Hilfe …

ich habe noch kein Weihnachtsgeschenk und alle Geschäfte bis auf Lebensmittelläden sind geschlossen. 🙁

Ne, mir kann das nicht passieren, ihr wisst auch warum. 😉

Aber sollte es jemanden von euch so ergehen, hier ein Angebot. Kauft eine Eierlikörflasche, oder ein Marmeladenglas, Desinfektionsmittel, Badeschaum in der Flasche, etc. und näht ruckzuck eine schöne Verpackung drum rum. 

Der Wichtel hebt die Laune, der Inhalt ist brauchbar und wenn sich der Beschenkte an der Verpackung satt gesehen hat, kann er sie erneut „befüllen“ und weiterreichen, der nächste kann sich daran erfreuen. Nachhaltig ist die Verpackung ausserdem. 🙂

Flaschenverpackung

stöberte heute im net und fand bei YouTube eine nette Flaschenverpackung. Weihnachtsstoff hatte ich noch, darum setzte ich mich gleich an die Nähmaschine.

Da das Schnittmuster verkauft wird, gebe ich keine Nähanleitung weiter. Ihr könnt ja in YouTube nachsehen.

Es kann als Nikolaus genäht werden mit Weihnachtsstoff, aber auch als Wichtel mit jedem anderen Stoff.

Ging sehr schnell und machte Spaß.

Mundschutz

seit einiger Zeit bastle ich schon daran. Mal gefällt mir dies und mal das nicht.

Nach einer Probephase erscheint mir der hier nun als am geeignetsten.

Fester Baumwollstoff 2 lagig und mit der Möglichkeit etwas Küchentuch …. etc. zum Dazwischenschieben.

Ich fand ein Schnittmuster im net eines Drogeriemarktes.

Will keine Werbung machen, wer es wissen will, mailt mir, dann gebe ich ihm die Page.

Ich nahm für den Aussen- u. Innenteil Gr. M u. erweiterte beim Aussenstoff die Stege Richtung Ohren auf XXL vom Schnittmuster.

Habe etliche mit Bäder genäht, also zum Binden im Nacken und am Oberkopf. Dann muss man ein Band fest nähen, sonst tut man sich beim Umbinden schwer. Oder man macht nur Ohrenbügel.

Ab Montag ist in Bayern Mundschutzpflicht im öffentlichen Nahverkehr, Bus, Bahn … und beim Einkaufen.

jetzt muss nur noch der Gummi seitlich eingezogen werden für die Ohren oder ein Band durchgezogen egal ob Gummi oder Baumwollband zum Binden im Nacken und am Oberkopf

Topftasche II.

Meine Topftasche hat sich im Einsatz sehr gut bewährt, hatte aber noch einen zweiten Topf und den steckte ich in meine Kuchentasche, ging auch, aber war nicht perfekt.

Also setzte ich mich abermals hin. Die zweite Topftasche ist mir richtig gut gelungen. Nahm auch Änderungen vor.

Nach dem Ausschneiden bügelte ich den schmalen Rand 1,5 cm um, fixierte ihn mit Saumband zum Aufbügeln.

im Bruch zuschneiden 40 cm Bruchkante x 46 cm doppelt

Anschließend wurden die langen Seiten verschlossen, Wendeöffnung auf einer Seite nicht vergessen und dann die Kanten versäubert.

die beiden langen Streifen rechts auf rechts zusammen legen. Die vier schmalen Seiten 1,5 cm umbügeln und fixieren, danach die langen Seiten zusammen nähen und versäubern.
Wendeöffnung

Dann die Henkel ausarbeiten.

Die Henkelstreifen waren bei mir ca. 56 cm lang
Stoff liegt immer noch links vor mir. Ich schiebe die Henkelstreifen zwischen die Stoffteile, also nach innen, nicht wie oben gezeigt. Da habe ich nur geschaut, ob ich sie nicht verdreht angebracht habe. Sie liegen zwischen den beiden rechten Stoffteilen und sind von links nicht zu sehen. Dann mit Nadeln fixieren.
Anschließend nochmal 4 cm von Rand rein messen und von dort beginnen, die schmalen Seite zu schließen. Bei den Henkeln mehrmals drüber nähen, damit sie gut halten.

An der kurzen Seite habe ich 4 cm rein gemessen, damit man später das Band durchziehen kann. Also rechts und links nach 4 cm erst zu nähen begonnen. Einmal gerade die kurze Seite nach dem Anbringen der Henkel zusammengenäht. Rechts und links entsteht so ein kleines Loch oben.

Alles wenden. Die Wendeöffnung wir später geschlossen 1. beim abnähen des Tunnels und zweitens, beim schmal kantigen abnähen des gesamten Werkstücks.

Dann wird alles gewendet und auf der langen Seite ein Tunnel genäht.

wenn alles nach rechts gewendet ist, hast du oben ein kleines Loch u. dann durchgenäht. Jetzt nähst du deinen Tunnel. Einmal gerade das lange Stoffstück abnähen. Dann auf der gegenüberliegenden Seite noch einmal schmal abgenäht, damit auch die Wendeöffnung so geschlossen wird.

Dann alles nochmals fixiert in dem man  rundum knappkantig abnäht, aber nicht die Öffnung für den Tunnelzug mit zunähen!!! So wird die Wendeöffnung auch geschlossen.

Band einziehen an den langen Seiten.

Ich hoffe ich habe es einigermaßen verständlich erklärt, wer noch nie genäht hat, versteht wahrscheinlich „Bahnhof“, so ging und geht es mir noch oft, wenn ich es im net lese. Aber besser kann ich es nicht erklären, ich habe es so gut ich konnte gezeigt und beschrieben.

Band durchziehen – fertig

Was ich bei den Taschen noch sehr schön finde ist, dass man sie platzsparend zusammen legen kann und sie einfach zu verstauen sind.

Topftasche

sah eine gute Idee im net. Eine Topftasche. Da meine Jungen jetzt weiter weg gezogen sind, und Mutter nun öfter mit Topf „anreisen“ muss, fand ich diese Sache spannend.

Mein PC machte allerdings nicht was ich wollte, ich konnte mir kein Schnittmuster anschauen, irgendwas blockiert er. Mein Mann ist nicht da, also konnte ich nicht fragen warum. 🙁

Dachte das sieht nicht wild aus, das kannst du. Maße fand ich dann irgendwo auf einem Minibild und weil ich diese Woche noch so ein Teil brauchen kann, machte ich mich an die Arbeit.

Karton zugeschnitten 40×46 cm, dann auf Stoffrückseite im Stoffbruch aufgelegt und ausgeschnitten. Griffe sollten 62 cm lang sein, meine sind etwas über 50cm und sie sind mir eigentlich zu lang, würde ich nächstes Mal kürzer machen.

Da ich immer alles für die „Ewigkeit“ mache, nahm ich einen dicken Stoff – Dekostoff doppelt, wollte innen auch die schöne Seite haben ;-). Anfänglich überlegte ich noch Termolam einzuarbeiten, na das wäre was geworden! Dachte mir Töpfe sind schwer, jedenfalls meine und wenn ich koche und etwas mitnehmen muss, ist auch richtig viel drinnen, also hat Gewicht, da brauche ich auch einen guten Stoff.

Es sah aus im net, als wäre alles aus einem Geschirrtuch gearbeitet, aber ich fand keines in einer ähnlichen Größe, das ich hätte verwenden können. Die haben ja hinten und vorne meist das gleiche Muster, so wäre alles ganz easy gewesen. Allerdings nicht so haltbar ;-)!

Es gestaltet sich dann mit meinem schweren Stoff alles schwierig. Auch die Seiten lassen sich nicht besonders gut zuziehen.

Ich fand diese Idee auf Pinterest auf einer ausländischen Seite, vielleicht findet man es ebenfalls auf deutsch und wie erwähnt mein PC hat mich auch auf diese Seite nicht gelassen, ich konnte nur so ein kleines Minifoto anschauen. 

Es wurde also kein Meisterwerk, aber es tut seinen Zweck, bekomme sogar den Schnellkochtopf rein, u. so darf der Topf auch noch heiß sein und die Henkel reichen um sich die Tasche um die Schulter zu hängen, so hat man die Hände frei für andere Dinge.

Ofenhandschuhe

Neulich, als ich Plätzchen gebacken hatte, wollte ich das Blech aus dem Ofen holen, zog meinen uralt Ofenhandschuh an, der fast 40 Jahre auf dem „Buckel“ hat und auaaaaaa. Er war an einer Stelle so dünn geworden, dass ich mich verbrannt hatte, konnte momentan das Blech nicht abstellen und fallen lassen wollte ich es auch nicht ;-). 

Was? Ja, ich habe schon die ersten Weihnachtsplätzchen gebacken.

Ich hatte Lust mir selber Ofenhandschuhe zu nähen und zwar zwei Stück. Für die rechte und für die linke Hand je einen, manche Dinge sind mir zu schwer, da packe ich gerne mit beiden Händen zu.

Habe mir zuerst ein Schnittmuster gemacht, Hand eine ganze Ecke größer, damit mein Mann die Handschuhe auch benützen kann. Habe mich am alten Handschuh orientiert.

Dann mir Thermolam 272 bestellt. 

Meine fertigen Werkstücke auch gleich ausprobiert, Ofen auf 200 C aufgeheizt. Klappt. :-). OK 5 Minuten bei 200 C da könnte es prenzlig werden ;-)! Aber solange hält ja niemand ein heißes Blech in Händen. Also ich nicht.

wie ich gerade sehe, habe ich Thermolam falsch geschrieben auf dem Foto. (sorry, aber ich will das Bild nicht nochmals bearbeiten und löschen und ….. )
Beim Schnittmuster aufpassen, es muss gegengleich aufgelegt werden. Das Thermolam wird genauso groß zugeschnitten wie der Aussenstoff. Den hellblauen Futterstoff habe ich etwas am Handgelenk verlängert, damit ich diesen dann nach aussen umstülpen konnte.
Die Innenhandschuhe braucht man nur zusammen nähen und muss sie nicht wenden. Ich bin hineingeschlüpft mit der Hand und habe dann den Aussenhandschuh über gestülpt, glatt gestrichen und den hellblauen Stoff über den unteren Rand der kurzen Handschuhe gezogen.

Wer es ganz dick haben will, sollte dieses Thermolam doppelt nähen, das müßte die Nähmaschine schon packen.

Zirbensackerl/zweite Runde

Nun entschied ich mich doch für meine erste runde Variante, denn so kann man die Pads schön zwischen die Kleidung legen.

Je Schrank noch ein Säckchen zum Hängen. Wehe jetzt lässt sich eine Motte sehen!!!

Habe alle Wollsachen, die gefaltet sind in ein großes Baumwollkissen gesteckt, denn Kleidermotten mögen nur tierische Produkte, keine Baumwolle/Pflanzenprodukt.

Ausserdem müssen die Wollsachen immer sauber im Schrank liegen, denn getragene Kleidung bevorzugen diese Schädlinge besonders gerne.

Sackerl sagen die Österreicher, da die Zirbe aus Österreich stammt, habe ich Zirbensackerl im Schrank *g*

Zirbenflocken

in letzter Zeit habe ich viel über die Zirbe gelesen, unter anderem auch, dass sie Kleidermotten vertreibt. 

Ich habe zwar meine gut und sehr intensiv riechende Seife in allen Schränken ausgelegt, in denen ich Wollsachen beherberge, aber doppelt hält besser, dachte ich mir und Zirbenflocken im net bestellt. 

Einen Teil davon mischte ich unter mein Dinkelspelzkissen, Zirbe soll den Schlaf fördern, das käme mir gelegen. 

Den Rest der Flocken füllte ich in kleine einfache Stoffsäckchen, die nun im Kleiderschrank als Mottenschreck hängen. 😉

Ursprünglich wollte ich nur zwei Kreise auf den Stoff malen und sie zusammen nähen, oben durch die Öffnung Zirbenflocken einfüllen, Bändchen einnähen und mit der Zickzackschere ausschneiden. Also, alles auf rechts, ohne den Stoff zu wenden. Alle ein bis zwei Jahre sollen die Flocken erneuert werden. Ich hätte sie dann weggeworfen und mir neue Säckchen genäht. 

Jetzt habe ich mich aber doch für die wieder befüllbare Variante entschieden. Die kleinen Säckchen kann ich in der Maschine waschen und später wieder befüllen. Ist preiswerter, spart Arbeit und Müll! 🙂