ein Herbsttag

ich rief „Luna, Gassi gehen, „Jacke“ anziehen.“ Sofort stand sie bei Fuss, dann waren wir keine fünf Minuten im Garten, kam eine Spedition und brachte den Nachbarn eine Sendung. Der große Wagen, das Geräusch, mochte Luna nicht und schwups war sie wieder im Haus. 

Dachte mir, geh eine Runde ums Viertel, das schadet dir nicht. Der Wind wehte heftig. Morgens hatte es geregnet, jetzt schien die Sonne. Die Luft und der Wind taten gut, es war ein schönes Naturschauspiel wie er die bunten Blätter von den Bäumen wehte. Wie riesige farbenfrohe Regentropfen fielen sie vom Himmel und sammelten sich hier und da. Dann kam die nächste Böe und wirbelte die Blätter wieder nach oben, ich musste stehen bleiben und mir alles genau besehen. Zuerst lief ich mit flotten Schritten voran, dann fragte ich mich, „warum hetzt du?“ 

Ich war ohne Kamera ausgerückt, manchmal brauche ich das und es war wirklich schön, die Sonne, der Wind, der schon fast ein Sturm war, die wirbelnden Blätter, einfach ein Genuss für die Sinne. Der Geruch nach Herbst, alles erlebte ich ganz bewußt. 

Wieder zu Hause freute sich Luna, dass Frauchen daheim ist, und ich lief in den Keller und holte mir ein Gläschen süss eingelegten Kürbis, die Sahne dazu verkniff ich mir. 😉 Mmh lecker, das süsse Leben des Nichtstun. *g*

Danach fand ich noch genügend Zeit zu putzen. 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.