man muss sich auch einmal was „Gutes“ tun

Da ich heute viele rote Erdbeeren im Garten hatte, machte ich mir einen glutenfreien Kuchenboden.

2 Eier und 2 EL heißes Wasser schaumig schlagen

40 g Zucker, 1 kleine Prise Salz und etwas Vanillezucker einrieseln lassen, weiter schlagen, ca. 2 Minuten

50 g glutenfreie Mehlmischung und ein halbes Päckchen Weinsteinbackpulver mischen, kurz unterrühren.

Alles in eine Springform – Durchmesser 26 cm – geben, die Form ist mit Backpapier vorher ausgelegt worden

knappe 30 Minuten, Umluft, 160 C backen.

abkühlen lassen und dann kann der Spaß beginnen.

Ich machte nicht lang rum, der Boden war schnell abgekühlt. Schlug Sahne mit glutenfreien Fertigpudding auf, rauf auf den Kuchenboden und oben drauf die halbierten Erdbeeren. 


Vergleich

Schon länger habe ich keinen Kuchen eingeweckt. Darum war es mal wieder Zeit, ich legete eine Sonderschicht ein. Zu meinem Leidwesen hatte ich nicht mehr genug Sturzgläser, andere Gläser kann ich nicht gebrauchen, denn schließlich soll das Gebäck später gut aus dem Glas flutschen.

Die Gläser dürfen nicht gestapelt werden im Wecktopf, da Luft entweichen muss. Ich verwendete Gläser mit Gummiring.

Gläser gut spülen, sterilisieren, ausfetten und ausbröseln.

Man sollte diese Gläser nur halb voll mit Teig füllen, da ich jedoch zu viel Kuchenteig hatte, gab ich immer einen Löffel mehr ins Glas. Nicht gut!

Der obere Glasrand muss top sauber sein, bevor die ausgekochten Gummiringe u. der Glasdeckel drauf kommen. Danach alles mit speziellen Klammern befestigen.

Am Schluss blieb mir trotzdem noch Teig übrig, den ich in zwei kleine runde Backformen gab und in den Ofen schob.

Man setzt die halb gefüllten Gläser in den Wecktopf, gibt Wasser dazu, ca. 3/4 Höhe vom Glas. Lässt den Topf auf 100 C heizen und rechnet von nun an 2 Stunden.

Die Gläser wurden eingekocht. Eines war zu voll und es quoll Teig über. Die anderen blieben fest verschlossen nach dem Garvorgang.

Da ich nun Kuchen eingekocht hatte und gleichzeitig den aus dem Backofen, konnte ich sie gut vergleichen. Beim Kochkuchen fehlen natürlich die Röstaromen. Die Konsistenz ist jedoch die gleiche. Der Kuchen im Glas ist magenfreundlicher, auch saftiger. Wir mögen das.

Einladung

am Wochenende bin ich eingeladen. Bei uns am Ort findet das 24-Stunden-Radrennen statt. 

Wir treffen sich bei den Gastgebern im Garten, mitten in der Stadt.

Die Innenstadt ist wegen dem Ereignis gesperrt. Ich habe versprochen, einen Kuchen zu backen. Schon lange habe ich mir eine Kuchentragetasche angesehen, aber nie umgesetzt. Gestern „packte ich den Stier bei den Hörnern“ und machte mich daran. 

Dazu brauchte ich zwei neue Geschirrtücher und ein Stück Stoff für die Griffe. Jetzt kann ich mein Auto am Stadtrand stehen lassen und muss meinen Kuchen nicht balancierend durch eine wuselnde Menschenmenge tragen.

Mit meinem neuen Nähprojekt stell ich mir das jetzt ganz entspannt vor.

Auch diverse Schüsseln mit Salat etc. lassen sich so gut transportieren.

Zuhause nimmt die Stofftasche später nicht viel Platz weg und kann gut aufgehoben werden bis zum nächsten Einsatz.