war das unser Bärli

kann das sein, war das unser Kater Bärli???

Heute morgens lagen drei, zur Strecke gebrachte Mäuse, in der Einfahrt und eine weitere im Eingang. Hat unser Bärli ohne Zähne fette Beute gemacht? Möglich ist es, er frißt auch noch Trockenfutter auf seine zahnlosen Tage. 😉

Wir hatten gestern zwei Mal heftigstes Gewitter, in mancher Gemeine packte es der Gully nicht mehr und das Wasser flutete den einen oder anderen Keller. Sogar Hagel gab es.

Bei uns hatten wir zweimal großes Donnerwetter mit heftigen Regen, alles noch im Rahmen.

Wahrscheinlich waren die Mäusewohnungen jedoch überflutet, und ihre Bewohner mussten raus, draussen wartete schon das Grauen!

heute

musste ich zum Arzt, danach gleich noch zum Tierarzt „getigert“. Unser Leid mit den Zecken vorgetragen. Jetzt bekam ich ein Mittel zum auf die Haut träufeln. Hatte ich vor Jahren, aber meine „Weiber“ gebärdeten sich immer so fürchterlich, dass wir vermuteten, es würde auf der Haut brennen, daher stiegen wir auf Zeckenbänder um. 

Aber diese Mal hilft es nichts, so kann es nicht mehr weiter gehen. Alle Zecken bringe ich nicht vollständig raus, und Bärli hat inzwischen schon hier und da eine entzündete Hautstelle. Ich hoffe das Zeug hilft, denn 32 Euro sind nicht gerade ein Schnäppchen, da sollte die Medizin schon halten was sie verspricht. 😉

wirklich schlimm

dieses Jahr ist es richtig, richtig schlimm was die Zeckenplage betrifft. Unser armer Kater schleppt jeden Tag mehrere an, nur gut, dass er recht geduldig ist und sie sich brav ziehen lässt. Ich ärgere mich, das gekaufte Zeckenband, ist echt für die Katz, 😉 *g* Diese Biester von Schmarotzern hasse ich dermaßen, das kann ich gar nicht sagen. Mal sind es richtig große, fette braune Zecken, dann wieder kleine schwarze. Die längste Zeit ist Bärli nur im Garten unterwegs, das gibt mir zu bedenken, ich will mir nicht auch wieder welche einhandeln.

Das Wetter ist momentan alles andere als schön, es ist nass, es regnet immer wieder, bei 9 Grad nicht wirklich warm, und es bläst ein eisiger Wind. Bärli rennt ständig rein und raus. Was das betrifft ist er mehr als nervig.

Ich muss in den Keller, als ich wieder nach oben komme, fragt mich mein Mann: „ Was hast du an deinen Schuhen kleben, die Fliesen sind rot von der Küche bis ins Esszimmer?“ Ich ziehe meine Sandalen aus und untersuche sie, nichts zu sehen. Ich begutachte die roten Spuren, sage erschrocken, „das ist ja Blut. Wo ist der Kater, hat er sich verletzt?“ „Ich hab ihn vorhin zur Haustüre hinaus gelassen,“ antwortet mein Mann. Ich bin fest der Meinung, Bärli muss sich verletzt haben, reiße die Terrassentüre auf und rufe ihn, normalerweise kommt der nicht, oder eine Ewigkeit später. Ich renne die Treppen runter in den Garten, halte Ausschau nach ihm und prompt steht er plötzlich vor mir und lässt sich auch noch hochheben, ich bin überzeugt, der hat was, sonst verhielte er sich nicht so. Mein Mann untersucht alle Pfoten, den ganzen Kater nichts, wir lassen ihn wieder laufen, wundern uns, dass er so schnell zur Stelle war und sich auch noch untersuchen ließ. Wahrscheinlich klang meine Stimme so bedrohlich, dass er sich dachte, „ui, lieber mal schauen, was Frauchen will, da stimmt was nicht.“ 😉

Ich schnappe mir das Küchenpapier, feuchte es an und mache mich daran die roten Spuren zu beseitigen, knie mit der Lesebrille auf der Nase, am Boden und glaube nicht was ich sehe. Jemand muss auf eine riesige dicke Zecke getreten sein, sie lag platt in einer Blutlache – pfui Teufel – mich schüttelt es. Bestimmt hat sich das Biest von Bärli vollgefressen fallen lassen, als er kurz im Haus war. Ich muss mal beim Tierarzt nachfragen, ob es andere Mittel ausser dem Zeckenhalsband gibt, ich kenne viele, deren Katzen im Bett schlafen, ich bin froh, dass ich das nicht eingeführt habe, ich darf mir das gar nicht vorstellen. 

Rettung in letzter Sekunde

Das Wetter ist heute schön, in der Sonne ist es richtig warm. Ich unterhalte mich mit der Nachbarin übern Zaun. Erzähle ihr vom Reiher und den Enten; da sehe ich etwas im Augenwinkel wischen. Es ist ein große Krähe. Seit einigen Jahren leben die bei uns am Waldrand und machen einen Krach, dass es nicht mehr schön ist. 

Die Krähe müht sich mit ab, sie hat was im Schnabel. Lässt es fallen, pickt drauf ein, packt es wieder ….. Ich sage zur Nachbarin,“ich muss nachsehen, die wird sich doch nicht einen Fisch geangelt haben.“ Eher unwahrscheinlich, aber was kommt einem nicht alles in den Sinn. 😉

Der Vogel kämpft weiter mit seiner Beute, es blitzt etwas auf, der hat eine Blindschleiche, denke ich. In diesem Moment fliegt der Vogel weg, die Beute schlängelt sich mitten auf der Straße wild hin und her. Schnell hole ich aus der Garage Schaufel und Besen und eile zur Hilfe, in dem Moment kommt ein Auto daher, das hätte sie unter Garantie platt gefahren. Ich wedle mit meinem Besen in der Luft Richtung Autofahrer. Es bleibt stehen. Ich bekomme die Blindschleiche nicht auf die Schaufel. Ich hätte sie anfassen können, nein, das wollte ich nicht. Habe zwar schon einmal eine mit dem Finger gestreichelt, die mein Mann in Händen hielt, aber so gerne mache ich das auch nicht. 😉 Ich habe sie mit dem Besen an den Straßenrand geschoben und das Auto konnte vorbei fahren. Mit einem erneuten Schubser landete sie im Grünstreifen, nun muss sie wieder selbst auf sich acht geben, mehr konnte ich für sie nicht tun.

Die Schwanzspitze war verletzt, aber das wird wieder, ich kenne das von früher, als meine Katzen öfter Blindschleichen anbrachten, und ich sie ihnen abgenommen habe. Es war ein richtig schönes großes Tier.

„guten Morgen“

ich betrat die Küche. Mein Mann war schon vor mir aufgestanden.  Er entgegnete, „schau mal in unseren Weiher.“ Neugierig trat ich an die Terrassentüre. Wie schön, nach vielen Jahren besuchte uns wieder ein Entenpaar. Sofort rannte ich durch die Bude und schnappte mir meine Kamera, hatte nur das normale Objektiv drauf. Egal, Hauptsache ein Beweisfoto. 😉 Schon waren einige Schnappschüsse im Kasten. 

Nun wagte ich es, das Objektiv zu wechseln, traute mich damit auch weiter auf die Terrasse und kam dem morgendlichen Besuch näher. So goldig, die beiden, als sie genug gebadet hatten gingen sie noch eine Weil im Garten spazieren. Frau Ente beäugte aufmerksam eine Amsel, die sich an unserem Rasensamen vergriff, den mein Mann am Samstag ausgesät hatte. Die Amsel fand einen dicken fetten Regenwurm, pickte ein wenig auf ihn ein, mehr Interesse zeigte sie jedoch nicht an ihm. 

Kurz drauf, flatterten meine Enten davon, rüber zum Garagendach der Nachbarn. Ich vermute, nun wurde eine Runde in Nachbars Teich geschwommen. 

morgens um halb acht

da es bei uns einfach nicht Frühling werden möchte, hab ich mir angewöhnt aus dem Fenster aufs Dach vom Geräteschuppen der Nachbarin zu schauen, ist auf der Dachpappe Reif, weiß ich Bescheid. Genauso war es auch heute wieder. Ich wollte schon vom Fenster zurücktreten, da schweift mein Blick nach oben aufs Hausdach. Kann das sein? Ist meinen Augen zu trauen? Was sitzt bei der Nachbarin auf dem Haus, ich glaub es nicht, schnell gerannt und die Kamera geholt. Verdammt, nur das normale Objektiv drauf, ah trotzdem auf mein Objekt der Begierde gehalten, bevor es entschwindet. Klack, klack, klack ein paar Bilder geschossen und dann Zoom aufmontiert. Jetzt erwischte ich den Reiher schon viel besser. Er sitzt eine ganze Weile dort oben und späht die Gegend aus. Ich bin zwiegespalten, ich mag diese Vögel, finde sie majestätisch und so nah, konnte ich noch nie ein Foto von ihnen schießen. Ich denke jedoch mit Sorge an meine Fischlein im Weiher. Sie liegen mir auch am Herzen.

Vor Jahren hatten wir einen Nachbarskater der fischte bei uns im Teich, wenn ich ihn erwischte, lief ich ihm schimpfend hinterher, meist hatte er dann den Fisch fallen gelassen und suchte das Weite. Ich sammelte meine Fischlein auf und setzte sie vorsichtig zurück ins nasse Element, jeder dieser geretteten Opfer überlebte, wenn er auch bestimmt traumatisiert war. 

Später schaute ich in den Weiher, ich sah wie immer die Fische schwimmen, ob einer fehlt das kann ich beim besten Willen nicht sagen, ich habe ja viel zu viele im Teich, hätte der Reiher sich eines gefangen, fiele das gar nicht auf, ausser, er würde „Kahlschlag“ betreiben ;-).

So gern ich diese Vögel sehe und fotografiere, sollte er sich jedoch beim nächsten Mal bei mir am Weiher blicken lassen, werde ich ihn scheuchen. 😉 Was mir gehört, LOL wird beschützt, egal was es ist, naja, sagen wir fast alles, ich habe da schon ein paar Kandidaten, die ich weniger mag, Läuse z.B. und und und ….. g.

Oder die Zecken, die unser Kater, trotz Zeckenhalsband ständig anschleppt. Die hasse ich richtig. Neulich zog mein Mann Bärli an einem Abend vier fette Dinger.

Eben war ich im Garten, Kräuter sammeln, kommt Bärli angelaufen, genau zwischen den Schnurrhaaren entdecke ich eine große Zecke. Unser Bärli kann komisch sein, man kann ihm viel nachsagen, aber eines nicht. Er ist vorbildlich was Tabletten schlucken oder Zecken ziehen angeht. Wenn ich da an meine verstorbenen „Weiber“ denke, da macht Bärli keinen Mucks, hält sich still, lässt alles über sich ergehen, während wir bei Shiva und Kira oft danach wie ausgepeitscht aussahen, so bearbeiteten sie uns mit ihren Krallen.

Bevor ich in die Küche zurück gehe, warf ich nochmals einen Blick in den Teich, dort wartete eine Überraschung auf mich. Ich habe jede Menge Kaulquappen, noch sind sie quasi im „Nest“ und auf einem Fleck zu finden, später verteilen sie sich über den ganzen Teich.

der Jung(gesellen)brunnen

Inzwischen treffen im Teich mehr und mehr Kröten ein. Es wird gequakt was das Zeug hält. Gott Lob ist eine Kröte nicht sehr laut. Sie rufen nach Weibchen, aber keine einzige lässt sich blicken. Ungefähr 10 männliche Kröten habe ich gezählt. Letztes Jahr hatte ich „nur“ 2 Paare im Teich, sie können doch nicht ausnahmslos männlichen Nachwuchs gezeugt haben? Die Kröten kehren immer wieder an ihren Geburtsort zurück.

Einen Tag später finde ich den ersten Krötenlaich im Teich, offensichtlich wurde das Bitten und Betteln der Krötenherren erhört, inzwischen sichtete ich mehrere Paare. Da wir Molche im Teich haben, die nach und nach die geschlüpften Kaulquappen verspeisen, und die Kröten geschützt sind, werde ich der Natur nicht ins Handwerk pfuschen.

Wenn es allerdings zu viele Pärchen werden, muss ich wieder einige abfischen und ans Altwasser übersiedeln. Es gab Jahre da hatte ich über 100 Paare im Teich. Später lebte dann der ganze Rasen, über und über war er mit Kleinstkröten übersät. Man traute sich nicht mehr die Fläche zu betreten. Das möchte ich nicht nochmals erleben. Damals sammelte ich stundenlang die kleinen Tierchen in einen Joghurtbecher ein und trug sie an den Waldrand.

No.7

das Wetter ist milder geworden, der Schnee ist fast verschwunden. Der Weiher im Garten eisfrei.

Ging heute schon in aller Frühe um die Häuser, als ich wieder zurück komme, entdecke ich eine fremde Katze im Garten. Sie saß bei der Katzenminze und schmierte sich ordentlich damit ein. Für manche Katzen ist dieser Duft einfach unwiderstehlich, wahrscheinlich Chanel No. 7 for cats, oder so. *g*

mein Höhlenbewohner

es ist frostig, stille Wasser haben eine Eisdecke bekommen, der Schnee bleibt liegen. Der Bürgersteig ist vereist. Heute schneit es wieder wie verrückt.

Da gefällt es unserem Kater auch nicht mehr auf der Terrasse der Nachbarin. Seit Tagen hat er sich unter unsere Eckbank verkrochen. Da liegt er auf der warmen Fußbodenheizung, versteckt und friedlich vor sich hindösend. Nur, wenn der Magen knurrt, kriecht er hervor. 😉

Und abends, wenn wir das Fernsehgerät angeschaltet haben, dann muss ich Bärli’s Kissen auf der Eckbank aufschütteln und der gnädige Herr rollt sich nach einer Tretelrunde dort ein und bitte streicheln nicht vergessen. 🙂

Ein- zweimal pro Tag, steckt man auch einmal die Nase vor die Türe, aber man ist ganz schnell wieder zu Hause. Das Revier scheint in eisigen Wintertagen nicht so wichtig zu sein. 😉