IQ

Bist du ein Genie? Teste deinen IQ

Wage ich es! Was soll schon großes passieren? Bin ich gut, kann ich es gleich ausposaunen, wenn nicht, hat es so einen Test nie gegeben. 😉

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

Ach, der ist ja ganz leicht und das Ergebnis hat mir sehr geschmeichelt, da gibt es gleich noch einen Test, mal sehen was da raus kommt und ein weiterer, und der ist richtig amüsant, war easy. Macht Lust auf mehr, welch ein Spaß; vielleicht finde ich noch einen im www.

Auf ein Neues. Äh, der ist ja richtig lang, weiter, weiter, weiter, zwölfte Frage, weiter, weiter, fünfundzwanzigste, dreißigste, uff, endlich durch.

– Unter dieser Nr. erfahren Sie, ob sie ein Genie sind. Klein gedruckt, 4 Euro, schießmichtot. –

Ob ich ein Genie bin, werde ich leider nie erfahren, aber ganz doof bin ich auch nicht, die 4 Euro nochwas bleiben eindeutig auf meinem Konto! 🙂

es war einmal

vor langer, langer Zeit ein kleiner Junge, er war furchtbar aufgeregt.

Es war nämlich Nikolausabend. Er hoffte, dass er das Jahr über brav genug war, damit auch er ein Säckchen vom Nikolaus bekommt. Gesehen hatte er den Hl. Herrn zwar noch nie, aber man konnte sich nicht sicher sein. Die Oma sagte immer, „der hat ein großes hl. Buch, darin stehen alle deine Schandtaten und wenn er kommt, hat er den Krampus dabei, der steckt böse Buben in seinen Sack und nimmt sie mit.“ Gern hätte er gewußt wohin er die Kinder mitnimmt, aber darüber schwieg sich die Großmutter aus.

Es war schon dunkel und der Junge sass mit seinen Eltern beim Nachtmahl, da klopfte es wie wild ans Fenster, sogar Mama und Papa zuckten zusammen. „War das der Nikolaus?“, flüsterte der kleine Kerl. Mama nickte. Papa sagte: „Komm Sohn, wir gehen nachsehen. Da pumperte es schon wieder und eine Kette rasselte, dann war es ruhig. An der Hand seines Vaters ging der kleine Mann beherzt Richtung Haustüre. 

Da baumelte ein Säckchen. „Schau das ist für dich, der Nikolaus hat dir was gebracht,“ sagte Mama. Der Kleine starrte eine Weile auf den Jutesack und dann riss er ihn von der Klinke und voller Freude schleuderte er das Säcklein in den Hausgang. 

Mutter musste tief Luft holen und fragte: „Wieso wirfst den Sack rum?“ Sie bekam keine Antwort nur einen fragenden Blick, warum nicht?

Der Junge hatte sich so sehr eine Schneekugel gewünscht, tja die hatte den Sturz nicht überlebt, Papa musste den Sprung notdürftig kleben. Der Bub war sehr betrübt darüber, und die Mutter tröstete, „vielleicht bringt dir der Nikolaus nächstes Jahr nochmal eine Schneekugel. Jetzt musst du eben ein Jahr warten.“

Tja, es war die Freude, und die überkam ihn noch drei Mal an Nikolaus, so dass die Schneekugel, nie eine Chance, heil zu überleben hatte, obwohl man bereits Tage zuvor in der Familie darauf einwirkte, vorsichtig mit den Geschenken umzugehen.  😉

Heute ist dieser Bub schon groß und erwachsen und muss sich jedes Jahr zum 6.12. diese Geschichte anhören. Gott sei Dank, kann er heute drüber lachen.

So sind sie die Mütter und diese Mutter hat auch eine dunkle „Vergangenheit“ was die Adventszeit betrifft, vielleicht erzähle ich sie in den nächsten Tagen. 😉

selten so gelacht

nein, ich habe nicht gelacht, ich wußte nicht, sollte ich mich ärgern, amüsieren oder soll ich wütend reagieren.

War im Fliesengeschäft, hatte Bedenken, dass Fettflecke von einer Fliese nicht ab gehen. Sagt mir der junge Verkäufer, „warten sie, ich zeig es ihnen“ und kommt mit einem Glas Marmelade an. Haut einen Löffel voll auf den verlegten Fußboden. Die ging natürlich wieder ab. 

Ich, „das ist aber kein Fett.“

„Doch“ sagt er, „einen Anteil Fett hat die Marmelade auch.“

Ich“ ah, das wüßte ich aber, ich mache seit 40 Jahren mehrere kg Marmelade jedes Jahr, aber Fett brauchte ich dazu noch nie.“

Als ich es zu Hause erzählte, meinte meine bessere Hälfte, „hättest halt gesagt, jetzt fehlt nur noch das Butterbrot, klatschen sie es auch auf den Boden.“

Tja so schlagfertig bin ich leider nicht.

Nun frage ich mich, kennt der junge „Hupfer“ sich mit den Fliesen auch so gut, wie mit der Marmelade aus?

 

amüsant

Es war ein bezaubernder Herbsttag.  Wir beschlossen ins Altmühltal zu fahren, wie so oft. Dort gefällt es uns besonders gut. Naja eigentlich wohnen wir im Altmühl- und Donautal. 😉 

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Die Apfelbäume tragen noch schwer an Früchten und es tut einem in der Seele weh, dass alles verkommt. Unsere eigenen Äpfel verderben schnell. So entschlossen wir uns, noch welche zu holen.

Die Bäume stehen von der Straße  abgewandt, an einem Radlweg neben dem Rhein-Main-Donau-Kanal. 

Wir machten uns an einem Apfelbaum zu schaffen, dessen Früchte uns besonders gut schmeckten. Plötzlich hielten zwei Radlfahrer an, ein älteres Ehepaar.

Die Frau sagte: „Gell, die schmecken gut, da hab ich schon oft einen probiert. Was machen sie denn damit?“ 

Ich verriet ihr, dass ich sie in Weißwein einlege, und sie wollte gleich wissen, wie es gemacht wird und ob ich sie noch einwecke. Sie kenne das von ihrer Mutter, wisse aber nicht mehr wie es geht. Also hab ich ihr alles erklärt. Sie bedankte sich recht herzlich.

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Dann erzählte sie, dass sie Gurken eingelegt habe, aber die Gläser nicht verschlossen blieben.

Sie plauderte weiter: „ Wissen sie, mein Mann holt sich ein Glas Gurken und dann isst er das ganze Glas leer!“ 

„Das macht meiner genauso,“ sagte ich. „Ja aber, der hilft ihnen jetzt die Äpfel runter zu holen, meiner macht das nicht, dann braucht der auch nicht auf einen Sitz ein Glas alleine aufessen,“ beschwerte sie sich. 

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„Stimmt gar nicht,“ warf ihr Mann ein, „ich helfe auch!“ „Aber erst seit kurzer Zeit,“ gab die Frau zu bedenken.

Das war für mich sehr amüsant. 

„Komm jetzt, steig auf, wir fahren weiter,“ drängte der Mann, er hatte wohl Angst, seine Frau könnte noch weiter aus dem „Nähkästchen“ plaudern. *g*

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Man lernt nie aus

neulich machte ich einen Test. Bist du ein echter Niederbayer?

Von elf Fragen, neun gewußt. Bei zwoa hot’s ausbiss’n (zwei nicht gewußt)

Ja verreck!

Ich tröste mich, jamei, bi halt a halber Preiß 😉

Mutter aus Oberbayern

Vater aus Schlesien

ergibt einen halben Preißn 🙂

  • Was ist der korrekte Plural von Schwesta?  (Schwester)

Mögliche Antworten

  • Schwestaa
  • Schwesta
  • Schwestana

mir song, (wir sagen)  meine Schwestan, aber diese Möglichkeit bot sich mir nicht. Also falsch geraten. 😉 Den Ausdruck Schwestana, noch nie gehört.

Und dann scheiterte ich noch am Hoiwabroka – Heidelbeeren ernten. 

Broka – zupfen, abrupfen, ernten – ist mir natürlich geläufig.

Hoiwa – keine Ahnung. Jetzt weiß ich, es sind Heidelbeeren.  

Man lernt niea aus! (nie)

Das böse Wort

 

Jedes Jahr um diese Zeit,

ist es wiedermal so weit.

Mein Mann sagt dieses böse Wort zu mir,

und ich werd gleich zum wilden Tier.

Möcht’ es nicht hören, schon gar nicht machen,

nein, da vergeht mir sofort das Lachen.

„Du weißt, es muss sein, es tut mir leid,

hast du alles zusammen, gib mir Bescheid!“

Missmutig mach ich mich daran,

weil ich es an niemanden delegieren kann.

Ich brauch Tage, manchmal Wochen;

sie steckt mir schwer in den Knochen.

Wenn ich endlich fertig bin,

trägt er sie zum Finanzamt hin.

„Halleluja aus dem Haus ist die Steuer,

ich habe meine Ruh’ für heuer!“

© Helga Kopp Mai 2018

Jeder will was von mir

Handy, ein rotes Tuch! Jahrelang hab ich mich geweigert so ein Ding zu benutzen, geschweige denn zu haben.

Nun ja, irgendwann musste ich kapitulieren, denn ich konnte nur noch Überweisungen tätigen mit Handy. Weil mir so die TAN übermittelt wurde. Ich war sehr angesäuert, jetzt musste ich mir das Teil kaufen. Sie nötigten mich regelrecht dazu für so ein unnützes, ungesundes Ding, Geld auszugeben.

Andere bestimmen, wie und für was ich meine „Kohle“ verbrauchen muss! Ich gebe zu, mich ärgert sogar nach Jahren noch bei jeder Überweisung, dass die Bank mir quasi das Handy aufgezwungen hat.

OK, ich höre auf zu meckern, ein Handy hat auch seine Vorzüge.

Lange Rede kurzer Sinn, jedenfalls verlege ich das Teil dauernd. Dann rufe ich meine Handynummer über Festnetz an und folge dem Klingelton. Meist liegt es ja nicht weit weg, aber das sagt noch lange nicht, dass es dann für mich gleich griffbereit ist.

Neulich führte mich der Klingelton schnurstracks zu meiner Handtasche. Da drinnen musste es also sein, glaub nicht, dass ich es auf Anhieb entdeckt habe.

Jedenfalls fand ich drei Lesebrillen, ich hatte sie die letzten Tage schon schmerzlich vermisst. Es klingelte und klingelte, was man doch in den Abgründen eines solchen Shoppers alles wieder zu Tage befördern kann, tztztztz, nur kein Handy, und jede Menge Reißverschlusstaschen gibt es ausserdem noch, und in der allerletzten wurde ich dann doch noch fündig. 😉

Naja, und heute fand ich das Handy mal wieder nicht. Ich wußte genau, dass es zu Hause sein musste, ohja, schließlich brauche ich es für mein Garagentor, und mein Auto steht in der Garage! Gut, mal wieder das Festnetz bemühen.  Es klingelt gleich drauf in der Küche. Der Ton führt mich zum Tisch. Aha da liegt ja auch die Handtasche. Nein, die Tasche klingelt heute nicht. Das Handy muss auf dem Tisch liegen. Aber wo, es war nicht zu sehen.

Dort lagen noch andere Sachen, da ich heute schon früh morgens quasi fluchtartig das Haus verlassen musste. Auch der Einkauf tummelte sich noch da und wartete aufgeräumt zu werden. Ich schaute hinter den Stapel frisch gewaschener Geschirrtücher, nichts, unter die Tasche, auch nichts, rückte das eine und andere Teil zur Seite, während es immer weiter läutete.

Ich hörte den Trockner im Keller piepsen, schön, dass er mir Bescheid gibt, dass er fertig ist, während ich noch immer auf dem Tisch suchte, und das eine und andere hin und her schob. Nun piepte auch noch die Waschmaschine, „jetzt nicht“, rief ich grantig, während mir eine fordernde Katze über die Beine strich. „Du hast noch Futter im Napf“ sagte ich streng, „erst wenn ausgefressen ist gibt es was Neues.“ Shiva nervte weiter, sie kann es auf den Tod nicht ausstehen, wenn Frauchen für mehrere Stunden ausser Haus ist. Endlich ist das Personal zurück, dann soll es auch etwas für die Katz tun.

Angepisst schnappte ich mir die Katze und hockte sie vor den Fressnapf, inzwischen waren meine Nerven angekratzt. Penetrant läutet es auf dem Tisch weiter, und ich blicke stumm ratlos auf dem Tisch herum! 😉

Plötzlich bleibt mein Blick an der Semmeltüte hängen, das darf doch nicht wahr sein, schießt es mir durch den Kopf, jetzt klingeln sogar schon die Semmeln nach mir 😉 und muss lauthals über mich selber lachen.