oho

gestern waren Luna und ich wieder Gassi. Klappte ganz gut, plötzlich sehe ich den Nachbarskater ums Hauseck schauen. 

Er uns gesehen, sofort den Rückzug angetreten. Hat der Angst vor mir oder vor Luna? Das wüßte ich zu gerne. 😉

Jedenfalls weiß er schon mal, hier wohnt eine Katze!

Als wir wieder im Haus waren, sprang Luna ständig aufs Fensterbrett der Küche, ich konnte schimpfen wie ich wollte, ihr war es egal. Mein Mann ging raus nachsehen, was sie so fuchtig machte. Keiner Katze, aber einem Igel galt ihre Aufmerksamkeit. Ich freue mich sehr, dass wir immer noch Igel im Garten haben. Gleich unterm Küchenfenster hat er seinen Einschlupf unter die Terrasse, Luna scheint nichts zu entgehen. 🙂

Heute wollte sie unbedingt raus gehen. Aber sie geht immer nur in den kleinen Vorgarten, dabei gäbe es auf dem ganzen Grundstück so viel zu entdecken. Als sie sich zwischen die Stauden legte, habe ich einen Teil meiner Erdbeeren in der Zwischenzeit ausgeputzt. Die hatten viele Ableger, teils mit Wurzeln, tat mir richtig leid sie auf den Kompost zu werfen.

ach Gottla na …

pflegte  unsere Urgroßmutter zu sagen. Das dachte ich mir, und sich wohl  auch Luna und der Kater. 🙂

Mit Gassigehen ist das so eine Sache bei Luna. Sie will mehr rein als raus.  Also heute wieder versucht. Oh, ich staunte, sie ging die Treppe von der Terrasse nach unten in den Garten. Da sass er schon, der Nachbarskater. Er lebt zusammen mit noch einem Kater und zwei großen Hunden im Haus hinter uns. Ich verjage ihn immer. Zuerst weil es Bärlis Revier war, später sagte ich: „Gschhhh, das ist nicht dein Revier, das gehört einmal einer anderen Katze und nun, ab, ab geh nach Hause, das ist Luna’s Revier.“ 

Aber der Kater scheint ein sehr „dickes Fell“ zu haben. Er läuft nicht weit, und einige Minuten später hockt er wieder bei uns. Eigentlich hockt er immer bei uns untertags. 🙁

Zuerst entdeckte ihn Luna gar nicht unter unserem Apfelbaum, keinen halben Meter von ihr entfernt. 

Der Kater glotzte mich überrascht an, dachte sich wohl. Was macht die schon wieder hier und seit wann hat die eine Katze?

Nun bemerkte ihn auch Luna. Sofort fauchte sie, unsere Dame ist eine sehr wehrhafte Persönlichkeit. Der Kater war nicht besonders von ihr beeindruckt. Ich hatte mehr das Gefühl, er war immer noch überrascht, dass es Konkurrenz auf dem Grundstück gab. Er hatte sie noch nie zuvor gesehen. 

Er sass ganz friedlich auf einem unserer Trittsteine, die wir wenige Stunden vorher neu gesetzt hatten und blieb seelenruhig, doch Luna führte sich wie eine Furie auf. Sie brachte Laute hervor, die einem durch Mark und Bein gingen. Ich verscheuchte den Kater, Luna wollte an der Leine hinterher. Ich hatte zu tun, meine Katze, die nur halb so groß ist wie der Kater, einzufangen. Die will sich nicht hoch nehmen lassen und führt sich dermaßen auf, man Kann sie nicht lange halten. Beim Tierarzt waren sie zu dritt um ihr Blut abzunehmen, das kleine Vieh macht einen Terz, die kann einem einheizen, das sagte mir schon die Vorbesitzerin. Der Kater trollte sich bis ans Grundstückende und beäugte uns von Weitem. Luna wollte sofort wieder ins Haus und meckerte und schimpfte vor sich hin. 

Das wird noch heiter werden.

schau an

heute habe ich gewischt, Luna verzog sich sonst immer in den 1. Stock. Sie beobachtete mich mit Abstand. Der Staubsauger kam zum Einsatz, auch hier war die Panik nicht mehr so groß, sie hat sich weder verkrochen, noch rannte sie in ein anderes Stockwerk. Man beäugte die Sache aus sicherer Entfernung. 😉

Große Aufregung war angesagt, schaut doch tatsächlich Nachbars Kater zu unserem Wohnzimmerfenster herein. Das konnte unserer Luna Töne entlocken, dass einem Schauer über den Rücken liefen. Frauchen hat den Kater verscheucht. Mieze konnte sich endlich wieder beruhigen. 🙂

Ein Katzenleben kann sehr aufregend sein. Doch! *g* Auch wenn man die meiste Zeit mit schlafen, fressen und putzen verbringt. Für mich gefühlte 22 Stunden am Tag. Luna ist echt faul geworden. 🙂

Luna – Ausflug

Erstand eine Art Warnweste-Leine, eigentlich für Kaninchen in rosa, weil Mädels die Farbe besonders gut steht. 😉

Luna machte wenig Zirkus, man konnte sie ihr gut anziehen zu zweit! Dann wollte sie nicht raus. Hatte Angst vor die Tür zu gehen. Aber mit Geduld und Spucke war sie danach eine halbe Stunde in Zeitlupentempo im Garten unterwegs. Es roch alles so aufregend. 

Wer sie so gesehen hätte, käme nie auf die Idee, dass sie sich über drei Wochen in der „Wildnis“ durchgeschlagen hatte. Man hätte denken können, die war noch nie draussen. Sie hat bestimmt ihren Teil mitgemacht. Und als sie schon fast am Ende war, nochmals alle Kraftreserven aktiviert und sich bei uns in den Garten gehockt, und ihr ganzes Leid heraus geplärrt.

Es begann zu regnen, der Ausflug wurde abgebrochen. Luna hatte großen Hunger und suchte nachdem sie sich geputzt hatte, ihren neuen Schlafplatz auf. Putzen scheint überhaupt ihre Lieblingsbeschäftigung zu sein. 😉 Sehr eitel, die kleine Dame. *g*

Nach dem Motto – jetzt hama den Salat 😉

Eben Blutuntersuchungsergebnis vom Tierarzt erhalten, Luna’s Nieren funktionieren gut. Bin ich froh, meine Shiva war Nierenpatient. Schlimm.

Tierarzt

wir waren mit Luna beim Tierarzt. Klagten unser Leid mit ihren Äuglein, weil sie immer verkrustet sind und tränen. Leider mussten wir erfahren, dass man da gar nichts machen kann. Muss wohl als Babykatze eine Augenentzündung gehabt haben, und die Tränenkanäle haben sich zugesetzt. 

Blut wurde abgenommen, Luna war sehr wehrhaft. Gleich zwei Sprechstundenhilfen musste unseren Dreikäsehoch festhalten. Ausserdem bekam sie einen Chip und eine Impfung. 

Ob die Nieren in Ordnung sind erfahren wir die nächsten Tage. In einem Monat bekommt sie eine weitere Impfung. 

Gegen Katzenaids kann man nicht impfen. Da war ich baff, es gab mal eine Impfung. Ja stimmt, wurde mir gesagt, aber wie bei Corona mutierte das Virus öfter und dann half die Impfung nicht.

Luna hat nochmals 100 g zugelegt und wiegt jetzt 3 kg. Wir hoffen, sie wird nicht noch eine kleine Dickmadame, denn es schmeckt ihr sehr gut. 🙂 Hat auf unser Futter auch nie Durchfall bekommen. Die Vorgänger gaben ihr kein Nassfutter, weil es problematisch war.

Luna war uns nicht beleidigt, und sie hat ihren Druckverband an der Pfote gelassen. Unsere Shiva und Kira hatten sich davon schon immer im Käfig auf der Heimfahrt befreit. ;-). Obwohl Luna eine sehr laute Stimme hat, gab es kein großes Katzenkonzert auf der Fahrt. Das war angenehm. Jedoch bei der Blutabnahme schrie, grummelte und fauchte sie, dass man sie bestimmt noch im Wartezimmer hören konnte. Genauso eine Gaudi veranstaltete sie gestern, als sie Nachbars Kater bei uns im Garten sah. Wir rannten gleich raus und verscheuchten ihn. Sie verteidigt ihr Revier. 🙂

Wartezeit beim TA war dieses Mal sehr kurz, wir waren hoch erfreut. 🙂

Katzensprüche

Einem Tier ist es egal wie du aussiehst.

Gibst du ihm dein Herz, gibt es dir seines.

(unbekannt)

Gibt es ein größeres Geschenk, als die Liebe einer Katze?

(Charles Dickens)

Verlierst du dein Herz an eine Katze,

ist es für immer verloren ….

aber gut aufgehoben

(unbekannt)

Menschen, die Katzen nicht mögen, müssen in einem früheren Leben, eine Maus gewesen sein.

Wobei ich aus meinem neuen Buch erfahren habe, dass Tiere keine Inkarnationen haben sollen, sie leben nur einmal und gehen angeblich nach dem Tod zurück in ihre Seelenfamilie, oder in die Gruppe der Katzenfamilien, so wie ich das verstanden habe.

Luna

unsere Luna ist ein sehr lustiges Katzentier, sie hört immer besser auf ihren Namen. Bei mir sieht es weiterhin wie in einem Kindergarten aus.  Überall liegt Spielzeug. Die Katze braucht Beschäftigung und ich Zeit ;-). Später wenn sie Freigängerin ist, gibt es genug aufregende Abenteuer für sie draussen.

Sie springt mir zu viel auf Schränke, da sie nachts frei im Haus rumlaufen darf, und sie da natürlich keiner kontrollieren kann, versteht sie es wohl nicht, warum darf ich am Tag hier nicht rauf springen und nachts schon. Natürlich soll sie nachts auch nicht die Bude unsicher machen. Heute Nacht schlief sie auf dem großen Kühlschrank in der kleinen Küche im Keller. 

Luna hat 400 g zugelegt und wiegt aktuell 2900 g, ist nicht viel für eine Hauskatze, aber unsere Shiva war auch nicht mehr.

Wenn alles gut läuft geht es nächste Woche zum Tierarzt. Hoffentlich hat sie keine Leiden. Die Augen sind etwas besser geworden, aber sie tränen immer noch, komischerweise wenn sie rumläuft, wenn sie schläft nicht.

Sie ist immer noch Wohnungskatze und darf noch nicht raus. 

not amused

ist Mausi, wer drei Wochen auf Walz war, kennt sich draussen aus und jetzt „Knast“, da muss man schon meckern, lautstark! Wir mögen auch keinen Fisch mehr. Typisch Katze. Ein kleiner Sturkopf ist sie ausserdem. Ich habe etwas Angst, wenn sie Freigang hat, nicht dass sie dann auch von uns die Schnauze voll hat und stiften geht. Sie ist schon eine Aufgabe. 

ihr habt ja noch gar kein Bild von ihr gesehen, das ist unsere Kleine. Sie ist 2,5 Jahre alt und wiegt nur 2500 g, momentan 😉

Irgendwann nachts schreit sie vor der Schlafzimmertüre, dann stehe ich auf, beruhige sie und setze sie auf ihr Katzenbett, sie hat sich meinen alten Sessel im Wohnzimmer ausgesucht, dort tretelt sie auf der Decke und steckt die Nase ein, dann ist Ruhe bis mein Mann aufsteht. Endlich rührt sich wieder was, und sie rennt treppauf- und ab. Den zweiten Tag verbrachte sie ruhiger, schlief fast nur, rannte seltener die Türen an. Ruft man sie, fühlt sie sich nicht angesprochen.

Habe mich nochmals per Mail beim Vorbesitzer gemeldet und nachgefragt wie das mit Gassi gehen war.

Ich reime mir zusammen, sie war Einzelkatze und zu dieser Zeit Wohnungskatze. Dann änderte sich etwas in der Familie,  man wollte ihr deshalb eine Gefährtin präsentieren, doch das klappte nicht wie geplant. Die Katze bekam nach über einem Jahr Ausgang. Sie kam heim. Bis sie ganz weg blieb, dann probierte man es erneut mit den beiden Katzen und das Zusammenleben war nicht besser geworden. Die Spannung lag förmlich in der Luft, es wurde geknurrt und gefaucht. Früher kam sie nachts nach Hause, bis sie weg blieb.

Dadurch, dass sie 3 Wochen, oder etwas mehr streunen war, ist es schwierig. Sie hat uns an einem Sonntag ausgesucht, das Wetter war warm und sonnig, Tür und Tor waren offen, sie rannte rein und raus wie es ihr gefiel und dann schloss ich die Türe, da ich nicht wollte, dass sie abhaut, wenn ihre Besitzer kommen, aber da war alles noch neu und soooo aufregend und man wollte sich von der guten Seite präsentieren, wollte gefallen. Oh glaubt nicht, dass Katzen sowas nicht machen. 

Jetzt hat man sozusagen einen Fuss in die Tür bekommen, Katzen sind keine Hunde, die Katze will dominieren, der Mensch ist der Diener. Jetzt kommt das Kräftemessen. 😉

Sie wurde auch nur ein einziges Mal geimpft, und das gegen Katzenschnupfen. Die Augen tränen, ich muss in nächster Zeit mit ihr zum Tierarzt, FIP Impfung finde ich wichtig, denn wenn sie draussen ist, kann sie sich anstecken und das ist tödlich.

Gestern habe ich ihr einen kleinen Kratzbaum besorgt, so ein Ungetüm will ich nicht im Haus haben, als Freigänger gibt es später genug Gelegenheiten die Krallen zu schärfen. Ich stellte den Kratzbaum ins Wohnzimmer und kratzte etwas daran, sofort kam sie angerannt und zeigte mir, wie das richtig geht. 😉 Einiges kennt sie schon. 

Nur mit den täglichen Geräuschen kommt sie bisher gar nicht klar. Mixer, Staubsauger, Küchengeräusche, Töpfe etc. Ich renne ihr auch viel zu viel von hier nach da. Am liebsten ist ihr, ich schaue fern, oder sitze am PC. Es muss sehr ruhig sein, dann fühlt sie sich wohl.

Am zweiten Tag versteckte sie sich, kurz bevor ich weg musste, war bereits unter Zeitdruck, eben noch schlief sie auf dem Sessel und dann ward sie nicht mehr gesehen. Ich suchte mehrfach 3 Geschosse ab und stand schon vor der Haustüre, als ich nochmals zurück ging und noch einen Blick in meinen Schreibtisch werfen wollte, denn seitlich ist er nicht abgeschlossen. Ich öffne die Schranktüre und da hockte sie auf Schlampermäppchen, Locher und Co.

Später richtete ich ihr ein Bettchen dort ein, aber jetzt mag sie nicht mehr in den Schrank. 🙂 

Dieses kleine Biest, ich habe gerufen, ich habe mit Feinerle gebettelt, dass sie sich zeigt, nichts. „Ha lass die „Alte“ (ich setze mich mal in Anführungszeichen *g*) nur suchen, mal schauen wie lange sie braucht, bis sie mich entdeckt.“ Ein sauberes Früchten!

Abens mussten wir zusammen einen großen Falter erlegen. Mausi rannte über Tische und Bänke, der Falter hing immer an der Lampe, gesprungen ist sie nicht ;-). Also versuchte Frauchen den Falter von der Lichtquelle fern zu halten. Sonst sehr geräuschempfindlich, machte es ihr gar nichts aus, wenn ich mit dem Kalender nach dem Falter schlug. Nach einer Weile war Mausi erfolgreich, schmatzend wurde der Leckerbissen verspeist. Danach folgte eine Putzorgie. 😉 Sie ist ganz wild auf Insekten. Meine Kira war genauso, wir gingen abends im Sommer auf Mückenjagd im Haus, erst wenn die letzte erledigt war, konnte sie sich zur Ruhe legen. 😉

Tag drei ist Mausi viel ruhiger, das Wetter ist nicht schön, da zieht es einen nicht so raus, obwohl am Sonntag wollte sie unbedingt bei Gewitter vor die Tür, erst als der Regen aufhörte kam sie wieder rein. Ich sehe in ihr alle Facetten meiner drei letzten Katzen. Das schnelle, quirlige, die Statur von Shiva, die Sturheit, die Eigenständigkeit von Bärli, die sie bisher um 1000 % übertrifft und auch  jede Menge Eigenschaften von meiner Kira, an die ich mit viel Wehmut denke, weil sie wegen der anderen beiden viel aufgeben musste, die Liebe teilen und ihre Freiheit im Haus einbüßte und trotz aller Unkenrufe blieb sie bei uns und beschränkte sich. Jede war geliebt.

Gestern und heute war viel Schlaf angesagt. Mit dem Tierarzt wollen wir noch zuwarten, erst einmal mehr Vertrauen schaffen. Wird auf Mitte Sept. verschoben, da hat mein Mann Urlaub, dann können wir zu zweit gehen.

Man merkt inzwischen, dass sie tiefer schläft, sie liebt ruhige Meditationsmusik und Mantras. Lässt Energiearbeit ausüben, schläft unbeirrt weiter. Nur hören will sie nicht, sie macht ihr! Ding, aber gar nicht was Frauchen will. Einzig hört sie, wenn man laut NEIN ruft, wenn sie irgendwo rauf springen will. Nachts hat sie das ganze Haus für sich, habe noch nicht gesehen, dass sie etwas runter wirft, kaputt macht, kratzt wo sie nicht soll. Kratzbaum wurde dankend angenommen und auch gut benützt.

Die Vorgänger haben mir ein Bettchen mit gegeben, das sie so liebt, sagten sie. Bei uns schaut sie das gar nicht an, werde es die nächsten Tage zurück geben, vielleicht mag sich deren zweite Katze rein setzen, Mausi hat schon ihre Lieblingsplätze bei uns, das ist nicht nur einer, bei mir sieht es wieder aus, als hätte ich ein Baby. Die letzte Zeit war es sauber und aufgeräumt, jetzt liegen überall Spielsachen rum und alles ist abgedeckt. Katzengerecht eben. Mein Mann meint nur, „wem das nicht passt, der soll draussen bleiben, wir haben eine Katze und da ist das so, basta.“ 🙂

Heute schläft sie seit morgens 9 Uhr, wenn ich rufe, nix. Geh ich zu ihr hin und nenne sie beim Namen – nix. Die rührt nicht mal ein Ohr. Wenn sie nicht die erste Zeit Angst vor gewissen Geräuschen gehabt hätte, würde ich sagen, sie ist taub. Ich klatschte in die Hand, keine Reaktion. Was das noch werden wird. Was sollen wir durch sie lernen?

Eben ist sie aufgewacht, und hat sich die Krallen geschärft, ein paar Bissen Futter gefasst und jetzt läuft sie ein wenig rum. Sagt nix, kommt nicht her …. macht einfach ihr Ding.

Mausi

es kam wohl, wie es kommen musste. Wir haben wieder eine Katze. Heute ging ich spazieren, schaute mir an wo Luna her kam. Keine 100 m Luftlinie von uns entfernt. Die hätte heim gehen können, 20 Meter Straße vor und die Treppen hoch, nochmal 20 Meter und sie wäre zuhause gewesen. Die mochte nicht. 

Ich schlenderte an den Häuserfronten vorbei, plötzlich entdecke ich die beiden Mädels vom Sonntag, die draussen auf der Terrasse saßen, und eine getigerte Katze, sowie einen weißen Rassekater. Ich rufe übern Zaun, „hallo, da ist also Luna daheim, wie geht es ihr denn?“ „Schwierig sagen die Mädels, so weit geht es ihr gut, aber man merkt die Anspannung zwischen den beiden Tigerkatzen. Der weiße Kater gehört den Nachbarn. Sie sitzt viel unterm Sofa. Sie hat sich bei ihnen ganz anders gefühlt.“ Eine der Damen holt Luna und setzt sie mir auf den Arm, sofort faucht Luna nach unten auf ihre getigerte Mitbewohnerin.

„Ich sage, ich würde sie immer noch nehmen. Es mit ihr probieren.“ Sie fragen: „Wollen Sie sie gleich mitnehmen?“ „Ja!“, entscheide ich mich spontan.

Sie geben mir das Katzenbettchen mit, etwas Futter, sie verträgt kein Nassfutter, bekommt davon Durchfall. Meinen Fisch, den ich ihr am Sonntag kochte, hatte sie aber vertragen. 

Sie heißt Luna, sie nennen sie auch Luny, aber wieder wurde mir gesagt, sie hört gar nicht darauf. Weil sie bei mir am Sonntag schon auf Mausi etwas reagierte und auch von ihrem Frauchen öfter Mausi genannt wurde, entschied ich nun, wir bleiben bei dem Namen. Eigentlich etwas dumm, weil wir immer unsere Katzen lobten, wenn sie Mausi gefangen hatten. Nun heißt die Katze Mausi und fängt eben dann auf bayerisch Ratzi. LOL Irgendwie müssen wir die Nager betiteln. Obwohl, manchmal brachten meine schwarzen Miezen auch Ratte nach Hause. Weiß der „Geier“ wo immer die sie gefunden hatten.

Mausi/Luna ist sehr schreckhaft, wurde mir erzählt, stimmt, jetzt müssen wir uns erst besser kennen lernen. Sie ist kein junges Kätzchen mehr, hat Vergangenheit, die geheilt werden muss, und es muss erst Vertrauen aufgebaut werden von beiden Seiten. Auch Erziehung ist angesagt, Mausi geht noch über Tische, NOGOOOOO für ihre neue Mama! Raus will sie auch, rennt ständig die Terrassentüre an, sonntags hatte sie die Wahl zwischen drinnen und draussen, das hatte ihr natürlich gut gefallen. Jetzt muss ich sie erst einmal eine Weile im Haus behalten, wenn sie gut auf ihren Namen hört, schauen wir weiter.