eigentlich

wollte ich spazieren gehen, etwas Luft schadet nicht, nur zu Hause übern Block. 😉 Dann sah ich aus dem Fenster in den Garten, ne kann ich mir eigentlich gar nicht leisten, kam es mir in den Sinn. Draußen gibt es noch so viel zu tun. 

Ich habe einen Teil meiner Rosen abgedeckt. Machte ich es in der Vergangenheit nicht, wurde es bestimmt so kalt, dass mir etliche erfroren. Waren sie zugedeckt, war die Witterung zu warm. 😉 Wie man es macht, ist es verkehrt. 😉

Dann Laub über Laub und noch sind nicht alle Bäume „nackt.“ Also Rechen geholt …..

Was soll ich sagen, Luft hatte ich. 🙂

winterfest

heute haben wir den Garten winterfest gemacht. Figuren rein, Töpfe, die bisher übersehen wurden in den Keller gekarrt. Tomaten entfernt. Grünen Früchte in die Tonne gekloppt, Rest auf den Kompost entsorgt.

Alle Gartenschläuche abgebaut, Gießkannen eingemottet, Wasser abgesperrt. Rasenmäher verstaut.

Die ganze Woche regnete es, heute war Regenpause, der Himmel hatte ein Einsehen mit uns. Sogar die Temperatur fiel milder aus, als die Tage zuvor.

Bäume und Sträucher müssen noch geschnitten werden, keine Zeit momentan. Laub liegt mehr als genug rings ums Haus, der Bürgersteig gehört gefegt. Tja, alles geht eben nicht. Wie heißt es so schön, Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. 😉

Bodenfrost

haben sie im Radio angesagt. Boah, das kann ich gar nicht brauchen. Wollte gerade lesen, Buch weg gelegt. 

Meine Blumenzwiebel hervor gekramt und schnell eingebuddelt. Da ich noch Salat im Beet stehen habe, wollte ich mit dem Knoblauchsamen zuwarten. Jetzt habe ich sofort zwischen den Erdbeeren welche versteckt. 

Drei selbstgezogene Geranien vor dem Frost gerettet und ins Haus geholt. Die großen Töpfe mit ihren Mutterpflanzen sind in voller Blüte, wunderschön, glücklicherweise kam mein Mann früher nach Hause und er hat sich gleich die Schubkarre geschnappt und die Töpfe in den Keller gekarrt. 

Das Gemüse hab ich mit Vlies abgedeckt.

Mein Mann erzählte er hätte morgens die Autoscheiben kratzen müssen, weil er vergessen hatte, das Auto in die Garage zu fahren.

Salbei abgeschnitten, der ist wunderschön gewachsen zwischen den Erdbeeren, ausgeputzt, und im Haus aufgehängt. Bei Erkältungen ist er sehr wertvoll.

Die Fische bekommen seit dem Wochenende kein Futter mehr, die müssen runter fahren mit dem Herzschlag. 

Ich sage schon seit Wochen, dieses Jahr gibt es einen frühen knackigen Winter. 😉

langsam werd‘ i grantig

kaufte letzte Woche einige Blumenpflänzchen, heute haben mir die Schnecken alle Blätter weggefressen und ihren Schleim hinterlassen. Die Knospen mochten sie anscheinend nicht. Langsam werde ich richtig wütend. Jetzt nutzt es nichts mehr, ich habe Schneckenkorn gestreut. 

Mache ich nicht gerne, aber all’ meine Mühe zunichte machen, ist nicht die feine Art. So leidensfähig bin ich nun auch wieder nicht. 🙁

Es regnet schon wieder, und es ist ungemütlich. Die Heizung läuft schon seit 14 Tagen.

spendabel

ich bin voll von den „Socken“, mein Haselnussstrauch ist dieses Jahr so spendabel, wie noch nie in unseren über 30 Jahren. 

Jeden Tag gehe ich zweimal Nüsse zusammen klauben, ich habe schon über die Hälfte einer Stoffeinkaufstasche an kleinen Haselnüssen. So viele konnte ich in meinem ganzen Leben noch nicht mein Eigen nennen. 😉 Das macht mich richtig glücklich. 😉

Am Samstag haben wir die Äpfel vom Baum geholt. Ich habe zwei, nein drei Apfelbäume, nur einer trägt so gut wie nie. Ein Apfel war es dieses Jahr. Der andere wurde von meinem Vater gepflanzt, er wollte immer einen Apfelbaum haben, hatte aber in seinem Garten keinen Platz dafür. Dieser Baum warf viele Äpfel faul oder angestochen ab, aber insgesamt sind wir damit sehr zufrieden, was geerntet werden konnte.

Ja und dann gibt es unseren Zierapfelbaum, der jedes Jahr vergißt, dass er einer ist. Seine Äpfelchen sollten daumengroß sein. Ein Zierstrauch -baum eben. Seine Äpfel werden von Jahr zu Jahr größer. Sie sind sehr schmackhaft, süsssauer und saftig. Ich mag sie am liebsten. Früher hatten sie rosa Fruchtfleisch. Heuer nicht, weiß, wie jeder normale Apfel, den man kennt.  Letztes Jahr gönnte er sich eine Auszeit, kaum Früchte. 

Heuer hat er sich selbst übertroffen, wir ernteten zwei große Mörtelwannen voll.  Sie sind ungefähr halb so groß wie man Äpfel kennt. Lange ist er nicht haltbar, was damit machen? Einige habe ich eingekocht in Weißwein, einige in Apfelsaft und Campari. Apfelmus wäre fein, aber mein Mann mag keines, und ich esse eigentlich auch nicht viel, habe noch von 2015 welches stehen, das ist noch einwandfrei, probierte erst vor wenigen Tagen ein Glas davon. Einige Äpfel haben wir den Nachbarn geschenkt.

Wir entschlossen ein wenig zu saften, aus Äpfeln bekommt man nicht viel Ausbeute. Wenige Gläser wurden es erstmals. Wir hatten keine Zeit und keine Kraft mehr, uns läuft die Zeit davon. 

Vielleicht klappt es doch nochmals, allein kann ich es nicht bewältigen, wird mir alles zu viel. Die Kürbisse habe ich auch noch! 

meine Schätze
Wildäpfelchen in Weißwein

Die kleinen Äpfel schäle ich nicht, bei uns ist nur Anliegerverkehr, meine Äpfel werden nicht gespritzt und ausserdem wäre es eine Fummelei, da die Früchte nicht groß sind. Ich finde sogar, dass der Geschmack mit Schale besser ist.

mh

diese Leckerbissen gibt es nur kurze Zeit im Jahr. Und ich komme so schwer ran. Meine Büsche sind untergebaut, und das wäre dann ein Suchen wie die Nadel im Heuhaufen.

Habe eine Plane unter den Busch ausgelegt dadrauf können meine reifen Kornelkirschen hüpfen, es sind nicht viele, aber die Tage gibt es für mich immer eine kleine Nachspeise davon. Einfach köstlich.

Und Salat gab es noch ausserdem. Nach dieser Köstlichkeit werden wir uns im Winter wieder sehnen. Der gekaufte kommt nicht an meinen Gartensalat.

Garten Anfang September 2020

kühl ist es geworden, nass und regnerisch verabschiedete sich der August. Und so ging es gleich im September weiter. Es war wie von jetzt auf gleich. Der Sommer ist durch. Sträucher müssen beschnitten werden, aber bei Regen macht das keinen Spaß. Der Efeu wuchert, Wind und Wetter haben mir das Schilf im Weiher flach gelegt. Zum großen Teil haben wir es entfernt. 

Haselnüsse konnte ich im August ernten wie noch nie, der Wind kam mir dabei zur Hilfe, er holte sie vom Baum.

Dieses Jahr habe ich keinen Wintersalat gezogen, irgendwie mag ich nicht mehr, habe keinen Elan.

Drei Kürbisse liegen/hängen im Garten, zwei normal große und ein kleinerer, letzteren bekommt meine Mutter. Einen Teil werde ich wie saure Gurken einlegen, schmeckt immer gut in Kartoffelsalat, einige Gläser koche ich süss in Apfelsaft mit Zimt ein. Ich mag das Kompott.

Habe beschlossen im nächsten Jahr keinen Kürbis anzubauen, die Ausbeute von heuer reicht mir nächstes Jahr auch noch. Auch mit Zucchini werde ich mich 2021 zurück halten. 

Ich überlege mir dieses Jahr genau, was ich nächstes Jahr wohin pflanzen möchte und besorge mir dann gleich den Samen dazu. 

Gestern kaufte ich mir ein kleines Säckchen Tulpenzwiebeln, es wird sich schon noch ein Fleckchen finden, wo ich sie vergraben kann. Auch Kugellauch habe ich mir noch mitgenommen, hatte so wunderschöne Blüten über 30 Jahre und jetzt sind sie nicht mehr gekommen, ist ewig schade.

Der Knoblauch fürs kommende Jahr muss gesetzt werden, hatte noch keine Zeit dazu, oder wenn, dann vergessen oder keine Lust. 😉

Große Sonnenblumen will ich nicht mehr, sie wurden über 5 Meter hoch, sehen zwar schön aus, aber ständig muss gestützt werden, dazu habe ich keine Lust, ausserdem finde ich die mehrblütigen Sonnenblumen ebenfalls sehr schön.

Äpfel hängen am Baum. Am besten schmeckt mein kleiner Wildapfel, er wird bei uns etwas größer als üblich und ist sehr saftig süss-sauer, genau wie ich ihn mag. Leider kein Lagerapfel und viel verwurmt, muss ausgeschnitten werden. Aus den Falläpfeln bereitete ich einen Apfelquarkauflauf zu am Wochenende. Hat wie immer gut geschmeckt.

Äpfel hängen am Baum. Am besten schmeckt mein kleiner Wildapfel, er wird bei uns etwas größer als üblich und ist sehr saftig süss-sauer, genau wie ich ihn mag. Leider kein Lagerapfel und viel verwurmt, muss ausgeschnitten werden. Aus den Falläpfeln bereitete ich einen Apfelquarkauflauf zu am Wochenende. Hat wie immer gut geschmeckt.

Es hängen noch etliche grüne Tomaten an der Staude, hatte drei verschiedene Sorten, alles frühe. Hoffe die liebe Sonne verwöhnt uns nochmal einige Tage, es ist noch jede Menge im Garten, was bei gutem Wetter wachsen und gedeihen könnte.

Gartenarbeit

heute bin ich schon in aller Frühe raus in den Garten. Habe die Erdbeeren ausgeputzt, einige Stauden davon ausgerissen und die neuen Ableger eingebaut. Erdbeeren sollten alle drei Jahre neu gepflanzt werden. Naja, so genau nehme ich es nicht. Meist weiß ich welche Stauden gut getragen haben und welche weniger oder gar nichts. Danach richte ich mich.

Überall im Garten gehen Pflänzchen auf, die keiner gesetzt hat, die Ahornbäume in der Nähe sind für mich die Pest, die samen wie verrückt. Ein Jahr zählte ich wieviele kleine Bäumchen ich in meinem Garten davon entfernt habe, ich hörte bei 300 auf. Die können sich gut verstecken, oft finde ich sie erst, wenn sie schon um die 30 cm groß sind, keine Chance, dann kann ich sie nicht mehr ausreißen, so fest stecken sie im Boden. Selbst mein Mann hat Mühe sie zu entfernen. Ich schneide sie dann nur ganz knapp übern Boden ab und hoffe, die Pflanzen geben auf.

Mangold musste geerntet werden, ich hasse die Wascherei, meist gehe ich damit in den Keller, weil ich da nicht so aufpassen muss, als in meiner Küche. Eine Rührschüssel voll Bohnen mussten geschnibbelt werden und die Tomaten von den Stauden genommen.

Im Weiher breitet sich das Schilf immer mehr aus, man kann es nicht ausreißen, ich befürchte, dass der Weiher bald gänzlich davon zu ist, auch der einzigen Seerose im Teich werde ich nicht Herr. Vor ca. drei Wochen befreite ich eine schöne Fläche von den wuchernden Seerosenblättern, Vierzehn Tage schmerzten mich meine Finger vom Ausreissen, auch sie krallen sich richtig fest, jetzt ist die Fläche schon wieder mit neuen Blättern bewachsen.

Der Weiher ist auch noch so ein Projekt, das irgendwann angegangen werden muss, und das ist eine richtig harte Herausforderung. Als es mein Mann das letzte Mal machte, wurde er ständig von Blutegeln gebissen, keine Ahnung, wie die in den Weiher gekommen sind. Die leben nur in Gewässern mit guter Wasserqualität heißt es. Also müssen die Fischlein in guter Umgebung leben. 🙂

Der Efeu wuchert wie verrückt, habe den Eindruck, reiße ich einen Läufer aus, kommen über Nacht gleich zwei neue nach. ;-).

Haselnüsse

woher stammen sie eigentlich, ihren Ursprung finden wir an der türkischen Schwarzmeerküste. Woher mein Haselnussstrauch kommt weiß ich ganz genau. Der Großvater meines Mannes hat mir einen kleinen Trieb aus Nürnberg vor über 30 Jahren mitgebracht, und inzwischen wäre es ein gigantischer Strauch, wenn er nicht jedes Jahr stark beschnitten würde.

Eigentlich holt/holen sich meine Haselnüsse immer das/die Eichhörnchen, selten habe ich in der Vergangenheit mehrere ergattert.

Dieses Jahr sieht es anders aus. Ich habe ein kleines Säckchen voll geerntet. Frage mich, wo bleiben die Eichhörnchen. Oben im Strauch hängen noch jede Menge Nüsse, für mich unerreichbar. Die Eichhörnchen sind eindeutig die besseren Kletterer, sie dürfen sich diese Kostbarkeiten holen. Man muss auch gönnen können, nicht wahr?

ganz schön bissig

habe meine Brombeeren vor dem Haus geerntet, werfe einen Blick auf meine Füße. Du liebe Güte, Ameisen über Ameisen, große schwarze dicke. Ich habe zu tun sie abzuschütteln.

Kaum im Haus, beißt es hier und zwickt es dort. Ich sehe nach, die Biester hocken am Rücken, bis zum Hals sind sie gekrabbelt, oh und wie die zwicken können! Richtig bissige Tierchen sind das.