ich hab‘ die Haare schön

:-). Jaaaaa, ich war beim Frisör. Lange musste ich auf diesen Termin warten. Hab mir die Haare gleich ziemlich kurz schneiden lassen, sagte zum Frisör, „schneiden Sie noch ein Stückchen ab, wer weiß wann ich wieder zu euch kommen kann!“

Er erzählte mir, was für eine Gaudi (Umstände) er hatte. Es hieß kurze Zeit, Gründonnerstag und Samstag bleiben die Läden zu. Also musste er seiner gesamten Kundschaft absagen. Einen Tag später, rief er abermals an, dass es nun doch mit dem Frisörbesuch klappt. Ja, wir haben schon irre Zeiten.

Danach ging ich einkaufen. Es war mega viel los. Zu viel für meinen Geschmack, jeder war genervt. Und die Zahlen der Coronakranken steigen und steigen. 🙁

Die Nachbarin hatte beim Metzger vorbestellt. Als wir 5 Stunden später hin kamen, hieß es, „wir hatten keine Zeit die Sachen herzurichten.“ Die Leute standen über den ganzen Parkplatz an. Jeder schleppte riesige Taschen mit Fleisch und Wurst aus dem Laden. Das war der Einkauf für Ostern, mir/uns hätte das das ganze Jahr gereicht.

drei Kreuzzeichen

oh ja, ich machte drei Kreuzzeichen als ich wieder zu Hause in der Garage parkte. Doch, doch, auch wenn ich nicht katholisch bin. Mir sind solche Rituale sehr wohl vertraut als Niederbayer, auch wenn man evangelisch ist. 😉 OK ich machte es in Gedanken. Aber Halleluja sagte ich ganz laut, als ich noch hinterm Steuer sass, bevor ich ausstieg.

Für mich wird einkaufen immer nervenaufreibender. Mir graut mittlerweile davor. Dabei ging ich früher mit Freuden einkaufen, ich liebte Wochenmärkte und Geschäfte, Lebensmittel einzukaufen. So ändern sich die Zeiten. 😉

Während die Prozedur vor Wochen direkt noch ein Kinderspiel war, wird es immer ätzender. Die Brille beschlägt permanent, und ich habe schon alles rauf und runter versucht was man im net so finden kann, um dem entgegen zu wirken. Allein das treibt mir schon den Schweiß auf die Stirn. 

Ein Geschäft wurde bei uns neu umgebaut und eingerichtet, mit beschlagener Brille, tappe ich sowieso schon fast blind durch die Gänge. Natürlich ist jetzt alles nicht mehr an seinem gewohnten Platz und was mir gleich auffällt, die Gänge sind enger. Ich schimpfe vor mich hin, ständig muss ich mich an Leuten vorbei quetschen und das in der Corona-Zeit. Ich merke es auch an der Kasse an. Natürlich sagt die Verkäuferin, dass sie da auch nix dazu kann. Klar, sage ich, das waren wieder so ein paar ganz Schlaue aus der oberen Etage, die wahrscheinlich nie selber einkaufen müssen.

Die Verpackungen werden immer kleiner und der Preis im Verhältnis steigt von Einkauf zu Einkauf. Der Einzelhandel hat bestimmt keine Einbußen, gegessen wird immer, aber man will auch „absahnen“ man kennt das ja.

Habe noch eine Flasche Haarwaschmittel im Schrank 300 ml steht darauf, kaufte neulich eine nach, selber Preis, stelle die Flasche zu Hause neben die andere, ups, sie ist kleiner, schaue nach der Inhaltsangabe 250 ml. Beide stammten aus dem selben Geschäft. 🙁

Bei den Einkaufswägen ist ein Desinfektionsmittelspender angebracht, dessen „Nase“ Eiszapfen zieren. Ich dachte solche Mittel hätten Alkohol und Alkohol friert nicht so schnell ein. Egal.

Im nächsten Geschäft gibt es Pfeile und Linien, hier Eingang, dort Ausgang. Wem interessiert es?

Ein bisschen stöbern in den Geschäften mag ich gar nicht mehr, ständig hockt einer einem in Nacken. Ich komme mir richtig gehetzt vor, steht man vor einem Regal und sucht mit den Augen die Waren ab, nachdem was man braucht, gibt es bestimmt drei, vier Personen die einem von hinten über die Schulter greifen, weil sie doch genau wissen was sie wollen und du im Wege bist. 🙁

Im anderen Geschäft ist eine Familie unterwegs. Schön mit Mundschutz, draussen reißt der ca. 10 jährige Sohn einen Becher, mit mir unbekannten Inhalt auf, taucht die Finger ein und lutscht sie ab, die Eltern stehen seelenruhig dabei??? – Ohne Worte –

Während ich meinen Einkaufswagen zurückbringe, denke ich, boah bin ich froh, nicht in einer Großstadt zu leben. Wenn ich mir vorstelle, ich müßte mit der U-Bahn in die Stadt fahren, einkaufen, jede Menge Leute, mir sind meine, in unserem beschaulichen Ort schon zu viele, da wird mir gleich schlecht. 🙂 Mein kleines Auto war bis zum Stehkragen mit Waren voll, nein, ich habe nicht gehamstert, aber soviel besorgt, dass ich mindestens 2 Woche in kein Geschäft gehen muss. Halleluja, jetzt sitze ich wieder in meinem „goldenen Käfig“ mit einer Tasse heißen Tee und fühle mich rundum wohl. 🙂

kaputt

puh ich bin fix und alle, jedes Mal nach dem Einkauf. Man soll keine Tasche zum Einkauf mitnehmen; also habe ich Geldbeutel, Autoschlüssel und eine Brille in den Händen. (und eine auf der Nase;-) *g*)

Vielleicht sollte ich es doch nochmal mit einer Gleitsichtbrille versuchen. Aber nie wieder von brillen.de. Wer die elend lange Geschichte von brillen.de nicht kennt, kann brillen.de in der Suchleiste eingeben und über das Desaster nachlesen. Nein danke, brillen.de nie wieder!!!

Der Einkaufwagen muss geschoben werden und einen Einkaufszettel von Oma gibt es auch noch, also Brille auf, Brille ab, ahhhh ich hasse Einkauf. Zwecks Mundschutz läuft die Brille ständig an, die Leute rücken einen auf die Pelle, an der Kasse muss ich alles getrennt zahlen, halt die Bonuskarte muss auch noch abgegeben werden, mit Karte zahlen, bitte, die Leute hinter mir rollen schon mit den Augen, weil ich zu lange brauche. Der Schweiß läuft mir aus allen Poren, der Mundschutz nervt. Ich bin fix und alle und Oma schickt mich für drei Sachen in vier Geschäfte. 😉 

Und Sommerferien sind jetzt auch noch, alle Mütter haben ihre Kinder dabei und alle Hände voll zu tun, den Nachwuchs in Schach zu halten.

Es gab mal eine Zeit in der ich gerne einkaufen ging, heute würde ich das am liebsten alles über PC regeln.