Aschermittwoch

woher kommt der Name Aschermittwoch? Um dieser Sache auf den Grund zu gehen, müssen wir 1400 Jahre in die Vergangenheit reisen.

Den Namen Aschermittwoch bekam dieser Tag, weil die Büßer in der Kirche nach alter Tradition mit Asche bestreut werden.

Der Pfarrer spricht zu jedem Gläubigen die Worte, während er ihnen ein Aschekreuz auf die Stirn malt. „Bedenke Mensch, dass du Staub bist und zum Staube zurückkehrst.“ Die Asche stellt ein Zeichen der Vergänglichkeit dar. Den Spruch kennen wir von Beerdigungen. Asche, zu Asche, Staub zu Staub.

Mit dem Aschermittwoch bricht die Fastenzeit an. Tja, fasten wäre auch für mich nicht schlecht, habe in der Coronazeit ganz schön was zugelegt. 🙁 Heute fasten viele auch anders, kein Verzicht auf Essen, sondern Verzicht auf Alkohol. Naja, da wäre ich fein raus, was das betrifft faste ich fast ganzjährig. 😉 Rauchverzicht – ich habe nie geraucht ;-)!

Auch weniger Zeit am PC oder Fernseher zu verbringen wäre ein Fastenopfer. Da könnte ich einmal ansetzen. 😉

Aschermittwochsbrauch

Verzicht auf Fleisch! Der Aschermittwoch stellt den Beginn der 40tägigen Fastenzeit dar, welche daran erinnern soll, wie Jesus 40 Tage in der Wüste verbrachte. Er fastete und betete. Die Zahl 40 hat sowohl im Alten als auch im Neuen Testament eine Bedeutung. 40 Tage blieb Moses auf dem Berg, bevor er die 10 Gebote erhielt. Genauso lange dauerte die Sintflut und man findet noch mehr, wenn man in der Bibel danach sucht.

Auch die Fastenzeit von Aschermittwoch bis Ostern dauert 40 Tage. Bei dieser Berechnung gibt es aber einen kleinen Haken. Es wären 46 Tage, die Sonntage zählen einfach nicht zur Fastenzeit, da dieser Tag eine Erinnerung an die Auferstehung Jesus, ein Tag der Freude sein soll.

Polenta süss

Mandelmilch

Maisgrieß

Prise Salz

3 EL Rohrohrzucker

etwas Vanielle

Cranberries

Aronabeeren

Rosinen

gehackte Mandeln

etwas Lebkuchengewürz

wer mag gibt noch ein Stück Butter hinzu

Polenta kochen

mit Obst nach Wahl servieren

Meine Polenta war nicht sehr süss, da ich gezuckerte Pfirsiche dran gab.

Vorher servierte ich eine klare Gemüsesuppe mit Backerbsen.

Fertig war das Aschermittwochsgericht.

Faschingsdienstag – Globuli

ich kannte sie bisher als kleine Zuckerkugeln aus der Homöopathie.

Gestern schaute mein Mann fern, eine Quizsendung. Ich hatte zu tun, war mal im Raum, mal nicht, die Frage lautete ungefähr so, was waren Globuli im alten Rom.

Ich verrate es euch gleich mal vorab, es waren die Vorgänger von Krapfen.

Solche Dinge interessieren mich, also gleich mal Tante Google bemüht.

Ich fand, man mische geronnene Milch mit Speltmehl, mache kleine Kügelchen daraus. Gib sie in heißes Fett, koche die Globuli und wende sie mit Holzlöffeln. Nach dem Herausnehmen werden sie mit Honig bestrichen und in Mohn gewälzt. Diese Anleitung stammt von dem im Jahre 149 vor Christus verstorbenen Marcus Portius Cato.

Im Mittelalter kannte man den Krapfen unter dem Namen Chrapun. 

Man liest noch von einer weiteren Quelle. Es gab eine Kuchenbäckerin in Wien, sie hieß Cäcilia Krapfen. Sie lebte im 17. Jahrhundert und sie soll eine Meisterin der Zubereitung von Gebäck gewesen sein. Zu ihren Ehren nannte man dieses Gebäck später Krapfen.

Ausserdem fand ich ein altes Krapfenrezept, das ganz anders ist, als uns bekannt. 

125 g Grieß wird mit ca. 160 g Quark vermischt. Dann lässt man den „Teig“ 1,5 Stunden ruhen. Danach werden davon kleine Kugeln geformt, ungefähr 2 cm groß. Reichlich Olivenöl wird in einer Pfanne erhitzt und die Kügelchen goldbraun gebacken. Das fertige Gebäck mit Honig bestrichen und in Nüssen, Mohn oder ….. gewälzt. 

Liest sich interessant, vielleicht probiere ich das einmal.

Es gibt auch noch viele andere Rezepte für Krapfen, wenn ihr wollt, könnt ihr ja selber googeln :-)!

schwer beschäftigt

mache wieder öfter Kombucha, wer mehr drüber wissen will gibt im Blog Kombucha in der Suchanzeige ein, kommen mehrere Berichte.

Habe vor 14 Tagen Kombucha angesetzt, heute war er fertig, der eine Pilz bildete einen neuen, der Tee schmeckte gut, der andere sah irgendwie eigenartig aus, habe alles verworfen, ohne zu probieren.

Heute mehrere Liter Tee gekocht und nochmals angesetzt. Mir gefällt mein Pilz aber nicht so recht, er lagerte viele Monate im Kühlschrank, habe immer wieder die Flüssigkeit aufgepeppt, damit er noch genug Nahrung hat. Er ist vom vielen Schwarztee dunkel und wenig attraktiv. 

Liebäugle damit mir einen neuen zu gönnen. Ist nicht billig. Fand noch Ginsengpilz, würde ich gerne mal probieren, aber Ginsengwurzel ist auch nicht gerade günstig, mal sehen, wie mein nächster Ansatz ausfällt. 

Meine Flüssigkeit von heute ist ordentlich, sehr sauer, hätte ich eher abschütten können, dann wäre er süsser, wollte ich aber nicht.

Die Kocherei ist jedes Mal ein Aufwand. Alles genau abwiegen, kochen, abfüllen in Kannen, abkühlen lassen, alle Gerätschaften vorher und nachher gut sterilisieren. Braucht alles seine Zeit. Aber was tut man nicht alles ;-)!

gefüllte Süßkartoffeln

Süßkartoffeln

Knoblauch

Salatgurke

Sauerrahm

Fett

Salz und Pfeffer

rot gekochte Bohnen

Sonnenblumenkerne

Champignons

Zwiebel

Petersilie

Eisbergsalat

Ofen auch 180 C aufheizen. Kartoffeln in Backpapier wickeln, das ist gut, sonst versaut man sich das Blech, diese Knollen sondern näml. einen süssen Saft ab, der verklebt.

60 – 90 Minuten die Kartoffeln backen, bis sie weich sind, je nach Größe, kann das dauern.

Sonnenblumenkerne trocken in der Pfanne rösten.

Zwiebel und Pilze goldbraun anbraten

würzen und mit Petersilie abschmecken

Salat in feine Streifen schneiden

andere Zutaten klein schneiden und mit Sauerrahm vermengen, würzen

Kartoffeln, wenn sie gar sind, längs aufschneiden, etwas auskratzen und mit Butter vermengen, Pilze und ….. einfüllen und mit Tzatziki und Salat garnieren.

Pastinaken

Früher war die Pastinake ein wichtiger Bestandteil unserer Ernährung. Jetzt ist sie bei vielen in Vergessenheit geraten.

Die Pastinake kann man leicht mit der Petersilienwurzel beim Einkauf verwechseln, auch viele Kassiererinnen fragen nach „Petersilienwurzel oder Pastinake?“ Der Preis ist bei uns bei beiden Wurzeln immer der gleiche.

Die Pastinake hat von Ende September bis ins Frühjahr Saison. Manche kennen die Wurzel auch als Germanenwurzel oder Hammelmöhre.

Bekommt die Wurzel Frost ab, soll sie nussiger, süsser und milder im Geschmack sein.

Hier ein Suppenrezept

Zwiebeln, Kartoffeln und Pastinaken schälen, klein schneiden.

Gemüse mit Fett anbraten, würzen und Wasser angießen.

Ist das Gemüse weich, alles mixen, mit Kokosmilch verfeinern.

Garnieren mit knusprig gebackenen Salbeiblättern und Chiliflocken, Brot dazu reichen.

mach ich wieder

im Sommer hat man schöne Blüten im Garten und, wenn sie verblühen bleibt ein Samenstand der angenehm scharf schmeckt. Er kann unter Salate gegeben werden oder man legt ihn in Essig ein und hat „Kapern“.

Ich spreche bzw. schreibe von der Kapuzinerkresse.

Siehe hier unter falsche Kapern. In der Suche eingeben.

Heute schnitt ich eine Hähnchenbrust in kleine Würfel, dünstete vorher klein geschnittene Zwiebel an, Fleisch kurz anbraten, salzen, pfeffern, Spitzpaprika in feine Streifen dazu geben, mit Wasser aufgießen, die falschen Kapern dran geben, mit saurer Sahne verfeinern. Reis dazu. Das war genau mein Ding.

Limetten Ingwer-Drink

4 Limetten

75 g Ingerwurzel

ca. 75 ml Ahornsirup

Die Limetten auspressen in einen Mixbecher schütten

Ingwer schälen, klein schneiden und dazu geben,

ebenso den Ahornsirup und ca. 150 ml Wasser,

alles fein pürieren.

Entweder sofort trinken oder in eine verschließbare Flasche füllen, hält sich ca. 3 Tage im Kühlschrank und wird vom Geschmack her immer schärfer.

vegane Nachspeise

Statt Milch wird eine Nussmilch verwendet.

Mandelmilch, oder Hafermilch. Ich mag Hafermilch gerne, sie ist leicht süss ohne gezuckert zu sein. Finde ich bei uns aber eher selten.

Ich verwende für die Pfanne Kokosfett.

Ihr habt es sicher schon erraten. Es gab Pfannkuchen,

dazu eine Beerenmischung aus der Tiefkühltruhe.

Beerenmischung mit Kirschsaft und 1 TL Kartoffelstärke 1,5 EL Agavendicksaft in einem Topf leise vor sich hin köcheln lassen – gute 5 Minuten

alles nett anrichten und genießen. 🙂

nur wundern

eine Rezeptkarte beim Supermarkt zeigt einen Burger mit Füllung.

Drüber steht vegane Rezeptur.

Ich betrachte das Bild u. denke, so ein schöner veganer Burger, das wäre etwas für meinen Vegetarier und nimm die Karte mit nach Hause.

Ich betrachte wieder das Foto und denke mir, die Füllung sieht aus wie Hackfleisch, was nehmen die nur, dass der Burger so gut ausschaut. 

Beginne zu lesen. Die ganze Beschreibung erklärt mir wie man den Burger macht, die Semmel, das Brötchen 😉 ….

Hinten drauf steht die Füllung, Key West-Burger mit Hackfleischsauce steht da. 

Ich komme mir reichlich verschaukelt vor. Veganer Burger??? Ja, Semmeln sind vegan. :-/ 

Solche Schlauberger :-))