Faschingsdienstag – Globuli

ich kannte sie bisher als kleine Zuckerkugeln aus der Homöopathie.

Gestern schaute mein Mann fern, eine Quizsendung. Ich hatte zu tun, war mal im Raum, mal nicht, die Frage lautete ungefähr so, was waren Globuli im alten Rom.

Ich verrate es euch gleich mal vorab, es waren die Vorgänger von Krapfen.

Solche Dinge interessieren mich, also gleich mal Tante Google bemüht.

Ich fand, man mische geronnene Milch mit Speltmehl, mache kleine Kügelchen daraus. Gib sie in heißes Fett, koche die Globuli und wende sie mit Holzlöffeln. Nach dem Herausnehmen werden sie mit Honig bestrichen und in Mohn gewälzt. Diese Anleitung stammt von dem im Jahre 149 vor Christus verstorbenen Marcus Portius Cato.

Im Mittelalter kannte man den Krapfen unter dem Namen Chrapun. 

Man liest noch von einer weiteren Quelle. Es gab eine Kuchenbäckerin in Wien, sie hieß Cäcilia Krapfen. Sie lebte im 17. Jahrhundert und sie soll eine Meisterin der Zubereitung von Gebäck gewesen sein. Zu ihren Ehren nannte man dieses Gebäck später Krapfen.

Ausserdem fand ich ein altes Krapfenrezept, das ganz anders ist, als uns bekannt. 

125 g Grieß wird mit ca. 160 g Quark vermischt. Dann lässt man den „Teig“ 1,5 Stunden ruhen. Danach werden davon kleine Kugeln geformt, ungefähr 2 cm groß. Reichlich Olivenöl wird in einer Pfanne erhitzt und die Kügelchen goldbraun gebacken. Das fertige Gebäck mit Honig bestrichen und in Nüssen, Mohn oder ….. gewälzt. 

Liest sich interessant, vielleicht probiere ich das einmal.

Es gibt auch noch viele andere Rezepte für Krapfen, wenn ihr wollt, könnt ihr ja selber googeln :-)!

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