Paring in Niederbayern

Paring gehört zu Langquaid und Langquaid zu Kelheim und alle zusammen liegen in Niederbayern. 🙂

Der Zufall führte uns zum Kloster nach Paring. Wie ich später lese, soll dort schon im 8. und 9. Jahrhundert eine klösterliche Niederlassung bestanden haben. 

Wir spazierten hoch zum Kloster und erkundeten ein wenig den Klostergarten, den Friedhof und  zu letzt drückten wir auf die Klinke des Kirchenportals. Drinnen entdeckten wir zwei Pater, es traten in regelmäßigen Abständen immer zwei vor den Altar, verneigten sich und gingen dann rechts und links zur Seite. Als wieder ein Pater zur Seite trat, sah er nach hinten, ich nickte und er grüßte zurück. Für mich sah es aus, als wären sie durch seitliche Türen verschwunden, darum schoß ich schnell ohne Blitzlicht, ein Bild vom Innenraum. Es ist eine sehr schön geschmückte Kirche. Später bemerkte ich, dass sich die Geistlichen wohl vorne im Kirchengestühl nieder gelassen hatten, das ich von ganz hinten nicht einsehen konnte. Wir verließen die Kirche. Als wir die Kirchentüre hinter uns schlossen, vernahmen wir Gesang. Wenn ich das gewußt hätte, hätte ich mich auf die letzte Kirchenbank gesetzt und ihnen zugehört, höre ihre Gesänge sehr gerne. Eine Weile lauschten wir noch von draussen ihren Stimmen.

Urkunden bezeugen, dass 1139 durch die Grafen Heinrich, Konrad und Gebhard von Rottenburg-Roding ein Augustiner-Chorherrenkloster gestiftet wurde.

Die Klosterkirche St. Michael wurde im Jahre 1141 geweiht. Die Kirche vereint die Baustile Gotik, Romanik und Barock.

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