Sonntag – Sonnentag

Sonntag schien warm die Sonne. Das Thermometer kletterte auf 18 C und man konnte sich draussen kurzärmelig aufhalten. Doch wie ich lese, soll es kommende Woche wieder schneien, und Minusgrade sind nicht ausgeschlossen. Grrrrrrrr

Sonntag abends kam Sturm auf und danach der Regen, heute ist es wieder sehr kühl.

In früheren Jahren konnte ich  Ostern Salat aus dem Frühbeet genießen. Meine Pflänzchen haben gerade mal 4-5 Blätter. Die Strohblumen, die ich vor etlicher Zeit säte und mit unter die Haube des Frühbeets geschoben hatte, haben bis auf eines, nicht die kalte Zeit überlebt. Gärtnern macht momentan keinen Spaß.

Ein Krötenpaar und zwei Junggesellen sitzen noch im Teich, die anderen sind wieder ausgewandert.

Die Wildpflaumenbäume am Straßenrand blühen, es wäre gut, wenn es nicht zu kalt wird, sonst sieht es dieses Jahr mit der Ernte schlecht aus!

Bei Schönwetter sehe ich, wie letztes Jahr, die Eichdechsen. Sie wärmen sich auf den Steinen vor dem Haus auf.

Nachmittags genossen wir einen kleinen Spaziergang, entlag der Abens, (kleiner Fluss) Abensberg, Bad Gögging und Biburg.

Es waren viele Radfahrer unterwegs. In einem Feld zwischen Abensberg und Bad Gögging entdeckten wir 3 Rehe, mein Zoom hat für gute Fotos nicht gereicht. 🙁

Ein alter Bauernhof zog unsere Aufmerksamkeit auf sich. Im Vorgarten standen zwei große Hochbeete mit einer Haubenabdeckung, genauso wie ich es immer gerne hätte. Der Rest des Vorgartens war eingeteilt in einen Bauerngarten. Das wäre ein Traum von mir gewesen. Leider haben wir ein langes, schmales Grundstück, damit kann man sich diesen Traum nicht erfüllen. Der Garten war quadratisch, wie es sich für einen Bauerngarten schickt. In der Mitte ein Brunnen, Wasserstelle. Der Rest in vier Teile aufgeteilt. Vielleicht kommen wir nochmals im Sommer oder Frühherbst dort vorbei, ich hätte zu gerne gesehen was daraus gemacht wurde. Die Hochbeete waren gut bepflanzt und der Salat ein Traum, kein Vergleich zu meinen mickrigen Pflänzchen. Tja, alles kann man im Leben nicht haben. :-/

Das ehemalige Kloster Biburg hatten wir zuletzt vor ca. 10 Jahren besucht, alles verkommen, wir fanden es so schön gelegen und dachten, aus dem alten Gebäude könnte man viel machen, sinnierten, wenn wir im Lotto gewinnen, LOL, ich spiele nicht mal ;-), würden wir das Gebäude wieder herrichten lassen. Welch eine Überraschung, es ist inzwischen wunderschön restauriert. Es gibt ein Klostercafe. Es hatte geöffnet, und Leute standen an, um sich Kuchen mit nach Hause zu nehmen. Aus der angrenzenden Kirche hörten wir Orgelmusik.

Eben durchsuchte ich meine Alben und musste feststellen, dass wir zuletzt 2008 dort waren, Kinder wie die Zeit vergeht! Das sind 13 Jahre, ich kann es nicht fassen!

andere Länder, andere Vorstellungen

Neulich sah ich Störche auf dem Kirchturm brüten. 

Da fiel mir ein, bei uns bringt der Storch die Kinder ;-).

Ich wollte wissen, ob andere Länder genauso ticken. 🙂

In Frankreich z. B. wird Kindern erzählt, die Babys wüchsen in Kohlköpfen heran.

Kennt einer von euch noch andere „Märchen“? Ich wäre sehr interessiert daran.  

das Osterei

ist ein Symbol des Lebens.

Gesucht werden Ostereier in Deutschland seit dem 17. Jahrhundert.

Bemalte Eier lassen sich bis ins 4. Jahrhundert zurückverfolgen.

Im Mittelalter wurden Abgaben und Zinsen teils in Eiern bezahlt.

Ein vergessener Osterbrauch!

Der Osterbrauch vom Osterlachen ist inzwischen vergessen.

Nach der etwas freudlosen Fastenzeit sollte die Osterpredigt die Aufgabe haben, die Leute zum Lachen zu bringen.

schönen Ostersonntag

andere Länder, andere Sitten.

Brauch aus Amerika

Der Brauch des „Easter Egg Rolling“ stammt ursprünglich aus Europa. Mittlerweile hat es in Amerika eine feste Tradition.

Ostersonntag suchen die Kinder ihre Ostereier. Anschließend lassen sie diese von Rasenhügeln rollen. In Amerika feiert man nur den Ostersonntag. Es geht ausgelassen, schrill und mit Rummel und Musik zur Sache. In den Städten laufen Menschen in Osterkostümen durch die Straßen und verteilen Süssigkeiten. 

Tja – andere Länder andere Sitten.

Frohe Ostern!

Karfreitag

Im Wort steckt der Begriff „kara“ aus dem Althochdeutschen. Es bedeutet „Wehklage, Trauer“.

An diesem Tag wird der Kreuzigung Jesus und seinem Leiden und Sterben gedacht. 

Karfreitag ist ein stiller Feiertag an dem Fleischverzicht geübt wird. Es gibt Fisch oder Mehlspeisen. Ich überlege gerade welchen Verzicht ein Vegetarier oder Veganer an dem Tag leben sollte? 😉 Wahrscheinlich ist es in der Corona Zeit der Verzicht auf Gesellschaft, auf Reisen auf Familie, die nicht im eigenen Haushalt lebt. Aber diesen sollten alle üben. Wobei ich persönlich es nicht verstehe, wenn Fisch gegessen wird, von Verzicht die Rede ist. Auch ein Fisch ist ein Lebewesen! Die Welt gibt mir so viele Rätsel auf.

Bei uns gibt es Weißkrauteintopf mit raw noudels. 😉

wissenswertes über Narzissen

Wer Narzissen im Blumenstrauß zusammen mit anderen Blumen in die Vase stellen möchte, sollte sie zunächst für einen Tag in ein extra Gefäß stellen. Narzissen sondern einen Schleim ab, der andere Blumen schneller welken lässt. 

Heuer kommen meine Osterglocken genau richtig zum Osterfest. Ich freue mich schon sehr über die gelbe Pracht im Vorgarten.

Bombenstimmung

oh ja, die herrschte die Tage in meiner Küche. Tja, das hatte ich wieder mal davon, weil ich ständig etwas ausprobieren will. Alter schützt eben vor Torheit nicht. 🙂 Dumm gelaufen, sakrisch dumm gelaufen!

Seit mindesten 2 Jahren sehe ich mir im net in kleinen Filmchen schöne Dinge an, die man dann auch haben/machen möchte/will. Weil man ja sonst nichts zu tun hat. Grrrrrrr

Ein Festtag stand an, ich stolperte wieder über ein Bild im PC mit einem runden Schokoschüsselchen, gefüllt mit Eis, oder anderen Naschereien. Das machst du heute, wenn nicht jetzt, wann dann, sagte ich mir. Vor mindestens einem Jahr hatte ich schon kleine Luftballons gekauft – Wasserbomben, die man dazu verwendet.

Auch Kuvertüre war in einem meiner Schubläden dazu schnell gefunden. Topf aus der Speise geholt, kochendes Wasser eingefüllt, Schmelztigel oben drauf.  Ballons vom Schrank geholt, mit Schmackes einige aufgeblasen. Los ging es.

Alles gemacht, wie beschrieben. Geschmolzene Schokolade vom Herd gezogen, in die heiße Masse noch einige Stücke ungeschmolzene Schokolade gegeben und schön gerührt, bis alles eine homogene braue Masse ergab. 

Backblech mit Papier ausgelegt, runde Schokopfützen drauf verteilt, die sollten der Boden für die runden Körbchen sein. So weit alles gut.

Nun wurde es spannend. Mir den ersten Luftballon geschnappt und einen Teil davon in der Schokomasse gebadet. Lass ihn abtropfen und setze ihn dann auf eine Tasse. Drehe mich um, schnappe mir Ballon Nr. 2, in diesem Moment macht es PENG, und die Schokolade klebt überall. Mein gläserner Dunstabzug hatte das meiste abbekommen. Ich atmete tief durch, verdammt, war wohl noch alles zu heiß, ging es mir durch den Kopf.

Komisch, davon hatte nie jemand ein Wort im net verloren. Sogar an der Wand pappte das klebrig braune Zeug, gut, dass ich darauf bestanden hatte, die Wandfarbe mit Tapetenpanzer zu überstreichen, so konnte man den Dreck abwischen.

So schnell ließ ich mich nun auch wieder nicht entmutigen, noch ein wenig in der Schüssel gerührt und den zweiten Versuch gestartet. Blöderweise in einer anderen Ecke der Küche. PENG und die Schokolade klebte jetzt auch noch an Stellen, die vorher verschont geblieben waren. 

Laut sagte ich zu mir, „so das hast du nun davon, weil du immer was besonderes haben willst. Lass dir das eine Lehre sein, man muss nicht alles nachmachen.“ Holte das spitze Messer und schlachtete die restlichen Luftballons ab. 

2 Stunden hatte ich dann zu tun, um meine Küche wieder halbwegs in Ordnung zu bringen. 

Ohja, ich hatte eine Bombenstimmung, und das nicht nur in der Küche! 😉

ich hab‘ die Haare schön

:-). Jaaaaa, ich war beim Frisör. Lange musste ich auf diesen Termin warten. Hab mir die Haare gleich ziemlich kurz schneiden lassen, sagte zum Frisör, „schneiden Sie noch ein Stückchen ab, wer weiß wann ich wieder zu euch kommen kann!“

Er erzählte mir, was für eine Gaudi (Umstände) er hatte. Es hieß kurze Zeit, Gründonnerstag und Samstag bleiben die Läden zu. Also musste er seiner gesamten Kundschaft absagen. Einen Tag später, rief er abermals an, dass es nun doch mit dem Frisörbesuch klappt. Ja, wir haben schon irre Zeiten.

Danach ging ich einkaufen. Es war mega viel los. Zu viel für meinen Geschmack, jeder war genervt. Und die Zahlen der Coronakranken steigen und steigen. 🙁

Die Nachbarin hatte beim Metzger vorbestellt. Als wir 5 Stunden später hin kamen, hieß es, „wir hatten keine Zeit die Sachen herzurichten.“ Die Leute standen über den ganzen Parkplatz an. Jeder schleppte riesige Taschen mit Fleisch und Wurst aus dem Laden. Das war der Einkauf für Ostern, mir/uns hätte das das ganze Jahr gereicht.