noch etwas Rapunzelsalat auf dem Beet. Welcher Salat? Feldsalat.

Feldsalat vom Beet, das heißt viel Putzerei. Daher schnitt ich nicht sehr viel ab. Im Vorgarten kommt das „Unkraut“ durch. Auch etlicher junger Löwenzahn. Der ist bei mir um diese Jahreszeit sehr willkommen.

Die jungen Blätter haben nur geringe Bitterstoffe. Bitterstoffe sind wichtig. Aus den meisten Gemüsen wurden diese heraus gezüchtet.

Also Löwenzahnblätter in Streifen schneiden, Rapunzelsalat drunter mischen, Sonnenblumenkerne in einer trockenen Pfanne anrösten und kalt über den Salat streuen. Alles mit Marinade anmachen. Das war ein richtig leckerer Salat.

eingepflanzt

heute habe ich mir 10 Pflanzen Kopfsalat und Co. besorgt, einige Zupfsalate sind drunter, da ich sonst keinen Platz für alle 10 Pflänzchen gehabt hätte, schließlich sollen sie sich ausbreiten und würden sich somit beim Wachstum behindern. Beim Zupfsalat kann ich, wenn sie größer geworden sind, schon einmal die Blätter aussen herum abrupfen, und der Kopfsalat nebenan kann sich ausbreiten und entfalten.

sich glücklich schätzen

wer einen eigenen Garten hat, kann sich glücklich schätzen, besonders in diesen dramatischen Zeiten.

Wenn man im Fernsehen hört, dass man sogar nicht mehr spazieren gehen soll/darf.

Der Löwenzahn wächst gerade schön heran in meinem nicht geschniegelten Garten.

Alle Vitamine sind Willkommen für das Immunsystem.

Machte einen feinen Salat

Avocado schälen, Kern entnehmen und das grüne Fruchtfleisch in den Mixer

dazu etwas Salz und Zitronensaft, einen kleinen Schuss Essig, etwas Wasser

1 Tomate würfeln

1  Chicoree halbieren, bitteren „Kern“ entfernen, wobei Bitterstoffe auch gut wären 😉

in Streifen schneiden

eine gute Hand voll junge Löwenzahnblätter (hier hat man die bittere Komponente – junge Blätter haben jedoch nur wenige Bitterstoffe) waschen, und ebenfalls in Streifen schneiden

Die Avocadocreme unter mischen, Öl kann man sich sparen Avocado hat genug Fett

nicht leicht

Ich habe mir heute meinen großen roten Salat vom Hochbeet geholt. Er ist wunderschön gewachsen und wir können daher zweimal davon essen.

Als ich ihn zerpflücke und ins Wasser gefüllte Spülbecken tauche, entdecke ich einige Ohrwürmer, wir sagen Ohrnhöhler, warum weiß ich nicht.

Natürlich sammle ich sie sofort ab und fische alle aus dem Wasser, die ich sehe.

Es sassen bestimmt um die 30 Tiere in meinem Salat, (so viele wie noch nie) es heißt immer, die Ohrwürmer würden Läuse fressen, ich untersuchte meinen Salat gründlich danach ab, setzte extra die Lesebrille auf, aber nichts zu finden. 😉

Derweilen sind mir mehrere der Ohrwürmer ertrunken, es kam jede Rettung zu spät. Sie haben nicht nur ihre Heimstatt verloren, sondern auch Tote zu beklagen, eine wahre Katastrophe. Es tut mir wirklich leid. Während ich meinen Salat verlese, denke ich mir, arme Kreaturen, haben es auch nicht leicht im Leben.

warum

vorgestern stand mein Endiviensalat 1 A im Beet. Riesig groß war er, und wir hätten davon bestimmt eine Woche Salat essen können.

Morgens zieh ich den Rolladen hoch, schau auf mein Gartenbeet und denke ich sehe nicht recht. Der Salat hat alle Blätter fallen lassen – schlaff, solche Anblicke kenne ich nur nach Frost. Ich denke nicht, dass wir nachts Frost hatten.

Als ich ihn entsorgte, sah ich, dass hunderte von Kellerasseln dort ihr zu Hause hatten. Die Wurzeln waren nicht angefressen, auch der Salat nicht, ich denke nicht, dass ihn die Kellerasseln zur Strecke gebracht haben. 

Was war es nur? Ich habe keinen blassen Schimmer. 🙁

mir juckt es in den Fingern

ich hab mein Gartenjahr 2019 eröffnet. Gestern Salatpflanzen gekauft, und heute ins Frühbeet gesetzt. Deckel schön drauf, sie stehen auf der Südseite. Bis jetzt hatte ich jedes Jahr Ostern den ersten eigenen Salat.

Ansonsten kann man noch nicht viel tun, alles ist nass und batzig im Garten. Die Rosen lasse ich lieber noch zugedeckt, man weiß nicht, wie das Wetter noch wird.

Heute Nacht hat es geregnet und gegen Morgen was es sehr stürmisch, sogar windiger als die letzten Tage. Jetzt scheint wieder die Sonne.