Bitte täglich einmal schütteln

Hatte  meine wenigen halbreifen Kornelkirschen im Garten geerntet.

Reif wären sie mir lieber. Am besten schmecken sie, wenn sie vom Baum fallen. Leider habe ich keinen festen Untergrund und so fallen alle Früchte in den Bodendecker darunter und können von mir nicht gesammelt werden.

Vor einigen Jahren las ich das Rezept mit den falschen Oliven und habe es ausprobiert und für gut befunden.

Meine Ernte im Garten war dürftig, aber man will ja nichts verkommen lassen! 😉 Ich schimpfe jedes Jahr mit meinem Mann, weil er den Strauch so arg beschneidet. Aber es nützt nichts! 🙁

Die gewaschenen Kirschen werden anschließend in einer gesättigten Salzlösung eingelegt. 175 g Salz bei 500 ml Wasser. Dann kommen sie in den Keller. Dort verbleiben sie mindesten 2 Wochen. Bitte täglich einmal schütteln!

Danach werden sie weiter verarbeitet.

Mit Gewürzen kommen sie in gutes Olivenöl.

War auch an meinem alt bekannten Platz,an dem mehrere Sträucher Kornelkirschen wachsen, aber die Stadt hat sie genauso arg beschnitten wie die Hollerbäume in unserer Straße, nichts zu holen.

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Fallobst

Gestern sammelte ich eine große Schüssel Äpfel auf, die vom Baum gefallen waren.

„Du könntest einen Apfelkuchen backen“ dachte ich mir, aber ich hatte keine große Lust dazu.

Für den Kompost waren sie mir aber zu schade. 

Also schälte ich sie, schnitt sie aus und gab sie in einen Topf mit wenig Wasser. Dazu etwas Zitronensaft, und eine Prise Salz. Etwas Zucker und alles köcheln lassen. Mit dem „Zauberstab“ zu Mus verarbeitet. 

Etwas Zimt drüber, und Schlagsahne dazu – hat auch gut geschmeckt.

 

Pommes mal anders

Jetzt ist wieder Hokkaido-Zeit. Ich mag diese Kürbisse gerne. 

Zwei konnte ich sogar von meinem Hochbeet ernten.

Wir schälen sie, nehmen sie „aus“ und schneiden sie in Streifen, ähnl. Pommes. Alles in eine Schüssel und dazu flüssiges Fett, etwas Salz und Gewürze nach Wahl. Rosmarin und Kümmel mag ich gerne. Dann auf ein Blech und bei ca. 160 – 180 C Umluft garen. Dazu Remoulade und ein guter Salat, fertig ist das Essen. 🙂

Mein ruckzuck Eisrezept

Wenn ich Lust auf Süsses bekomme, mache ich mir oft mein ruckzuck Eisrezept. 

Ich finde immer gefrorene Bananenscheiben in meiner Gefriertruhe. 😉

Inzwischen habe ich mir viele Varianten ausgedacht, je nach Lust und was gerade zu Hause ist.

Früher süsste ich öfter mit Datteln, oder Honig, heute süsse ich meist gar nicht mehr. 

Ich hole mir Bananen, lass sie überreif werden, schneide sie auf und friere die Scheiben einzeln ein, wenn sie angefroren sind, kommen sie in die Tüte, so kann ich gut portionieren.

Also etliche Bananenscheiben in den Hochleistungsmixer

1 Eßlöffel Mandelmus hinzu

etwas Kokosmilch

und gefrorene Erdbeeren, alles gut mixen. Ergibt eine kalte cremige Masse, wie Softeis.

oder mit Himbeeren

oder mit Sahne und nur Bananenscheiben

Vanillezucker und etwas Zimt – ach einfachen machen wie es einem gefällt, ich könnte mir auch noch Schokocreme dazu vorstellen

Ich liebe das an heißen Tagen.

Manchmal lutsche ich die gefrorenen Bananenscheiben einfach so wie Bonbons 😉

Heute genoß ich eine ganz besondere Variante, die ich eigentlich nicht oft esse

Banananscheiben gefroren

Erdbeeren gefroren

1/2 Becher Sahne

1 Teelöffel Birkenzucker

zum Reinsetzen gut! 🙂

Eine laue Sommernacht

und eine gute Brotzeit

In Bayern ist ein Rettich ein Radi, das mal vorab, für alle Nichtbayern! 🙂

Radisalat mit Butterbrezen und ein schönes kühles Bier! 🙂

Rettich klein raspeln – ich drücke ihn dann aus und schütte die Flüssigkeit weg

gut einsalzen und ziehen lassen, evtl. Flüssigkeit nochmals abgießen

Ein paar Radieschen zwecks Optik klein raspeln

Schnittblauchblüten und klein geschnittene Blätter der Kapuzinerkresse drunter

wer mag ein wenig Essig

ich mochte nicht 😉

zum Schluss ein guter Schuss süsse Sahne 

herrlich

Wildzwetschgenkuchen

 

Ich backe öfter Kuchen, kann ihn aber nie essen. Wollte mir selber wieder einmal eine Leckerei gönnen.

Wildzwetschgen entkernen, funktioniert mit Kirschentkerner am besten.

200 g Magerquark

50 g Schmand

6 EL Sahne

6 EL Kokosöl

55 g Zucker/Kokosblütenzucker – wer es süss mag nimmt 75 g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker 

eine Prise Salz

Alles gut verrührt

Danach mit Knethaken 500 g Mehl – ich nahm glutenfreies Kuchenmehl

1 Päckchen Weinsteinbackpulver untergearbeitet

Kuchenform rechteckig mit Fett bestrichen und mit Mandelmehl ausgebröselt, dann den Boden mit Teig ausgelegt und Rand hochgezogen. 

Früchte drauf

drüber den Rest als Streusel.

Wenn ihr Gluten vertragt macht das mit normalen Mehl, da wird der Kuchen viel lockerer.

170 C Umluft 45 Minuten – Ofen vorheizen!

Danach mit Zucker und Zimt bestreuen – noch warm

Mir hat er sehr gut geschmeckt, aber, wie schon erwähnt, besser wäre er mit Weizenmehl, der Anteil Reismehl wird immer recht bissfest.

so nicht

Hatte eine schöne Ernte. Gurken, Tomaten, Radieschen und Zucchini. Ich entschied mich für ein Gurkengemüse. 

Doch was musste ich in einem Buch lesen, keine Gurken mit Tomaten mischen, das sei gar nicht gut für’s Verdauungssystem! Uff, ich machte das bisher sehr wohl. 

Liebäugelte mit Gurkengemüse und Tomatensalat. Mein Mann mag auch gerne Tomaten ins Gurkengemüse. Sehr schlecht hieß es.  

Also kochte ich mein Gurkengemüse wie folgt:

Zwiebeln anschwitzen

klein gewürfelte Gurken dazu

eine Paprika zerkleinern

und weil ich noch einige gelbe Rüben hatte, kamen die auch noch rein

etwas Petersilie

gewürzt habe ich nur mit Salz, etwas roten Pfeffer, wenig Essig und Brühe

nach der Garzeit gab ich Kokosmilch an das Gemüse

dazu gab es Kartoffelknödel

NEIN! nicht selbst gerieben, das machte ich nur einmal als ich ganz jung war, das tue ich mir nicht mehr an.

Da gibt es wunderbare Knödelteige, die schmecken und gehen schnell. (aus der Kühltheke