Ausflug – Oberpfalz

vor Tagen, das Wetter war herrlich, die Temperaturen fast zu heiß, es war mega schwül. Wir dachten ein kleiner Ausflug wäre eine Abwechslung zum Alltag. Tags zuvor wurde noch im net gesucht. Weit weg sollte es nicht sein, zu viele Menschen durften nicht den Weg kreuzen ;-), ……..

Die Wahl fiel letztendlich auf die Oberpfalz. Wir wollten einen Teil des Regentals erkunden. Der Regen ist ein Nebenfluss der Donau, genauer beschrieben, ein linker Nebenfluss von ihr. 

Kennt ihr den Spruch?

Iller, Lech, Isar, Inn, fließen rechts zur Donau hin,

ihnen kommen links entgegen, Altmühl, Naab und auch der Regen. 🙂

Wir entschieden uns von Regenstauf aus, unsere „Fühler“ auszustrecken. Eigentlich schwebte uns eine Wanderung entlang des Flusses vor. Doch so einfach war es nicht immer, ans Flussufer zu gelangen.

Zuerst fuhren wir Richtung Ramspau. Dort gab es ein Schloss, das sich in Privatbesitz befindet. Ramspau ist ein sehr kleiner, malerisch gelegener Ort am Regen. Nachdem ich das Schloß ausgiebig fotografiert hatte, wollten wir ans Flussufer, weil wir nicht genau wußten, wie wir dort hin kamen, fragte ich ein Ehepaar, das uns entgegen kam. 

Ich

Kannten Sie uns sogn wia mia ans Flussufa kämma?

Die Frau

Wie bitte?

Ich  – gedacht (mei jetzt hob i ausgerechnet Auswärtige erwischt)

Ich

Wissen Sie, wie man runter zum Regen kommt?

Die Frau und der Mann haben uns den Weg genau erklärt.

Ich 

Dankeschön, schönes Wochenende!

Mein Mann

Die ham di gor net verstanden, weilst a allerweil fragn muasst!

Ich

is doch egal, ich kann doch auch Hochdeutsch, jetzt wissen wir wo’s lang geht. *g*

Die Wiese am Ufer war richtig nass, es war früher Vormittag. Schwül ohne Ende. Die Nässe und die Hitze vereinten sich und hingen schwer in der Luft. 

Wir kamen zu einem kleinen Badestrand. Das Wasser des Regens ist lehmig braun, aber das scherte die Badenden nicht. 

Der Blick zum Gegenüberliegenden Ufer Ramspau wunderschön, die Häuser spiegelten sich im glatten Wasser, der Kirchturm und das Schloss „winkten“ freundlich zu uns herüber. 

Das Schloss Ramspau ist ein Forst- und Teichgut. Es liegt ca. 15 km hinter Regensburg. Im Schloss gibt es einige Ferienwohnungen. 

Wieder einmal staunten wir, was es unweit von uns alles zu entdecken gibt. Da wir nicht länger am Regenufer wandern konnten, entschieden wir uns ein Stückchen weiter zu fahren.

Das zweite Ziel hieß Schloss Spindlhof.  Es ist das Bildungs- und Tagungshaus des Bistums Regensburg. Wir haben das Gebäude nur von aussen gesehen, ich finde, es ist ein Kleinod, genau wie man sich ein altes Schloß vorstellt. Es liegt direkt am Regen, nur durch eine schmale Straße getrennt. 

Das ca. 500 Jahre alte Gebäude bekam im Laufe der Jahrhunderte Neu- und Zubauten. Aussen rum hat es einen schönen Garten mir Streuobstwiese.

Im Ort Regenstauf kamen wir uns vor, wie bei der Sendung „Gernstl unterwegs.“ Gernstl fährt kreuz und quer durchs bayerische Land und unterhält sich mal hier und dort mit Personen. Seine Unterhaltungen werden im Fernsehen ausgestrahlt.

Wir trafen einen urigen Oberpfälzer. Er erzählte uns, dass er zwei neue Hüften habe, weil er früher so viel Sport betrieb. Ironman und Triathlet war. Er gestattete uns einen Blick auf seinen privaten Zugang zum Regen zu werfen, dort bade er jeden Tag bevor er sein Geschäft öffnet. Man konnte sich mit ihm gut über noch viele andere Themen unterhalten. Er wird uns noch lange in Erinnerung bleiben.

Unsere letzte Station führte uns zum Schloß Hirschling. Das Schloss war weniger beeindruckend, aber es gab einen kleinen Badestrand am Regen, der sehr malerisch gelegen war, das Wasser erfrischte wunderbar und der Storch, der sich auf einen, der Schornsteine des alten Schlosses nieder gelassen hatte, schenkte mir noch einige nette Motive.

Die Sonne brannte unbarmherzig vom Himmel, nachdem wir unsere mitgebrachte Brotzeit verspeist, und unsere heißen Füße im Fluss abgekühlt hatten, entschieden wir uns nach Hause zu fahren. Ungefähr 120 km Fahrt (Hin- und Rückfahrt zusammen), also ganz in der Nähe, und wieder konnten wir jede Menge wunderbare Eindrücke mit nach Hause nehmen.

ja, ist denn das die Möglichkeit

schalte meine Deckenlampe im Schlafzimmer an, leuchtet sie grün. ???? Schalte wieder aus und nochmals ein, rot. 

Ich wollte eine ganz, ganz helle Lampe, damit ich mir in den Schränken genug sehe, und mit ihr hatte ich sie bekommen und war zufrieden. Beim Kauf war eine Fernbedienung dabei, man konnte dimmen, und sie farbig einstellen in X Farben. Wer so etwas braucht OK, ich nicht. Wir stellten sie hell ein und gut. Jetzt dieser Zirkus. Als hätte jemand von außen meine Lampe ferngesteuert.

Überall suchte ich nach der Fernbedienung, fand keine. Im Hinterkopf hatte ich ein Gespräch mit meinem Mann abgespeichert. „Willst du eine andere Farbe, wenn nein, brauchst du das Ding nicht.“ Nur weiß ich nicht mehr, habe ich dieses Teil entsorgt, oder so gut aufgehoben, dass ich es nicht mehr finden kann.

Als mein Mann nach Hause kam, klagte ich ihm mein Leid. Er. „Wo hast du die Fernbedienung?“. 🙁 nein, dass ich sie nicht mehr brauche, hat er nie gesagt. :-/

Er schaut im Garantieordner nach, Garantie haben wir keine mehr, Lampe ist schon etliche Jahre alt, älter als wir glaubten. Jedoch fand sich noch die Bedienungsanleitung der Fernbedienung, „ja die nutzt uns jetzt auch nichts mehr,“ meinte der Herr des Hauses. 

Ich: „Schau mal da ist ein QR-Code abgebildet, du hast doch so ein handy mit dem man solche Sachen machen kann.“

Tatsächlich klappte das, und jetzt leuchtet meine Deckenlampe wieder rein weiß. Sachen gibt’s die hätte ich mir nicht träumen lassen. *g* Wieder schlauer. 🙂

Wir fanden heraus, dass es ein Lampen-update gegeben hatte. Ich glaub es nicht, tztztztz.

Schwammerlsuche

dieses Jahr waren wir noch nicht Pilze suchen. Also gestern raus gefahren in den Wildschweinwald. Alles durchwühlt, wie auf einem Acker, wir fanden einen kleinen Steinpilz und eine kleine Krause Glucke, von letzterer blieb nicht viel übrig, weil sie extrem schwer zu säubern war. In dem Wald gab es vor Jahren massig Maronenröhrlinge, nichts mehr, seit zwei Jahren. Alles von den Sauen aufgewühlt und von den schweren Traktoren kaputt gefahren. Die Wege wachsen immer mehr mit Brennnessel zu, schade.

Danach fuhren wir zu dem Waldstück, in dem wir im vergangenen Jahr mehrere Steinpilze fanden. Nicht ein einziges essbares Exemplar zeigte sich, dafür war der Waldspaziergang herrlich. Die Sonne warf wunderbare Schatten auf den bemoosten Waldboden, ein herrliches Naturschauspiel.

Und direkt vor mir sprang ein Hase auf, wir waren beide baff, hakenschlagend hoppelte er davon, leider kann ich kein Beweisfoto liefern, ich war fiel zu überrumpelt. Es war ein großes schönes Tier.

Polizei

ich war am Samstag nachmittags einkaufen, als ich gerade die Räumlichkeiten verlasse, betreten mehrere Polizisten mit gut sichtbaren Waffen das Einkaufszentrum. Eigentlich hatte  ich nur vor, kurz zum Auto zu gehen um meinen ersten Einkauf zu verstauen, und danach wieder zurück zu kommen.

Doch was ich sah, gefiel mir gar nicht. Man weiß nie was manchen Menschen einfällt, letztendlich könnte der, oder die Gesuchten, auch bewaffnet sein und davon auch Gebrauch machen, man liest und hört zu viel. Draussen gafften jede Menge Leute, warum die Polizei präsent war, hörte ich nicht. Ich verließ erst mal das Areal. Fuhr ein Stück weiter zum nächsten Laden und kam eine gute halbe Stunde nochmals zurück zum Einkaufszentrum, in der Hoffnung, dass dort alles ruhig war.

Der Polizeiwagen stand noch auf dem Parkplatz, ein Polizist befragte einen Verkäufer, dieser zeigte immer nur in eine bestimmte Richtung. Wahrscheinlich war jemand abgehauen. 😉 

Was war, weiß ich nicht, vielleicht hört oder liest man die Tage noch davon.

Eggersberg

schon lange wollte ich wieder einmal zum Schloss Eggersberg. Das alte Gemäuer liegt malerisch auf einem Berg im Altmühltal. Es ist liebevoll hergerichtet und hat seit meinem letzten Besuch noch einen kleinen zauberhaften Schlossgarten hinzu bekommen.

Unweit davon liegt die Burgruine mit gleichen Namen, von dort hat man einen wunderbaren Einblick ins Tal. Die Reste der Ruine sind über 1000 Jahre alt.

Blick ins Altmühltal von der Burgruine

Vor Jahren, am Tag des offenen Denkmals, waren wir zuletzt dort und hatten eine Schlossführung. Das Schloss hat gut ausgestattete Gästezimmer, man fühlt sich in den alten Mauern um Jahrhunderte zurückversetzt. Das dazugehörige Lokal ist zauberhaft, es werden dort viele Hochzeiten gefeiert.

Eggersberg wurde im 9. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt. Die dortige Burg Eggersberg gehörte dem Wittelsbacher Adelsgeschlecht.

Um 1600 kam es zum Neubau des Schlosses, nur 100 m südlich der Burgruine. Neben dem Schloss gibt es ein Museum. Übrigens wurde der kleinste Dinosaurier der Welt bei Eggersberg gefunden.

Schloss Eggersberg

Sonntagsvergnügen

Luna-Mausi legte sich zur Ruhe, da dachten wir ein bisschen frische Luft täte uns gut. „Und wohin soll’s gehen?“ fragte mein Mann.

Ich schlug Siegenburg vor, er „zog“ nicht recht. Kaum auf der Autobahn, Landregen. 🙁 

Auf die blöde Wettervorhersage vom handy ist auch kein Verlass. Gegen 17 Uhr wird es regnen, prophezeite sie. Doch hoch oben in den Wolken muss die Zeitrechnung wohl anders sein! Es war erst mittags.

In Siegenburg angekommen, holten wir unsere Schirme heraus und eilten hinüber zur Kirche. Wir waren überrascht wie schön sie ausgestattet ist, auf der Rückseite konnten wir noch eine Lourdes Kapelle besichtigen, danach eine kleine Runde um den Kirchberg laufen, uns lief das Wasser vorne zu den Schuhen rein und hinten wieder raus. Heute ist es recht frisch, da machte es keinen Spaß. 

„Hierher müssen wir nochmals bei Sonnenschein fahren,“ beschloss meine „bessere Hälfte“. „So, so!“ 😉 Also war Siegenburg doch kein schlechter Vorschlag. 😉

Es schüttete regelrecht, als wir am Auto ankamen, und wir beschlossen nach Hause zu fahren und uns den Kachelofen zu schüren, Kaffee zu trinken und eine Schnulze im Fernsehen anzusehen.

Kachelofen kannte Luna nicht, das war wieder ein neues Abenteuer. 🙂 Ihr werdet euch fragen, wie heißt die Katze jetzt, Luna, Mausi, Luna-Mausi. Sie reagiert inzwischen auf Luna und Luna-Mausi mehr als nur auf Mausi. Wir trainieren nun mit ihr. Rufen wir Luna, und sie kommt, auch wenn es mal nur ansatzweise sein sollte, dass sie auf ihren Namen hört, so genau geht es nicht, dann bekommt sie Feinerle. Ich habe ihr Lieblingsfutter in ein Glas gesteckt und schüttle dann, kommt Luna, wird sie mit Leckerli belohnt. Manchmal klappt es schon ganz gut. Nur wenn sie müde ist, oder schläft, dann reagiert sie auf gar nichts, dann sind ihr auch die Feinerle einerlei, da ist sie ganz anders als ihre Vorgänger.