die Knoblauchernte …

hat bei mir begonnen.

es ist eine schweißtreibende Arbeit die Knollen zwischen meinen Blumen und Gemüsepflanzen auszugraben. Teil unter Bodendecker hervor zu holen.

Ich setze den Samen jedes Jahr zwischen die Erdbeerpflanzen, Rosen etc. Knoblauch heißt es, hält viele Schädlinge ab. Bisher bin ich damit gut gefahren.

Wie immer sind die Knollen auf dem Hochbeet ein Gedicht, schön groß, die anderen klein, aber egal, sie sind aus meinem Garten. 🙂 Ein Drittel meines Knoblauchs ist jetzt gebündelt und trocknet im Heizungsraum. Der Knoblauchsamen muss noch abgelöst werden und getrocknet.

Bei Knoblauch denke ich immer an die Bäuerin, die den Samen mir vor vielen Jahren schenkte. Ich bin ihr so dankbar und hüte jedes Jahr den Samen wie einen Schatz. Er ist sehr schwer zu bekommen. Neulich las ich, dass man zwar die Zehen auch einzeln in die Erde stecken kann und manchmal gelingt die Vermehrung auf diese Weise, aber der Knoblauch aus dem Supermarkt kommt fast immer von weit her und ist nicht perfekt für unser Klima geeignet. Da habe ich richtig Glück gehabt.

Nachbar und Briefträger freuten sich über einige Knollen. 😉 Das sind meine Feinerle, die ich verschenke, 😉 *g* an Stelle von Süssigkeiten.

Knoblauch

heute habe ich Knoblauch von einem Hochbeet geerntet. Es war kein guter Standplatz und nächstes Jahr werde ich dort nichts mehr anpflanzen. Vorher hatten wir immer den Kürbis drauf, der wanderte dann nach vorne, krallte sich im Baum fest, um auch Sonne zu ergattern.

Der Knoblauch kann das nicht. Die Knollen sind alle recht klein, habe sie nun gebündelt und zum Trocknen aufgehängt. Den Samenstand werde ich verwerfen, er ist nicht richtig ausgereift.

Die Kollegen in der prallen Sonne auf der Südseite lasse ich noch einige Zeit stehen, sie sehen gut und kräftig aus. 

Ich habe noch jede Menge Knoblauch vom letzten Jahr, schade darum. Aus diesem Grunde, habe ich letzten Herbst weniger Samen gesteckt.

Knoblauch von einem schattigen Hochbeet, die Knollen sind klein
dieser Knoblauch ist von einem Hochbeet, das mehr Sonne hatte.
Die großen Knollen haben alle über 110 g, die größte 130 g, das sind beachtliche Exemplare! 🙂

Knoblauchernte

 

Gestern habe ich mit meiner Knoblauchernte begonnen. Standen die Pflanzen im Hochbeet oder auf guter Erde, sind es Prachtexemplare geworden. Da schwillt die Brust des Gärtners voll Stolz! :-).

Es gibt aber auch viele kleine Knollen, die standen dann zwischen den Erdbeeren oder nah an den Rosenstöcken, beide Pflanzen ergänzen sich sehr gut und halten Schädlinge von ihnen fern.

Jetzt müssen sie trocknen, dann verstaue ich sie an einem kühlen Fleckchen in einer Baumwolltasche. Ich habe noch Knoblauch vom letzten Jahr, aber kühl muss er lagern und nicht feucht!

stattlich!

stattlicher! 🙂

Knoblauchsamen

Garten Mitte Juli 2018

Garten Mitte Juli 2018

Im Juli hat es bis jetzt immer wieder einmal geregnet, nicht wirklich viel, aber es kam doch etwas von oben.

Der zweite, nachgesäte Mangold kommt nun spärlich, ich schätze, dass ich noch zwei oder dreimal abernten kann, ich mische ihn mit der Gemüsemalve, dann komme ich auf drei Mahlzeiten.

Meine beiden gekauften Zucchini enttäuschen mich weiterhin, sie blühen, aber Früchte reifen nicht aus, verkümmern ca. 5 cm groß. Das halbe Beet von zwei Pflanzen bedeckt und kein Ertrag, das wünscht sich jeder Gärtner!

Die selbst gezogene auf dem Hochbeet unter schlechten Standbedingungen bringt ab und an eine 15 cm lange Frucht, größer werden sie komischerweise nicht.

Meine Kürbisse hörten mit dem Wachstum auf in Kindskopfgröße, sie werden schon dunkel gelb, das bedeutet sie sind fast ausgereift, jetzt muss nur noch der Ansatz vertrocknen. Ich hatte zwei Pflanzen und jede trug einen kleinen Kürbis aus. Ich bin anderer Größen gewöhnt. Bin enttäuscht, obwohl ich etliche Male nachgedüngt habe. Wird wohl das natürliche Regenwasser gefehlt haben, anders kann ich es mir nicht erklären. Oder es war falscher Samen in der Tüte, und es sind Hokkaidos. Für möglich halte ich das. Kaufte auch eine rote Rose und später blühte sie weiß. Oder unser Zierapfelbaum, der daumennagelgroße Äpfelchen tragen sollte, trägt schon seit Jahren ca. 5 – 7 cm Äpfel im Durchmesser und sie sind sehr schmackhaft. Da freue ich mich schon jedes Jahr drauf.

Die Gurken tragen mittelprächtig, werden aber auch nicht so groß wie normalerweise, fangen früh auf der Unterseite gelb zu werden an, ein Zeichen sie zu ernten.

Tomaten – fast Totalausfall, meine Wahl bei der Russin (Verkäuferin) war wohl dieses Jahr schlecht. Sonst war es nie so krass. Nur die ganz kleinen Wildtomaten tragen schön. Die eine Pflanze hat unregelmässig große Früchte, leider verfaulen die schon, bevor sie reif sind. 🙁

Ob ich mir nochmals Paprikastöcke in den Garten hole ist fraglich. Eigentlich brauchen sie viel Platz das ganze Jahr über und der Ertrag ist jedes Jahr dürftig. Drei oder vier Schoten am Strauch. Paprika kosten im Geschäft nicht viel. 

Pepino (Birnenmelone) hat einige Früchte angesetzt, auch nicht der Hit. Ich hatte schon Jahre, da bogen sich die Ästchen und es waren über und über Früchte daran, obwohl ich sie im Topf hatte. Dieses Jahr meinte ich es mit den Pflanzen besonders gut und setzte sie ins Gartenbeet auf die Südseite.

Manchmal frage ich mich wofür ich überhaupt anpflanze, der Zeitfaktor ist nicht gering zu schätzen, Wasser brauchte ich sehr viel, Dünger muss gekauft werden, usw. eigentlich nicht rentabel. Ist das Gemüse wirklich weniger belastet, als im Geschäft, ja doch, denke schon, aber man kommt auch an Biomarktpreise heran. Und was von oben an Schadstoffen über Regen runter kommt kann ich auch nicht beeinflussen. Allerdings ist es schön, sich die Sachen aus dem Garten holen zu können.

Jahrelang wuchs mein Salbeistrauch wie verrückt, dieses Jahr werde ich ihn entsorgen müssen, vielleicht ist das normal, nach etlichen Jahren, ich weiß es nicht.

Einige meiner Knoblauchpflanzen sind schon ausgereift, habe bereits mit dem Ernten begonnen. Ich habe noch welchen vom letzten Jahr im Jutesack, die sind noch einwandfrei. Letztes Jahr hatte ich eine großartige Ernte, daher steckte ich im Herbst weniger, es wird reichen.

Topinambur blüht. Obwohl ich wenige Knollen im späten Frühjahr setzte, hat sie sich gut gemacht. Ich esse sie gerne mal roh, vertrage sie aber nicht so gut, mein Mann mag sie gar nicht. Topinambur ist der eigentliche Kartoffelersatz in unseren Breiten gewesen, bevor die Kartoffel eingeführt/eingewandert wurde/ist. Die meisten kennen sie aber gar nicht mehr.

Petersilie ist schlecht gewachsen, während im Garten nebenan ein ganzes Beet wunderschön steht, dort gibt es keine Tuja Nähe Gemüsebeet, das ist mein Verderben, diese Hecke. Wir tendieren immer mehr dazu das Beet aufzugeben und an Stelle zwei Hochbeete zu setzen. Aber es kostet Zeit/Arbeit und Zeit ist kostbar.

Die Josta sind abgeerntet, ca. 2 kg, das ist nie mehr.

Erfreulich, meine Selleriepflanzen haben schöne Knollen entwickelt, größere als bei der Nachbarin ;-), ein Erfolgserlebnis braucht der Mensch hin und wieder! 🙂

Die Wildpflaumen beginnen zu reifen, denke es kann bald geerntet werden, möchte nochmals Marmelade kochen, evtl. Saft machen.

Die Äpfelchen sind noch sehr klein und täglich fallen viele herunter.

Das kleine zweijährige Birnbäumchen hat eine Birne drauf, ich bin neugierig, ob die sich hält und ausreift. 

Holunder trägt bisher grüne Früchte. Wenn sie dunkel sind, versuche ich in freier Natur welche zu ergattern, ich selber habe keinen Strauch. Mache gerne Holundersaft.

Meine Haselnussstaude hat nur vereinzelt Nüsse drauf, wahrscheinlich werden die schon wieder, bevor sie ausreifen von den Eichhörnchen geholt. 😉 Sei ihnen vergönnt!

Die Rosen setzen zur zweiten Blüte an und machen den Garten nochmals bunt.

Einer der Hibisken ist über und über voll Blüten, die anderen Sträucher haben schlechtere Plätze und bisher nur Knospen.

ausgewandert

Letztes Jahr schaute eine türkische Frau über meinen Zaun und fragte was da wächst. „Knoblauch“, sagte ich. „Wie machen du das?“, wollte sie wissen. Ich erzählte ihr, dass ich vor einigen Jahren von einer Bäuerin Knoblauchsamen geschenkt bekam und seither ziehe ich mir die Knollen selber. 

Ich fragte, „wollen Sie auch einen haben?“ „Ja“, nickte sie. Ich schenkte ihr einige Knoblauchknollen und etwas Samen, aber ihr war es zu wenig. „Mehr kann ich nicht abgeben“, entgegnete ich.“ Sie ging.

Dieses Jahr kam sie wieder, klingelte und fragte nach Knoblauchsamen und nochmals wollte sie wissen wie das genau ginge. Sie wolle den Samen mit in die Türkei nehmen. Dieses Mal hatte ich mehr Brutzwiebeln zu verschenken und sie sackte alles ein und informierte sich nochmals genau um alles richtig zu machen. 

Tja, könnte man doch meinen der Knoblauch käme aus solchen Regionen, nun hoffe ich sehr, dass mein aus Deutschland „ausgewanderter“ Knoblauch gut in der Türkei wächst und sich die Menschen drüber genauso freuen, wie ich damals über das Saatgut der lieben Bäuerin. 🙂