Kleinigkeiten

letztes Jahr habe ich mich schon an Karotten versucht und dieses Jahr fand ich im net ein neues Schnittmuster bzw. die Maße dazu. War eine amerikanische oder englische Seite.

6×6 inch und 6×7 inch hatte ich mal 2,5 cm genommen.

Wie beschrieben habe ich genäht. Vielleicht hatte die Dame eine Nähmaschine mit schmalen „Arm“, denke aber nicht, da ich es anderswo ebenfalls gesehen hatte und der Tunnelzug wurde auch dort von innen genäht. Ich finde das eine grässliche Arbeit. So klein und fummelig. 

Also noch einmal ein Schnittmuster erstellt mit neuen Maßen. 20×20 cm und 20×22,5 cm.

So konnte ich den Tunnelzug von aussen nähen. War eine Erleichterung.

Jedoch bin ich mit der Herangehensweise bzw. ,Tunnelzug, noch nicht zufrieden. Das könnte man noch verbessern. Vielleicht probiere ich meine eigene Art nochmal, dann ist die Sache hochwertiger verarbeitet. Leider kann ich jetzt dann für lange Zeit das Nähzimmer nicht benutzen. Egal ist ja nur Deko.

Was mir an diesen Karottensäckchen gefällt ist, dass man sie mit Kleinigkeiten befüllen kann.

für was

Jetzt habe ich es. Ich weiß nicht, was ich damit anfangen soll. *g*

Hab schon viele Sachen genäht, oft mehrmals. Dann lagen sie längere Zeit im Schrank. Irgendwann brauchte ich die Dinge doch. Denke, kommt Zeit, kommt Rat. 🙂

Es ist alles aus meiner Restekiste.

Man schneidet ein langes Rechteck zu

nimmt einen Reißverschluss und einen Streifen Stoff, ca. 5-6 cm die Länge vom Streifen kommt auf die Breite des Täschchens an mal zwei

ein Bändchen für die Schlaufe.

Meine kleine Kamera fände darin Platz –

Als Geschenkebox könnte man sie auch verwenden. 😉

An Ostern denken

letztes Jahr nähte ich zwei niedliche Häschen.

Wie das geht? Ganz einfach.

Stoff nach Wahl, Filzstift für die Augen, ich nehme keine Textilstifte mehr, vielleicht sind sie beim Waschen haltbarer, aber sie verlaufen auf dem Stoff immer so, dann wird alles größer als geplant 😉 und das mag ich nicht.

Bändchen für die Schleifen um den Hals.

Ich habe mir im net unter Malvorlagen ein Hasenmotiv ausgesucht, ausgedruckt und ausgeschnitten.

Die Umrisse auf ein Stück Stoff gemalt. (Stoff doppelt gelegt.) Nicht ausgeschnitten!, dann tut man sich leichter mit nähen. Wendeöffnung lassen!

Stoff rechts auf rechts zusammengelegt. Links die Linie umnäht. Mit Zickzackschere einen halben cm an der Naht ausgeschnitten.

Stoff auf rechts gedreht, ( bei meinen kleinen Hasen bisschen fummelig) und mit Füllwatte ausgestopft. Wendeöffnung mit Maschine von rechts verschlossen. Beidseitig Auge aufgemalt und Schleifchen um den Hals gebunden.

Ich finde sie niedlich.

Türstopper

 

mein alter Türstopper hat ausgedient. Zwei Jahre leistete er uns treue Dienste, nun bekam er vom hin und her schieben zwei Löcher auf dem Boden, und ein wenig angeschmutzt war er ausserdem. Wieder neu herzurichten lohnte nicht. 

Ich schnappte mir einen Stoffrest in rot, da ich noch etwas weihnachtliche Borte hatte, entstand ein „Weihnachtstürstopper“. *g*

Aus einigen anderen Stoffresten, zauberte ich einen zweiten für den Rest des Jahres, oder länger, je nachdem, wie lange er durchhält! 🙂

Er geht ganz einfach zu nähen.

Ich schnitt mir zwei 42 cm große quadratische Stoffstücke zu. Borte zuerst auf die Stoffstücke nähen, wie man sie eben platzieren möchte.

Auf der Rückseite den Stoff mit Vlies verstärken, dann Henkel an einer Ecke innenliegend platzieren.

drei Seiten zunähen, unten offen lassen,

Wenn die drei Seiten geschlossen sind, richtet man sich den Stoff so, dass ein Dreieck geformt wird, nun rechts und links auf der linken Seite ein Stück zunähen, dann die Sache wenden. 

Zur Beschwerung nehme ich einen schweren Stein, den ich in eine Plastiktüte stecke, binde oben den Sack zu und gebe ihn in die Pyramide, rundherum fülle ich alles mit Füllwatte aus einem neuen Kopfkissen eines Billigladens aus. 

Den Rest der unteren Seite nähe ich mit der Hand zu. Fertig!

 

Nachtschicht

gestern legte ich wieder eine Nachtschicht ein, ich wollte wissen, ob ich noch die Sternendeckchen nähen kann, von denen ich letztes Jahr mehrere genäht hatte. Jeder, der sie bei mir sah, wollte eines haben und am Ende musste ich kämpfen um selber welche in der Weihnachtszeit auslegen zu können ;-). Fange ich einmal zu nähen an, dann fertige ich meistens mehrere.

Das Schnittmuster hatte ich aus dem net. Wer will sucht unter Sternenkissen oder Sternendeckchen, hin und wieder hat man Glück und man findet ein Schnittmuster und manchmal auch eine Anleitung. Das Kissen würde ich auch gerne nähen, traute mich bisher aber nicht daran.

Ein originelles Original

Das Säckchen vom Apfelpflücker war schon sehr marode.

Ich besah es mir genauer, und dachte, das kann doch nicht schwer sein, ein neues zu nähen. 

Also alles abgetrennt, gewaschen, ausgemessen und ein neues genäht. 

Es sieht jetzt sehr originell aus, und ein Original ist es ausserdem. 🙂

Da müssten nächstes Jahr die Äpfel voller Freude von allein reinhüpfen. *g*

auf die Schnelle

was macht man mit einem ausrangierten Oberhemd. Vorausgesetzt man hat einen gestandenen Bayern zum Mann. Denn haben die Hemden Taillennähte, klappt das nicht.

Unsere Katzen sitzen mit Vorliebe dort, wo sie nicht sitzen sollen. Also muss ich oft unsere Kissen wechseln, egal ob auf dem Sofa oder auf der Bank.

Ich hatte heute Lust und Zeit, also nähte ich aus einem alten Herrenhemd ein neues Kissen. Ich mag die Stoffe gerne. Da die Hemden schon oft gewaschen wurden, geht der Stoff nicht mehr ein und farbecht ist er auch.

Das allerbeste jedoch ist, es geht ruckzuck und man sieht sofort den Erfolg.

 

Kleinigkeiten

 

Die Nüsse sind reif. Natürlich kann man sie essen, aber man kann auch andere Dinge damit machen. 😉

Meine Weihnachtsmäuse schlafen noch. Weihnachtsmäuse werden erst aktiv, wenn es frische Plätzchen in der Küche gibt. 🙂

Darüber gibt es sogar ein schönes Gedicht.

Ich habe es schon oft im Verein vorgelesen.

Text aus Weihnachten Tagesspiegel.de – geschrieben hat es James Krüss

Die Weihnachtsmaus ist sonderbar –
sogar für die Gelehrten.
Denn einmal nur im ganzen Jahr
entdeckt man ihre Fährten.

Mit Fallen und mit Rattengift
kann man die Maus nicht fangen.
Sie ist, was diesen Punkt betrifft,
noch nie ins Garn gegangen.

Das ganze Jahr macht diese Maus
den Menschen keine Plage.
Doch plötzlich aus dem Loch heraus
kriecht sie am Weihnachtstage.

Zum Beispiel war vom Festgebäck,
das Mutter gut verborgen,
mit einem mal das Beste weg
am ersten Weihnachtsmorgen.

Da sagte jeder rundheraus:
Ich hab´ es nicht genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen.

Ein andres Mal verschwand sogar
das Marzipan von Peter;
Was seltsam und erstaunlich war.
Denn niemand fand es später.

Der Christian rief rundheraus:
ich hab es nicht genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen!

Ein drittes Mal verschwand vom Baum,
an dem die Kugeln hingen,
ein Weihnachtsmann aus Eierschaum
nebst andren leck`ren Dingen.

Die Nelly sagte rundheraus:
Ich habe nichts genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen!

Und Ernst und Hans und der Papa,
die riefen: welche Plage!
Die böse Maus ist wieder da
und just am Feiertage!

Nur Mutter sprach kein Klagewort.
Sie sagte unumwunden:
Sind erst die Süßigkeiten fort,
ist auch die Maus verschwunden!

Und wirklich wahr: Die Maus blieb weg,
sobald der Baum geleert war,
sobald das letzte Festgebäck
gegessen und verzehrt war.

Sagt jemand nun, bei ihm zu Haus,
– bei Fränzchen oder Lieschen –
da gäb es keine Weihnachtsmaus,
dann zweifle ich ein bißchen!

Doch sag ich nichts, was jemand kränkt!
Das könnte euch so passen!
Was man von Weihnachtsmäusen denkt,
bleibt jedem überlassen.

(James Krüss)