langsam mache ich mir Sorgen

Stellte morgens die Tonne vors Haus, betrachte ein wenig meinen Garten, höre ein komisches Geräusch, schaue auf unser Hausdach, dort oben hockt der Graureiher. Ich habe ihn inzwischen schon mehrfach in unserem Viertel gesehen. 

Sofort ins Haus gerannt und Kamera geholt, war aber nicht schnell genug, der Reiher hatte nur einen kurzen Zwischenstopp eingelegt und war schon wieder auf dem „Sprung“. 😉

Ich sagte zu meinem Mann: „Stell dir vor, der Reiher war schon wieder da, dieses mal sass er auf unserem Dach, langsam mache ich mir um meine Fischlein Sorgen. Besonders, wenn du den Weiher ausputzt, das dauert ein paar Wochenenden und die Fische im aufblasbaren Schwimmbecken ausgelagert sind. (wir haben die Tage extra eines dafür besorgt) Da sind sie dann leichte Beute. Ich kauf mir jetzt einen Plastikreiher für den Teich!“

„Na, meinetwegen raunt mir meine bessere Hälfte zu. Nicht, dass sich der Reiher denkt, oh toll, hier ist extra für mich angerichtet, all you can eat!“ 🙁 

Nein, wirklich, ich mag den Reiher, er gefällt mir, und ich würde gerne mehr Bilder von ihm schießen. Ja, jetzt kommt das ABER. Ich mag auch meine Fische, er muss/soll wo anders räubern gehen, klar, er will auch überleben. Die Natur ist grausam, denke ich wie so oft.

Kein gutes Foto, aber ein Beweis!

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