Eiersatz

wer vegan leben möchte und aus diesem Grund keine Eier verwendet, kann sich so behelfen, oder wer gerade mal keine zu Hause hat.

Mit 2 EL Mehl, 2-3 EL Mineralwasser, 1 EL Backpulver und 3 EL Pflanzenöl. Alles zusammenrühren und z. B. beim Kuchenbacken verwenden.

Das Kochwasser von Kichererbsen kann als Ersatz für Eischnee z. B. in Dips und Desserts verwendet werden.

Das habe ich gelesen, habe damit keine Erfahrungswerte, ich verwende Eier.

heute

musste ich zum Arzt, danach gleich noch zum Tierarzt „getigert“. Unser Leid mit den Zecken vorgetragen. Jetzt bekam ich ein Mittel zum auf die Haut träufeln. Hatte ich vor Jahren, aber meine „Weiber“ gebärdeten sich immer so fürchterlich, dass wir vermuteten, es würde auf der Haut brennen, daher stiegen wir auf Zeckenbänder um. 

Aber diese Mal hilft es nichts, so kann es nicht mehr weiter gehen. Alle Zecken bringe ich nicht vollständig raus, und Bärli hat inzwischen schon hier und da eine entzündete Hautstelle. Ich hoffe das Zeug hilft, denn 32 Euro sind nicht gerade ein Schnäppchen, da sollte die Medizin schon halten was sie verspricht. 😉

wirklich schlimm

dieses Jahr ist es richtig, richtig schlimm was die Zeckenplage betrifft. Unser armer Kater schleppt jeden Tag mehrere an, nur gut, dass er recht geduldig ist und sie sich brav ziehen lässt. Ich ärgere mich, das gekaufte Zeckenband, ist echt für die Katz, 😉 *g* Diese Biester von Schmarotzern hasse ich dermaßen, das kann ich gar nicht sagen. Mal sind es richtig große, fette braune Zecken, dann wieder kleine schwarze. Die längste Zeit ist Bärli nur im Garten unterwegs, das gibt mir zu bedenken, ich will mir nicht auch wieder welche einhandeln.

Das Wetter ist momentan alles andere als schön, es ist nass, es regnet immer wieder, bei 9 Grad nicht wirklich warm, und es bläst ein eisiger Wind. Bärli rennt ständig rein und raus. Was das betrifft ist er mehr als nervig.

Ich muss in den Keller, als ich wieder nach oben komme, fragt mich mein Mann: „ Was hast du an deinen Schuhen kleben, die Fliesen sind rot von der Küche bis ins Esszimmer?“ Ich ziehe meine Sandalen aus und untersuche sie, nichts zu sehen. Ich begutachte die roten Spuren, sage erschrocken, „das ist ja Blut. Wo ist der Kater, hat er sich verletzt?“ „Ich hab ihn vorhin zur Haustüre hinaus gelassen,“ antwortet mein Mann. Ich bin fest der Meinung, Bärli muss sich verletzt haben, reiße die Terrassentüre auf und rufe ihn, normalerweise kommt der nicht, oder eine Ewigkeit später. Ich renne die Treppen runter in den Garten, halte Ausschau nach ihm und prompt steht er plötzlich vor mir und lässt sich auch noch hochheben, ich bin überzeugt, der hat was, sonst verhielte er sich nicht so. Mein Mann untersucht alle Pfoten, den ganzen Kater nichts, wir lassen ihn wieder laufen, wundern uns, dass er so schnell zur Stelle war und sich auch noch untersuchen ließ. Wahrscheinlich klang meine Stimme so bedrohlich, dass er sich dachte, „ui, lieber mal schauen, was Frauchen will, da stimmt was nicht.“ 😉

Ich schnappe mir das Küchenpapier, feuchte es an und mache mich daran die roten Spuren zu beseitigen, knie mit der Lesebrille auf der Nase, am Boden und glaube nicht was ich sehe. Jemand muss auf eine riesige dicke Zecke getreten sein, sie lag platt in einer Blutlache – pfui Teufel – mich schüttelt es. Bestimmt hat sich das Biest von Bärli vollgefressen fallen lassen, als er kurz im Haus war. Ich muss mal beim Tierarzt nachfragen, ob es andere Mittel ausser dem Zeckenhalsband gibt, ich kenne viele, deren Katzen im Bett schlafen, ich bin froh, dass ich das nicht eingeführt habe, ich darf mir das gar nicht vorstellen. 

Garten Anfang Mai 2021

Die Kirschbäume blühen, es ist wieder kälter geworden und es regnet oft. Vor einiger Zeit säte ich am Rande einiger Hochbeete Radieschensamen, jetzt spitzen zwei kleine Herzblätter aus der Erde.

In einem Supermarkt gab es verschiedene Tomatenpflanzen, ich habe einige davon gekauft, meine selbst gesäten von Irina sind alle nichts geworden, ich bin grantig darüber, alles was ich dieses Mal von ihr bestellte ist Mist. Nächstes Jahr lasse ich die Finger davon, wenn sie nicht selber wieder Pflanzen verkauft und nur Samentüten versendet, hat sie mich als Kundschaft verloren. 

Meine Salatpflanzen im Frühbeet, schätze ich, können um Pfingsten rum verspeist werden. Ich hoffe es friert nicht  mehr, will den Pflanzen ungern den Deckel über stülpen, sie sind schon zu groß. Momentan klemme ich ein Holzstück dazwischen, damit sie mehr Platz nach oben haben. Heute hatte es morgens wieder Frost, welch eine Freude, aber meine Pflanzen im Frühbeet haben es tapfer weggesteckt.

Die ersten Erdbeeren blühen. Die Narzissen sind inzwischen fast alle verwelkt, jetzt ist Tulpenzeit. Mein Vorgarten ist eine Pracht, es blühen, gelbe, weiße, bunte, rote, gefüllte Tulpen usw. Viele Spaziergänger bleiben stehen und schauen übern Zaun. Neulich gingen zwei Damen vorbei, sie machten ein Bild von sich und meinen Blumen.

Das Birnbäumchen blüht, mal sehen, ob wir dieses Jahr Früchte bekommen. Die Apfelbäume brauchen noch eine Weile. 

Der Bärlauch hat Blüten angesetzt, dann soll man ihn nicht mehr ernten, er sammelt Kraft für nächstes Jahr. 

Erste Maiglöckchenblätter zeigen sich, die Pfingstrosen treiben, kann mir nicht vorstellen, dass es zu Pfingsten schon Blüten gibt.

Der Rhabarber kommt kräftig. Alles sehnt sich nach wärmeren Temperaturen und Sonne.

Heute sah ich die Eidechse auf dem Holzzaun, auch sie wollte sich etwas aufwärmen, es weht ein kalter Wind, ab und an spitzt die Sonne durch den verhangenen Himmel.

Und endlich haben wir wieder ein Garagentor, so ein Teil ist schon praktisch 😉 *g*

das war richtig gut

🙂

Hatte genug Bärlauch beisammen, mein Mann mag Pesto nicht wirklich. 

Also überlegte ich mir, was könnte man mit Bärlauch noch alles anstellen. 😉

Zwiebeln angeschwitzt –

kleine grüne Spargelabschnitte dran gegeben und den in feine Streifen geschnittenen Bärlauch –

gewürzt mit Salz, Pfeffer, Brühe (flüssig) und etwas Zucker –

danach gekochte Nudeln dazu gegeben, kleine Tomatenstückchen darauf verteilen und mit Parmesan bestreuen.

Das war richtig, richtig, gut!

Inkofen

das kleine Dorf liegt in der an Niederbayern angrenzenden Oberpfalz. Auch die Hallertau ist nicht weit. (Hopfenanbaugebiet) Bier wird in unserer Region quasi an jeder Ecke gebraut. 🙂

Zum ersten Mal ist dieser Ort 1229/1237 angeführt. Damals hieß er Immekoven. Es gab eine Burg und es gibt ein Schloss, von dem ich leider nichts ahnte, und es somit auch nicht gesehen habe. Das Dorf schien auf den ersten Blick eine riesige Fabrik zu sein. 

Die Gemeine Inkofen entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818. 1978 wurde der Ort nach Schierling eingemeindet.

Am Rande des Industriegeländes fanden wir eine Parkmöglichkeit. Schnell stellte sich heraus, dass es hier eine Mälzerei gibt. Es roch streng. Mein Mann unkte, hier würde man vielleicht auch Tiernahrung produzieren. Ich antwortete, „für meine Nase riecht es nach Schwein“. Ich sollte Recht behalten. Schon bald liefen wir an einem Schweinemastbetrieb vorbei.

Das Dorf liegt wunderschön in der Landschaft, Felder, Wiesen Wälder, eigentlich eine Idylle, wäre da nicht der penetrante Geruch, der in alle Ecken des Dorfes kriecht. Vielleicht riechen es die Anwohner gar nicht mehr.

Das Verwaltungsgebäude der Malzfabrik ist sehr schön, ich hätte das Gelände gerne mehr erkundet, traute mich jedoch nicht. Die Malzfabrik liefert erstklassige Malze nach Pilsner, Wiener und Münchner Art. Helle und dunkle Weizenmalze, Karamel- und Röstmalze auch Sauermalze. Alles wird überwiegend aus der Region verarbeitet. Braugerste und Brauweizensorten. Die Gesamtkapazität liegt bei ungefähr 50.000 t Malz im Jahr, kann man nachlesen. Der Kundenstamm erstreckt sich vorwiegend auf den süddeutschen Raum, sowie Italien und Österreich.

Über die Gründung usw. kann sich jeder selbst im net informieren.

a bisserl was geht allerweil – glutenfrei, laktosefrei, eifrei

heute habe ich mir einige Stangen Rhabarber aus dem Garten geholt. Die Stangen waren zwar nicht lang, dafür dick. 🙂

Habe eine Nachspeise zubereitet.

Stangen schälen und fein schneiden, in eine Schüssel geben

darüber stäubte ich Kokosblütenzucker und ein Päckchen Puddingpulver – alles ziehen lassen

Ofen auf ca. 180 C vorheizen – Umluft

feuerfeste Form fetten

abwiegen

75 g kernige Haferflocken – glutenfrei kann man kaufen – muss man aber ein wenig suchen

50 g glutenfreies Mehl

75 g Kokosblütenzucker

75 g kalte Butter klein schneiden

alles mit sehr kalten Händen kneten und zu Streuseln verarbeiten.

Rhabarber in die gefettete Form füllen

oben drauf die Streusel verteilen und blättrige Mandeln darüber streuen.

Ca. eine dreiviertel Stunde in den Ofen, die Sache im Auge behalten und die Hitze evtl. etwas zurückdrehen – an einer Ecke probieren, ob der Rhabarber schon weich ist. Abkühlen lassen. 

Wer keine Allergien oder Unverträglichkeiten hat, kann natürlich Weizenmehl etc. verwenden.

Ich will mit meinen Rezepten immer nur aufzeigen, es geht auch ohne Gluten usw. Als ich mich vor Jahren damit beschäftigen musste, fand man kaum brauchbare Rezepte, man denkt, oh Gott, jetzt geht gar nichts mehr, aber es tun sich immer neue Möglichkeiten auf, nur nicht verzagen!

Paring in Niederbayern

Paring gehört zu Langquaid und Langquaid zu Kelheim und alle zusammen liegen in Niederbayern. 🙂

Der Zufall führte uns zum Kloster nach Paring. Wie ich später lese, soll dort schon im 8. und 9. Jahrhundert eine klösterliche Niederlassung bestanden haben. 

Wir spazierten hoch zum Kloster und erkundeten ein wenig den Klostergarten, den Friedhof und  zu letzt drückten wir auf die Klinke des Kirchenportals. Drinnen entdeckten wir zwei Pater, es traten in regelmäßigen Abständen immer zwei vor den Altar, verneigten sich und gingen dann rechts und links zur Seite. Als wieder ein Pater zur Seite trat, sah er nach hinten, ich nickte und er grüßte zurück. Für mich sah es aus, als wären sie durch seitliche Türen verschwunden, darum schoß ich schnell ohne Blitzlicht, ein Bild vom Innenraum. Es ist eine sehr schön geschmückte Kirche. Später bemerkte ich, dass sich die Geistlichen wohl vorne im Kirchengestühl nieder gelassen hatten, das ich von ganz hinten nicht einsehen konnte. Wir verließen die Kirche. Als wir die Kirchentüre hinter uns schlossen, vernahmen wir Gesang. Wenn ich das gewußt hätte, hätte ich mich auf die letzte Kirchenbank gesetzt und ihnen zugehört, höre ihre Gesänge sehr gerne. Eine Weile lauschten wir noch von draussen ihren Stimmen.

Urkunden bezeugen, dass 1139 durch die Grafen Heinrich, Konrad und Gebhard von Rottenburg-Roding ein Augustiner-Chorherrenkloster gestiftet wurde.

Die Klosterkirche St. Michael wurde im Jahre 1141 geweiht. Die Kirche vereint die Baustile Gotik, Romanik und Barock.

Checker

ich habe meine Lebensmittel durchgesehen, den Kühlschrank geputzt (das hasse ich), und siehe da, es kamen noch eingetütete Maronen/Kastanien zum Vorschein. Das Haltbarkeitsdatum war noch lange nicht abgelaufen, aber sie sollten weg.

Wer sagt eigentlich, dass man nur Weihnachten backen darf?

So habe ich bei Michael Jackson Musik Maronenbusserl gebacken. Ja das klappte gut, man muss zum Plätzchenbacken keine Weihnachtsmusik hören. ;-).

Ich glaube, ich hatte das Rezept schon mal hier, aber egal, ich häng es unten an.

Es geht auch ohne Gluten – habe ich Kastanienbusserl genannt.

250 g gekochte Maronen fein drücken

100 g Rohrohrzucker/ für die Zuckermäuler, mir haben 50g gereicht

2 TL Flohsamenschalen

50 g Mandelmehl

knapp 100 g Teffmehl

1 Pck. Vaniellezucker

1 Prise Salz

1 Prise Zimt

1 Prise Nelkenpulver

etwas Rumaroma

1 Ei

120 g Butter

Alles mit den Händen kneten, kurze Zeit im Kühlschrank kalt stellen – geht auch über Nacht, machte ich dieses Mal.

Ofen vorheizen 175 C Umluft

Backzeit ca. 20 Min.

Auf Brett Mandelmehl ausstreuen und kleine Kugeln vom Teig formen, mit Finger in die Mitte Loch drücken und mit Marmelade befüllen. Danach die Busserl mit Eigelb bestreichen, oder auch nicht. Mochte nicht, ging auch ;-)!

Ab in den Ofen.

Ich finde sie köstlich.

Mein Mann wird heute Abend schlecken, wenn er sich nach dem Abendessen noch eine Tasse Kaffee gönnt, und er die Plätzchen sieht. 😉