Inkofen

das kleine Dorf liegt in der an Niederbayern angrenzenden Oberpfalz. Auch die Hallertau ist nicht weit. (Hopfenanbaugebiet) Bier wird in unserer Region quasi an jeder Ecke gebraut. 🙂

Zum ersten Mal ist dieser Ort 1229/1237 angeführt. Damals hieß er Immekoven. Es gab eine Burg und es gibt ein Schloss, von dem ich leider nichts ahnte, und es somit auch nicht gesehen habe. Das Dorf schien auf den ersten Blick eine riesige Fabrik zu sein. 

Die Gemeine Inkofen entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818. 1978 wurde der Ort nach Schierling eingemeindet.

Am Rande des Industriegeländes fanden wir eine Parkmöglichkeit. Schnell stellte sich heraus, dass es hier eine Mälzerei gibt. Es roch streng. Mein Mann unkte, hier würde man vielleicht auch Tiernahrung produzieren. Ich antwortete, „für meine Nase riecht es nach Schwein“. Ich sollte Recht behalten. Schon bald liefen wir an einem Schweinemastbetrieb vorbei.

Das Dorf liegt wunderschön in der Landschaft, Felder, Wiesen Wälder, eigentlich eine Idylle, wäre da nicht der penetrante Geruch, der in alle Ecken des Dorfes kriecht. Vielleicht riechen es die Anwohner gar nicht mehr.

Das Verwaltungsgebäude der Malzfabrik ist sehr schön, ich hätte das Gelände gerne mehr erkundet, traute mich jedoch nicht. Die Malzfabrik liefert erstklassige Malze nach Pilsner, Wiener und Münchner Art. Helle und dunkle Weizenmalze, Karamel- und Röstmalze auch Sauermalze. Alles wird überwiegend aus der Region verarbeitet. Braugerste und Brauweizensorten. Die Gesamtkapazität liegt bei ungefähr 50.000 t Malz im Jahr, kann man nachlesen. Der Kundenstamm erstreckt sich vorwiegend auf den süddeutschen Raum, sowie Italien und Österreich.

Über die Gründung usw. kann sich jeder selbst im net informieren.

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