schwarze Katze

heute sah ich eine schwarze Katze auf der Straße, denke es ist Bärli.

Nein, ich schaute genau hin, es ist offensichtlich ein junges Kätzchen, und sieht meiner Shiva sehr ähnlich, am liebsten hätte ich sie behalten. Auch sehr schlank und pechschwarz, kein weißes Fleckchen. Später sah ich sie nochmal bei uns im Garten.

Die Erinnerungen an Shiva tun immer noch weh. Bärli kann Shiva nicht ersetzen. Ich mag ihn auch, aber Shiva war ständig um mich rum und lief mir im Haus meist hinterher. Als ich sehr krank war, wachte sie 3 Tage an meinem Bett. Das sind alles bleibende Eindrücke.

Jetzt ist sie schon ein gutes Jahr tot.

Shiva war eine „Mamakatze“ alles was mir gehörte liebte sie.

Böses Mädchen

 

so niedlich Katzen sein können, man darf nicht vergessen sie sind und bleiben kleine Raubtiere.

Um halb 7 mogens ging unsere ausgeschlafene Shiva Gassi. Um 7 Uhr dann eine Gaudi vor meiner Küchentüre, Gott Lob hab ich nicht sofort geöffnet. Steht sie doch draussen mit einem Vogel im Maul und jammert um Einlass. 

6 Katzen hatte ich inzwischen, aber die Vogeljagd konnte ich noch keiner austreiben.

Jeder will was von mir

Handy, ein rotes Tuch! Jahrelang hab ich mich geweigert so ein Ding zu benutzen, geschweige denn zu haben.

Nun ja, irgendwann musste ich kapitulieren, denn ich konnte nur noch Überweisungen tätigen mit Handy. Weil mir so die TAN übermittelt wurde. Ich war sehr angesäuert, jetzt musste ich mir das Teil kaufen. Sie nötigten mich regelrecht dazu für so ein unnützes, ungesundes Ding, Geld auszugeben.

Andere bestimmen, wie und für was ich meine „Kohle“ verbrauchen muss! Ich gebe zu, mich ärgert sogar nach Jahren noch bei jeder Überweisung, dass die Bank mir quasi das Handy aufgezwungen hat.

OK, ich höre auf zu meckern, ein Handy hat auch seine Vorzüge.

Lange Rede kurzer Sinn, jedenfalls verlege ich das Teil dauernd. Dann rufe ich meine Handynummer über Festnetz an und folge dem Klingelton. Meist liegt es ja nicht weit weg, aber das sagt noch lange nicht, dass es dann für mich gleich griffbereit ist.

Neulich führte mich der Klingelton schnurstracks zu meiner Handtasche. Da drinnen musste es also sein, glaub nicht, dass ich es auf Anhieb entdeckt habe.

Jedenfalls fand ich drei Lesebrillen, ich hatte sie die letzten Tage schon schmerzlich vermisst. Es klingelte und klingelte, was man doch in den Abgründen eines solchen Shoppers alles wieder zu Tage befördern kann, tztztztz, nur kein Handy, und jede Menge Reißverschlusstaschen gibt es ausserdem noch, und in der allerletzten wurde ich dann doch noch fündig. 😉

Naja, und heute fand ich das Handy mal wieder nicht. Ich wußte genau, dass es zu Hause sein musste, ohja, schließlich brauche ich es für mein Garagentor, und mein Auto steht in der Garage! Gut, mal wieder das Festnetz bemühen.  Es klingelt gleich drauf in der Küche. Der Ton führt mich zum Tisch. Aha da liegt ja auch die Handtasche. Nein, die Tasche klingelt heute nicht. Das Handy muss auf dem Tisch liegen. Aber wo, es war nicht zu sehen.

Dort lagen noch andere Sachen, da ich heute schon früh morgens quasi fluchtartig das Haus verlassen musste. Auch der Einkauf tummelte sich noch da und wartete aufgeräumt zu werden. Ich schaute hinter den Stapel frisch gewaschener Geschirrtücher, nichts, unter die Tasche, auch nichts, rückte das eine und andere Teil zur Seite, während es immer weiter läutete.

Ich hörte den Trockner im Keller piepsen, schön, dass er mir Bescheid gibt, dass er fertig ist, während ich noch immer auf dem Tisch suchte, und das eine und andere hin und her schob. Nun piepte auch noch die Waschmaschine, „jetzt nicht“, rief ich grantig, während mir eine fordernde Katze über die Beine strich. „Du hast noch Futter im Napf“ sagte ich streng, „erst wenn ausgefressen ist gibt es was Neues.“ Shiva nervte weiter, sie kann es auf den Tod nicht ausstehen, wenn Frauchen für mehrere Stunden ausser Haus ist. Endlich ist das Personal zurück, dann soll es auch etwas für die Katz tun.

Angepisst schnappte ich mir die Katze und hockte sie vor den Fressnapf, inzwischen waren meine Nerven angekratzt. Penetrant läutet es auf dem Tisch weiter, und ich blicke stumm ratlos auf dem Tisch herum! 😉

Plötzlich bleibt mein Blick an der Semmeltüte hängen, das darf doch nicht wahr sein, schießt es mir durch den Kopf, jetzt klingeln sogar schon die Semmeln nach mir 😉 und muss lauthals über mich selber lachen.