Hollerkücherl

 

 

 

Der Holunder fängt gerade zu blühen an, alle Dolden sind noch nicht voll erblüht. Einige konnte ich auf meinem sonntäglichen Spaziergang mit nach Hause nehmen. 

Ich habe mich entschlossen Hollerkücherl zu backen.

Dolden waschen, ausschütteln, abtropfen lassen.

Teig angerührt aus folgenden Zutaten.

Mehl wurde bei mir durch grünes Bananenmehl ersetzt (schmeckt nicht nach Banane, ist aber glutenfrei)

2 Eier

etwas Salz

statt Weißwein – Kombucha, kann mir auch gut weißen Traubensaft vorstellen

die Dolden in den Teig getunkt und im schwimmenden Fett ausgebacken in der Pfanne, die fertigen Küchlein auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Mit Puderzucker und Obst, in meinem Fall Erdbeeren, angerichtet.

Schade

Kombucha mit Holunderblütennote schmeckt mir sehr gut, daher habe ich zur üblichen Mischung, ein paar Gramm getrocknete Holunderblüten zum Tee gegeben. Inzwischen neigt sich mein Vorrat von getrockneten Holunderblüten, die ich selbst gepflückt und getrocknet hatte, zu Ende. 

Es müsste doch jetzt langsam Hollerblütenzeit sein. Bei uns in der Straße stehen auf Gemeindegrund mehrere Sträucher. Heute musste ich in die Stadt und hielt unterwegs Ausschau nach den den weißen Blüten.

Ich glaub es nicht, die Stadt hat alle Stauden geschnitten und weit und breit ist keine einzige Holunderdolde zu sehen. Dumm gelaufen, 🙁 auf nichts und niemanden kann man sich verlassen.

Nun hoffe ich auf gutes Wetter am Wochenende und Glück irgendwo das Objekt meiner Begierde zu finden.