gewußt wie

neulich hörte ich bei einem Ratequiz im Fernsehen, wie man einen Kompoststarter/Kompostbeschleuniger selbst herstellen kann. 

Das ist doch interessant dachte ich mir, und habe gleich mal Tante Google danach befragt.

Sind die Temperaturen mild, um die 20 C funktioniert es am besten.

Man braucht 1 Würfel Hefe – eine 10 l Gießkanne – 1 kg Zucker – 10 l lauwarmes Wasser.

Vermischt alles und lässt es noch ca. 2 Stunden in der Kanne ruhen, danach über dem Kompost ausbringen.

Garten Ende August 2021

Wo man auch hin schaut, Nacktschnecken. Es regnet wieder täglich, der Herbst naht mit großen Schritten.

Heute habe ich allen Lauch auf den Beeten geerntet. Lauch mag trockeneres Wetter, ich hatte Bedenken, dass er mir auf dem Beet verfault, die äusseren Schichten sahen nicht mehr gut aus.

Mein Mann beschnitt die Büsche zur Straßenseite, die ewige Nässe drückt die Äste nieder und dann hängen sie übern Zaun auf dem Bürgersteig. Nach kurzer Zeit war er nass, es hatte nachts geregnet. Er musste sich komplett umziehen. Wenigstens ist es nicht kalt.

Ich habe Sorge, ob es mit dem Weiher noch was wird. Habe vor einiger Zeit berichtet, wir wollen ihn ausputzen. „Plantschbecken“ kauften wir schon vor Monaten, die Fische brauchen kurzzeitig ein neues zu Hause. Bis zum Urlaub ist es noch eine Weile. 

Die Rosen leiden unter dem nassen Wetter, auch sie faulen öfter.

Die Gurkensaison ist um, ich will mich nicht beklagen, hatten mehr Früchte als gedacht. Auch gab es genug Zucchini zu ernten. 

Die Äpfel sind trotz der Nässe klein und viele fallen angestochen vom Baum. Unser Wildapfelbaum trägt heuer nicht eine einzige Frucht. Kornelkirschen gab es auch nicht zu ernten.

Eine Mahlzeit Mangold steht noch auf einem Hochbeet, dann kann ich auch dieses abräumen. 

Der Wintersalat wächst nicht, einige Pflanzen sind mir auf dem Hochbeet verfault, einige andere fielen den Schnecken zum Frass, viel bleibt nicht mehr zu ernten.

Mit den Bohnen war ich nicht zufrieden. Hatte blaue Stangenbohnen. Nächstes Jahr versuchen wir ihnen einen neuen Platz anzubieten, mal sehen, ob sie mehr tragen. Gut, dass mir die Nachbarin welche schenkte, sonst hätte ich gar keine einfrieren können.

Die Tomatenernte war überraschend gut, es hängen noch jede Menge Früchte an den Stauden, aber die Sonne fehlt.

Den Rhabarber müssen wir dieses Jahr umsetzen, er ist mir auf der Südseite zu riesig geworden, eigentlich hat er sich erst heuer richtig wohl an seinem Platz gefühlt. Aber Rhabarber steht an zweiter Stelle, ich ernte auf seinem Platz lieber andere Dinge, also kommt er jetzt auf die Nordseite aufs Beet. Dann wird nächstes Jahr nicht viel zu ernten sein, egal. Ausserdem soll man ihn sowieso alle paar Jahre umsetzen.

Überraschung

gleich drei davon erwarteten mich beim nach Hause kommen.

Als ich unterm Apfelbaum stehe, und mich für meine Äpfel interessiere, denke ich, nein, kann das sein? Ich entdeckte mitten drinnen einen kleinen Kürbis – nicht ganz Fussballgröße.Ich habe mich gefreut, dachte doch, es gäbe dieses Jahr gar keinen.

Dann sehe ich ein Paket im Garten stehen. Der Postbote hat es einfach über das Gartentor gestemmt. Gut, dass es nicht regnete. Leider musste ich es bis abends dort belassen, weil es mir viel zu schwer war, und dann meinen Mann bemühen.

Später gieße ich den Garten und putze ein wenig die Erdbeerstauden aus, da fällt mein Blick auf eine Pflanze, die tatsächlich noch zwei grüne Früchte trägt.

11.August 2021

Garten Ende Juli/ Anfang August 2021

Gestern habe ich mit der Knoblauchernte begonnen. Es sind viele wunderschöne große Knollen dabei, natürlich auch jede Menge kleine Zwiebelchen. Es soll die ganze nächste Woche regnen, da wollte ich wenigstens retten was zu retten ist. Jede Menge sind noch im Garten, sie stehen unter den Rosen und Erdbeeren, die gerne in ihrer Gesellschaft wachsen. Das ist alles kleines Zeug, aber raus muss es trotzdem, da habe ich noch länger meine Beschäftigung.

Mein Mann grub den Hügel um, auf dem ich die alten Kartoffeln eingepflanzt hatte, es waren nur wenige ganz kleine Knollen, die wir ernten konnten. Irgendwer fraß das Kartoffelkraut weg, was soll da noch unter der Erde wachsen können?

Der Kürbis hat bis jetzt keine Frucht angesetzt, ich glaube der wird ein Totalausfall.

Viele Kohlrabi sind geplatzt durch den ständigen Regen.

Was sehr gut wächst ist der Schnittlauch, wir kommen mit essen gar nicht nach ;-). Zucchini konnte ich mehrfach ernten und auch etliche Gurken. 

Viele grüne Tomaten hängen an den Stauden, die ich stark ausgeschnitten habe, weil sie ins Kraut schossen und jede Menge neue Blüten trieben. Das nutzt gar nichts, wenn dann die Früchte nicht mehr ausreifen können. Eine Woche Sonne hätte den Tomaten gut getan, so eine Gartentomate riecht und schmeckt ganz anders, als die aus dem Supermarkt.

Ich kaufte dieses Frühjahr einige Pflänzchen Knollensellerie, der wurde eigentlich bei mir noch nie was, ich hab es wieder versucht, sonst habe ich wenigstens jede Menge Grünzeug, aber heuer gehen sogar die Blätter kaputt.

In der Gärtnerei erfuhr ich, dass sie in einer oder zwei Wochen Winterendiviepflänzchen haben, die will ich noch pflanzen, wenn der Winter nicht zu streng ist, könnte ich bis Weihnachten Salat aus dem Garten ernten. Viele Pflanzen wurden mir dieses Jahr sogar auf dem Hochbeet von den Schnecken weggefressen.

Apropos fressen, mich fressen die Schnaken auf. Es ist eine richtige Plage.

Heute habe ich beim Knoblauchernten etwas huschen sehen, ganz dünn und klein, die Eidechsen haben Junge bekommen. Später entdeckte ich nochmals eine. Viehzeug haben wir genug im Garten.

Nur die Katze/n geht/gehen uns ab, Bärli wäre an so einem Tag überglücklich gewesen, Herrchen und Frauchen im Garten, das war sein höchstes Glück.

Die Kohlweißlinge nerven mich, die Biester haben dazugelernt. Ich überlegte schon, ob das so ein Effekt ist, wie bei den Affen. Wenn einer was neues kann, lernt er es seinen Nachkommen und irgendwann können es alle, auch die, die weit, weit entfernt leben. Über solche Dinge kann man nachlesen.

Die letzten beiden Jahre, legte ich immer Tomatenblätter auf meinen Kohl oder auf die Kohlrabi. Die Kohlweißlinge kamen angeflattert, wollten sich setzen, nahmen wohl den Geruch von Tomatenkraut war und schwirrten davon. Klappte gut. Heuer beobachtete ich anfangs den gleichen Effekt, später scherten die sich einen Teufel drüber und machten sich über das Grünzeug meiner Kohlrabi her, legten Eier ab.

Und seit einigen Tagen flattern die wie wild um meine Tomaten herum, denken die sich nun, oh riecht nur nach Tomate, aber in Wirklichkeit ist es Kohl??? Schon komisch.

Die ersten Topinambur zeigen Blüten, einige Bohnen konnte ich ernten, es sind so wenige, der Standort ist nicht gut. Wir wollen diesen Teil nächstes Jahr ganz aufgeben. So richtig Vorräte für den Winter konnte ich dieses Jahr nicht anlegen, was heran wuchs wurde meist gleich verspeist.

Ach ja, Mangold erntete ich noch, davon habe ich tatsächlich zwei Beutel in der Gefriertruhe für den Winter. Er wächst aber heuer auch viel schlechter, als die Jahre zuvor.

Wie vorher gesagt kam nachts der Regen, und es regnet den lieben langen Tag.

was ist das

obwohl wir in der selben Straße wohnen, sehe ich meine „Nachbarn“ nur sehr selten, vielleicht einmal im Jahr ;-).

Am Sonntag hatte ich im Garten zu tun, vor allem verwelkte und vom Regen geschädigte Rosen abschneiden. Das Wetter ist eine mittlere Katastrophe für meinen Garten. Alles leidet, nur die Schnecken feiern Festival. 

Da fragt mich plötzlich jemand übern Zaun. „Was ist denn das“ und zeigt auf meine „Antennen“.  „ Die finde ich so schön.“ Ich antworte, „das ist Knoblauch“, die Pflanze tut den Erdbeeren und den Rosen gut und mir auch.“ 😉

Ich konnte ihn in den vergangen Jahren schon um diese Jahreszeit ernten, heuer muss ich noch zuwarten, der Samen ist noch nicht ausgereift. Eben hörte ich im Radio, dass es die nächsten Tage morgens um 10 C hat, stellt euch vor, ganze 10 C und das im Hochsommer. „Seufz“ Ich fange schon an, die Hochbeete zu räumen und ausser Radiesensamen sähe ich nichts mehr nach. Mindestens 10 Pflänzchen Salat haben mir die „Schleimer“ gekillt und für die Schnecken baue ich nichts mehr. Basta. 🙂

Totalausfall

so kann man unsere Kirschenernte bezeichnen, entweder verfault, angepickt oder der Wurm drinnen. Traurig, Kirschen sind mein Lieblingsobst.

Nächstes Jahr müssen wir uns etwas einfallen lassen, denn Kirschen mit Wurm geht gar nicht. Ich kenne viele Bekannte, die immer jede Menge Kirschen haben und alle mit Bewohner, dann brauch ich keinen Kirschbaum. Macht ja alles Arbeit. Baum schneiden usw. Wir werden nicht jünger.

Tja, Satz mit x – war wohl nix. 

Hitze

wir haben schwüle Temperaturen um und über 30 C, nicht schön. Man vermeidet jede Bewegung. 😉

Alleine schon meine Erdbeeren täglich einzuholen ist schweißtreibend. Ich habe eine gute Ernte. Bisher werden es um die 5-6 kg gewesen sein. So viele konnten wir gar nicht jeden Tag verspeisen. Etliche habe ich einzeln eingefroren und 10 Gläser Marmelade stehen im Keller. 

Meine Kirschen bekommen Farbe, sie sind trotz des vielen Regens in der Vergangenheit, nicht groß. Es wird keine gute Ernte werden, die Stare picken mir alles an, und ich komme an die Früchte nicht ran, weil mein Mann den Baum so komisch geschnitten hat. Naja, ein paar zum Essen werden die schwarzen „Geier“ mir schon noch lassen. 😉

Der Johannisbeerstrauch ist über und über voll Früchte, einige färben sich bereits. Eine grüne Tomate an einer Staude habe ich entdeckt, Kohlrabi konnte ich heute ernten. Die Blätter waren alle wunderschön, ich habe sie klein geschnitten und eingefroren, die kommen im Winter ins Kartoffelgemüse.

Gestern sah ich gleich zwei Eichdechsen die sich auf den Stufen der Terrasse sonnten, eine größere und eine kleinere. Vielleicht ein Paar? Hatte kein Zoom auf der Kamera und Bärli im Schlepptau, die Bilder sind nicht der Hit. Mich freut es jedes Mal zu sehen, was alles im Garten kreucht und fleucht. Es ist ein kleines Paradies.

Habt ihr gewußt, was diese flinken Tierchen fressen?

Ich habe mich schlau gemacht. Sie fressen Insekten, Heuschrecken, Spinnen, Würmer, Raupen u. sogar Schmetterlinge, es sind also kleine Raubtiere.

Sie sind aber auch Opfer. Schlangen, Vögel, Mäuse und Wildschweine verspeisen sie gerne. Naja, einem Wildschwein werden sie in meinem Garten nicht begegnen ;-), ob Katzen sie fangen, ich weiß es nicht. Mir hat noch nie eine Katze eine Eidechse gebracht. Immer nur Blindschleichen.

Gestern abends gab es Gewitter. Die Blitze waren ein einzigartiges Schauspiel am Himmel. Gott Lob, regnete es richtig schön, die Pflanzen haben sich über diesen Segen ganz sicher gefreut. Heute hat es ein wenig abgekühlt. Aber trotzdem ist es mit 27 C sehr schwül und drückend.

erleichtert

Der Reiher ging um ;-), (oder flog rum ) bei uns im Viertel. Ich habe berichtet. Plötzlich waren meine gefräßigen Fischlein nicht mehr gesehen.

Der Plastikreiher traf vor Tagen ein und wir stellten ihn am Weiherrand auf. Meine Fische kamen nicht mehr zum Futter fassen. Was war nur los.

Ich erinnerte mich, dass es immer eine Zeit im Frühsommer gab, da waren sie plötzlich verschwunden, jedoch entdeckte ich im Schilf immer einmal den einen oder andren Goldfisch. Inzwischen ist der Teich fast zugewachsen und da er tief ist, können sich die Bewohner gut verstecken.

Nur dieses Mal trieb mich die Sorge um, der Reiher könnte gefischt haben, ich recherchierte im net, konnte es aber nicht glauben, dass er bei uns groß Beute gemacht hat, er kann in unserem Teich nicht stehen und wie schon erwähnt, ist er recht stark bewachsen. 

Dann kam mir der Gedanke, vielleicht sind die Fische schlau, Goldfische sind sehr schlau, und sie sehen den Plastikreiher am Rand und trauen sich nicht mehr nach oben kommen ;-). Was denkt man sich nicht alles. *g*

Jeden Tag lockte ich mit Futter, aber keiner ließ sich blicken.

Gestern spät abends sehe ich schemenhaft etwas im Teich huschen. Und heute Mittag die Erleichterung, ich klopfte wieder zum Futter fassen und zaghaft erschien einer nach dem anderen.

Wahrscheinlich laichen sie immer, wenn sie verschwunden sind, anders kann ich es mir nicht erklären.

Fernsehen

bin im Vorgarten, gieße die Pflanzen, kommt ein älterer Herr vorbei und fragt: „ Wann kommt das Fernsehen?“ Ich schaue irritiert. Er macht eine Handbewegung über meinen Garten und sagt: „Alle Achtung, das haben sie gut gemacht, so schön, da könnte schon das Fernsehen kommen.“ 😉

„Bleiben Sie gesund und genießen Sie ihren Garten, „ ruft er mir noch zu, bevor er seinen Morgenspaziergang fortsetzt.