Garten Ende Juli 2018

 

Die Äpfel sind noch sehr klein, ich denke das kommt vom Wassermangel. Die letzten beiden Wochen gab es zwar immer ab und an Regen, aber viel zu wenig, ich musste trotzdem noch gießen. Bäume gieße ich im Garten eher selten, da muss es schon richtig heiß über längere Zeit sein.

Ich bin ganz begeistert, dass meine Selleriepflanzen inzwischen faustgroße Knollen haben, nächstes Jahr kommen sie wieder aufs Hochbeet.

Die Kornellkirschen sind halbreif, ich bin hin und her gerissen, ob ich welche suchen und sammeln soll. Sie wären nun gerade richtig zum Einlegen, als falsche Oliven. Habe ich schon einmal gemacht und sie schmecken sehr gut. Noch besser würden sie mir aber vollreif schmecken, ein Gedicht, aber so bekomme ich sie selten.

Meine beiden Kürbispflanzen sterben bereits ab.

Die gelben Wildpflaumen müssten schon reif sein, schaffe es diese Woche nicht mehr danach zu sehen. Zu viel um die Ohren und am Wochenende Familienfeier.

Bis auf wenige Knollen habe ich den Knoblauch geerntet. Die Knolle vom Samen getrennt und alles zum Trocknen in den Heizungskeller geschafft. Ich könnte die nächste Woche die Knollen bereits säubern und luftig verpacken, wenn ich es schaffe und Lust habe ;-)!

Den Efeu beschnitt ich diese Woche. Er wächst wie Unkraut, naja, manche sagen, es ist Unkraut. Ich liebe ihn, weil er Sommer und Winter grün ist. 

Topinambur blüht immer noch, ich muss mir aber für nächsten Jahr einen anderen Platz überlegen, wo er die letzten Jahre stand, irrt er im Beet.

Ein paar unreife, harte Früchte hängen an den Pflanzen der Birnenmelone, aber weitaus nicht so viele wie vor einigen Jahren, als ich sie in Töpfe gepflanzt hatte.

Der Holler hat grüne Kügelchen drauf, Hollersaft würde ich gerne noch dieses Jahr machen. Leider ist der Baum, bei mir auf Gemeindegrund mickrig, ich muss versuchen einen am Waldrand zu finden. Die Bäume an unserer Straße entlang hat die Stadt so arg beschnitten, dass nicht viel zu holen ist.Garte

Knoblauchernte

 

Gestern habe ich mit meiner Knoblauchernte begonnen. Standen die Pflanzen im Hochbeet oder auf guter Erde, sind es Prachtexemplare geworden. Da schwillt die Brust des Gärtners voll Stolz! :-).

Es gibt aber auch viele kleine Knollen, die standen dann zwischen den Erdbeeren oder nah an den Rosenstöcken, beide Pflanzen ergänzen sich sehr gut und halten Schädlinge von ihnen fern.

Jetzt müssen sie trocknen, dann verstaue ich sie an einem kühlen Fleckchen in einer Baumwolltasche. Ich habe noch Knoblauch vom letzten Jahr, aber kühl muss er lagern und nicht feucht!

stattlich!

stattlicher! 🙂

Knoblauchsamen

Garten Mitte Juli 2018

Garten Mitte Juli 2018

Im Juli hat es bis jetzt immer wieder einmal geregnet, nicht wirklich viel, aber es kam doch etwas von oben.

Der zweite, nachgesäte Mangold kommt nun spärlich, ich schätze, dass ich noch zwei oder dreimal abernten kann, ich mische ihn mit der Gemüsemalve, dann komme ich auf drei Mahlzeiten.

Meine beiden gekauften Zucchini enttäuschen mich weiterhin, sie blühen, aber Früchte reifen nicht aus, verkümmern ca. 5 cm groß. Das halbe Beet von zwei Pflanzen bedeckt und kein Ertrag, das wünscht sich jeder Gärtner!

Die selbst gezogene auf dem Hochbeet unter schlechten Standbedingungen bringt ab und an eine 15 cm lange Frucht, größer werden sie komischerweise nicht.

Meine Kürbisse hörten mit dem Wachstum auf in Kindskopfgröße, sie werden schon dunkel gelb, das bedeutet sie sind fast ausgereift, jetzt muss nur noch der Ansatz vertrocknen. Ich hatte zwei Pflanzen und jede trug einen kleinen Kürbis aus. Ich bin anderer Größen gewöhnt. Bin enttäuscht, obwohl ich etliche Male nachgedüngt habe. Wird wohl das natürliche Regenwasser gefehlt haben, anders kann ich es mir nicht erklären. Oder es war falscher Samen in der Tüte, und es sind Hokkaidos. Für möglich halte ich das. Kaufte auch eine rote Rose und später blühte sie weiß. Oder unser Zierapfelbaum, der daumennagelgroße Äpfelchen tragen sollte, trägt schon seit Jahren ca. 5 – 7 cm Äpfel im Durchmesser und sie sind sehr schmackhaft. Da freue ich mich schon jedes Jahr drauf.

Die Gurken tragen mittelprächtig, werden aber auch nicht so groß wie normalerweise, fangen früh auf der Unterseite gelb zu werden an, ein Zeichen sie zu ernten.

Tomaten – fast Totalausfall, meine Wahl bei der Russin (Verkäuferin) war wohl dieses Jahr schlecht. Sonst war es nie so krass. Nur die ganz kleinen Wildtomaten tragen schön. Die eine Pflanze hat unregelmässig große Früchte, leider verfaulen die schon, bevor sie reif sind. 🙁

Ob ich mir nochmals Paprikastöcke in den Garten hole ist fraglich. Eigentlich brauchen sie viel Platz das ganze Jahr über und der Ertrag ist jedes Jahr dürftig. Drei oder vier Schoten am Strauch. Paprika kosten im Geschäft nicht viel. 

Pepino (Birnenmelone) hat einige Früchte angesetzt, auch nicht der Hit. Ich hatte schon Jahre, da bogen sich die Ästchen und es waren über und über Früchte daran, obwohl ich sie im Topf hatte. Dieses Jahr meinte ich es mit den Pflanzen besonders gut und setzte sie ins Gartenbeet auf die Südseite.

Manchmal frage ich mich wofür ich überhaupt anpflanze, der Zeitfaktor ist nicht gering zu schätzen, Wasser brauchte ich sehr viel, Dünger muss gekauft werden, usw. eigentlich nicht rentabel. Ist das Gemüse wirklich weniger belastet, als im Geschäft, ja doch, denke schon, aber man kommt auch an Biomarktpreise heran. Und was von oben an Schadstoffen über Regen runter kommt kann ich auch nicht beeinflussen. Allerdings ist es schön, sich die Sachen aus dem Garten holen zu können.

Jahrelang wuchs mein Salbeistrauch wie verrückt, dieses Jahr werde ich ihn entsorgen müssen, vielleicht ist das normal, nach etlichen Jahren, ich weiß es nicht.

Einige meiner Knoblauchpflanzen sind schon ausgereift, habe bereits mit dem Ernten begonnen. Ich habe noch welchen vom letzten Jahr im Jutesack, die sind noch einwandfrei. Letztes Jahr hatte ich eine großartige Ernte, daher steckte ich im Herbst weniger, es wird reichen.

Topinambur blüht. Obwohl ich wenige Knollen im späten Frühjahr setzte, hat sie sich gut gemacht. Ich esse sie gerne mal roh, vertrage sie aber nicht so gut, mein Mann mag sie gar nicht. Topinambur ist der eigentliche Kartoffelersatz in unseren Breiten gewesen, bevor die Kartoffel eingeführt/eingewandert wurde/ist. Die meisten kennen sie aber gar nicht mehr.

Petersilie ist schlecht gewachsen, während im Garten nebenan ein ganzes Beet wunderschön steht, dort gibt es keine Tuja Nähe Gemüsebeet, das ist mein Verderben, diese Hecke. Wir tendieren immer mehr dazu das Beet aufzugeben und an Stelle zwei Hochbeete zu setzen. Aber es kostet Zeit/Arbeit und Zeit ist kostbar.

Die Josta sind abgeerntet, ca. 2 kg, das ist nie mehr.

Erfreulich, meine Selleriepflanzen haben schöne Knollen entwickelt, größere als bei der Nachbarin ;-), ein Erfolgserlebnis braucht der Mensch hin und wieder! 🙂

Die Wildpflaumen beginnen zu reifen, denke es kann bald geerntet werden, möchte nochmals Marmelade kochen, evtl. Saft machen.

Die Äpfelchen sind noch sehr klein und täglich fallen viele herunter.

Das kleine zweijährige Birnbäumchen hat eine Birne drauf, ich bin neugierig, ob die sich hält und ausreift. 

Holunder trägt bisher grüne Früchte. Wenn sie dunkel sind, versuche ich in freier Natur welche zu ergattern, ich selber habe keinen Strauch. Mache gerne Holundersaft.

Meine Haselnussstaude hat nur vereinzelt Nüsse drauf, wahrscheinlich werden die schon wieder, bevor sie ausreifen von den Eichhörnchen geholt. 😉 Sei ihnen vergönnt!

Die Rosen setzen zur zweiten Blüte an und machen den Garten nochmals bunt.

Einer der Hibisken ist über und über voll Blüten, die anderen Sträucher haben schlechtere Plätze und bisher nur Knospen.

viel zu wenig

Die große Hitze hat seit Tagen nachgelassen. Manchmal kommen ein paar Regentropfen vom Himmel. Aber das ist vergleichsweise so, als würde man die Wäsche einsprenkeln. Es ist weiterhin zu trocken. 

Meine Wasserrechnung wird utopisch ausfallen. 🙁

Gestern abends wollte ich noch mit dem Schlauch gießen und zu meiner Schande habe ich es dann vergessen. Darum muss ich jetzt schleunigst raus und es nachholen. Gestern war ich gar nicht im Garten, war viel unterwegs. Bin daher auch gespannt was es zu ernten gibt. 😉

 

Meine Ausbeute – heute!

Es könnte Zucchini mit Ei und Salat geben, oder

Gurkengemüse – mal schauen 🙂

Garten Ende Juni 2018

Die Zeit sie eilt nur so dahin und ich hetze hinterher, jedenfalls kommt es mir so vor. Je älter ich werde, um so schneller scheint die Zeit zu rennen.

Jetzt haben wir bald Juli. 

Meine 3 Zucchini wachsen recht unterschiedlich. Meine selbstgezogene, sitzt auf einem Hochbeet, naja es ist eigentlich ein altes Drahtgeflecht und war früher ein Komposthaufen. Weil ich keinen Platz für die Pflanze im Garten hatte, holte mein Mann unseren leeren Komposter vor den Komposter auf dem die beiden Kürbisse gepflanzt wurden. Die Stellen sind alle ungünstig, der Kürbis muss Kletterkünste beweisen um ein wenig Sonne zu erhaschen. Der eine hängt inzwischen im Apfelbaum, der andere im Flieder. Davor also die selbstgezogene Zucchini, die etwas mehr Helligkeit bekommt, aber ich bin mit ihr zufrieden. Hinterm Haus habe ich eine gelbe Zucchini, die ich bei der Russin kaufte, die Früchte faulen oft an oder verknöchern, ich bin frustriert. Eine grüne kaufte ich noch beim Gärtner, die trägt auch so viel wie meine selbstgezogene. Ich glaube nicht, dass ich dieses Jahr Gläser mit sauer eingelegten Früchten bekomme. 

Gurkenpflanzen nahm ich auch bei der russischen Dame mit, es sollen mehr kugelige Gurken werden, etwas gefleckt, die Pflanzen blühen über und über, unglaublich, danach müsste ich zentnerweise Früchte haben. Bis jetzt nichts, inzwischen habe ich beschlossen ich ziehe mir im kommenden Gartenjahr meine Pflanzen selber oder gehe wieder zu unserer Gärtnerei. Ja, dieses Jahr bin ich von den „russischen Pflanzen“ im Stich gelassen worden.

Beim Gärtner kaufte ich zwei Bauerngurken. Sie werden ca. 15 – 20 cm lang und sind dicklich. Ich kratze die recht großen Körner aus. Die eine Pflanze trägt sehr gut, die andere weniger, vielleicht paßt der Platz nicht.

Die beiden Wildpflaumenbäume vor unserem Grundstück auf Gemeindegrund tragen gut, die Früchte sind noch grün. Wir freuen uns schon drauf, wenn sie gereift sind, da sie keiner erntet holt sie mein Mann vom Baum oder wir klauben sie auf der Straße zusammen, wenn sie überreif herunterpurzeln. Bei uns ist nicht viel Straßenverkehr, da kann man diese Früchte schon verwenden.

Wir machen meist einige Flaschen Saft davon, die kleinen Wildpflaumen sind eher sauer, aber wir mögen das. Denke, dass ich ca. 2 kg noch zu Marmelade verarbeite. Es gibt rotblaue Früchte und gelbe.

Die meisten Rosen haben eine Blühpause eingelegt, sie müssen neue Kräfte sammeln und ich sollte sie nochmals düngen, bevor sie im Herbst ein zweites Mal mich mit ihren Blüten erfreuen.

Die Josta, es ist ein Strauch, eine Mischung zwischen Stachelbeere und schwarzer Johannisbeere, wird wohl als nächstes geerntet. Ich mag diese Früchte sehr gerne, leider trägt unser Strauch nie viel. Einige sind schon richtig groß, prall und tiefschwarz, die zupfe ich mir meist während ich den Garten gieße vom Strauch, tja mehr werden sie davon auch nicht ;-). Wenn sie ausgereift sind, koche ich Marmelade und mische rote Johannisbeeren mit drunter, die schmeckt wirklich gut.

Mein Mann möchte einen Ableger machen und einen neuen Strauch ziehen. Einmal glückte das schon und mein Mann setzte ihn an eine Stelle im Rasen, wo er nicht im Weg war und gut gedeihen konnte. Dem Ableger ging es solange gut, bis mein Mann unserem Sohn auftrug Rasen zu mähen, tja, er hat den jungen Josta auf dem Gewissen! Sohn fragte nicht uns, sondern dachte sich, was steht da für ein Unkraut und zack wars abgemäht. 🙁

Unser Minibirnbäumchen hat eine Birne drauf, ich bin neugierig ob sie ausreift.

Der Apfelbaum trägt auch ordentlich, er ist noch klein, aber einige Äpfel konnten wir die letzten Jahre immer ernten.

Meine Selleriepflanzen fangen an Knollen zu bilden, mal sehen was ich im Herbst ernten kann, die Knollen bei der Nachbarin sind bisher auch nicht größer, aber wer hier regelmäßig liest, weiß Bescheid! 😉

Der Mangold, soll ich überhaupt drüber schreiben. Belassen wir es bei, ich bin sehr enttäuscht. 🙁

Salat habe ich dieses Jahr so viel wie noch nie. Neulich erntete ich eine Staude, die reichte uns 3 Tage, wir assen mittags und abends davon und wir sind gute Salatesser! 😉

Habe jetzt bereits wieder einige Pflänzchen nachgezogen, sie warten auf einen freien Platz im Garten. Frühlingszwiebeln habe ich ebenfalls gesät, aber sie sind noch nicht kräftig genug um sie im Gartenbeet einzupflanzen. Sie sind schon für die nächste Gartensaison bestimmt, die bleiben übern Winter im Garten stehen und erfreuen mich dann 2019 im Frühjahr.

Der Samenstand des Knoblauchs platzt da und dort schon auf, in einem guten Monat kann die Knolle geerntet werden.

braune Flecken

wieder fehlt das Wasser, die zweimal die es „regnete“, wenn man es überhaupt als Regen bezeichnen will, waren viel zu wenig. Der Rasen verbrennt, er hat viele braune Flecken. Jeden Tag habe ich zu tun, das Gemüse zu bewässern und die Blumen und Sträucher. Die Natur tut mir leid, alles ist gierig nach Wasser, aber der Himmel hat kein Einsehen. Bei manchen kam viel zu viel runter, Überschwemmungen, aber bei uns so gut wie nichts. 🙁

Heute hat es wieder 30 Grad, aber es weht ein ziemlich starker Wind, man könnte glauben, man lebe in der Nähe des Meeres. Es ist schön. Morgen soll es in der Frühe 6 Grad plus haben, was für ein Temperatursturz! Am Tag 13 Grad. So kühl/kalt bleibt es das ganze Wochenende, laut Vorhersage. 

Die Donau ist relativ hoch, sie treibt richtig viel Wasser voran, das ist erstaunlich für diese Trockenzeit im Sommer, naja wie schon erwähnt anderswo hatte es richtig krasse Regengüsse gegeben, nur wir darben und lechzen nach Regen.

Kaffeesatz statt Chemie

Kaffeesatz sollte man nicht in die Restmülltonne geben, er gehört immer auf dem Komposthaufen, wenn man einen hat. Die Regenwürmer freuen sich besonders darüber, vermehren sich gut und arbeiten fleißig.

Vorher sollte der Kaffeesatz gut abgekühlt sein und am besten auf einem flachen Teller getrocknet werden, feucht/nass schimmelt er leicht. 

Topfpflanzen lieben ihn als Dünger, getrocknet unter die Erde mischen. Die Rosen lieben ihn und danken mit schönen Blättern und herrlichen Blüten. 

Auch Ameisen sollen sich damit vertreiben lassen und Katzen, sie mögen den Geruch nicht. Manche haben mir erzählt, dass sie mit dem trockenen Pulver um die Salatpflanzen die Schnecken fern halten.

Ein Versuch ist es bestimmt wert. Als Dünger benutze ich Kaffeesatz schon lange.